Rezept ♥ Brooklyn Blackout Cake

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Nach dem Rezept von → diesem netten Herrn hier.
Ich war auch mal so frei, euch das Rezept mal grob zu übersetzen, für alle, die zu faul sind, auf Englisch zu backen… :)

Man braucht für diese Sünde folgende Zutaten:

DER TEIG

• 8 EL weiche Butter, ungesalzen
• 1/4 Tasse weiche Margarine oder weiche Butter (ich hab’ Margarine genommen, der Kuchen ist so schon üppig genug…)
• 2 Tassen Zucker
• 3 Eier
• 2 TL Vanilla-Extract → entweder, ihr kauft das irgendwo online (z.B. → hier), weil es das hier in Deutschland eigentlich nicht gibt, oder ihr macht das selber (ein Rezept dafür gibt es z.B. → hier) ODER ihr macht das so wie ich und kauft euch von Dr. Oetker “Finesse – Natürliches Bourbon-Vanille Aroma”, davon braucht man dann insgesamt 3 Beutelchen (je 5 g, also 1 TL)
• 3/4 Tasse Kakaopulver, ungesüßt
• 1 TL Backpulver
• 1 TL Backnatron
• 1/2 TL Salz
• 2 1/4 Tassen Mehl
• 1 Tasse Milch

DIE CREME

• 3 Tassen Wasser
• 2 1/2 Tassen Zucker
• 1 EL Ahornsirup oder Zuckerrübensirup (die günstigere Variante)
• 1 1/2 Tassen Kakaopulver, ungesüßt
• ca. 2/3 Tasse Speisestärke
• 6 EL Butter, ungesalzen (in Stückchen geschnitten)
• 1/2 TL Vanilla-Extract (ich hab’ ein Beutelchen genommen, also 1 TL und es war nicht zu viel)

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Den Ofen auf 190°C vorheizen (Ober-/Unterhitze).

Laut Rezept auf der Homepage braucht man 2 Springformen mit ca. 22 cm Durchmesser. Ich hatte leider nur eine, die hatte dann auch noch 26 cm Durchmesser, aber es klappt trotzdem!
Je nachdem eine oder beide Formen buttern und “einmehlen”.

Kuchen backen:

– Butter und Margarine vermischen (am besten mit einem Handrührgerät), dann den Zucker dazu und mixen, bis alles schön schaumig wird. Die Eier dazugeben, nach jedem Ei wieder rühren. Auf schwacher Stufe das Vanilla-Extract, den Kakao, das Backpulver, das Backnatron und Salz dazugeben und wieder rühren. Auf schwacher Stufe nach und nach immer 1/3 Mehl und 1/3 Milch dazugeben, bis alles drin ist.

– Alles in die Form/en geben und ab damit in den Ofen für ca. 30-35 Minuten (bei mir hat es etwas länger gedauert, ca. 50 Minuten – viel länger würde ich das aber auch nicht drinlassen!). Mit einem langen Zahnstocher testen, ob der Teig durchgebacken und trocken ist. Dann aus dem Ofen nehmen und erst 15 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.

– Da ich jetzt nur eine Form benutzt habe, hab’ ich jetzt ein bisschen improvisieren müssen. Der Kuchen wird jetzt horizontal durchgeschnitten. Ich hab 2 Mal geschafft, damit ich die Schichten machen kann. Die oberste Schicht (der “unschöne Deckel”) wird aufgehoben, den braucht man nämlich danach noch für die Krümel.

Für die Creme:

Das Wasser, den Zucker und den Sirup in einen großen Topf geben und auf mittlerer Hitze erhitzen und aufkochen lassen. Die Speisestärke in einer halben Tasse Wasser auflösen lassen und zur Kakaomasse im Topf dazugeben. Alles wieder aufkochen lassen und dabei kräftig rühren, ca. 3-4 Minuten, bis alles zu einer dicken Masse wird. Vom Herd nehmen und die Butter und Vanille dazugeben (wie gesagt – ich habe ein ganzes Beutelchen genommen und es war okay!), alles schön verrühren.
Die Creme in eine Schüssel geben, mit Plastikfolie abdecken (um eine “Haut” zu verhindern) und ca. 45 Minuten abkühlen lassen.

Fertig machen:

Eine Schicht Kuchen(teig) auf der Kuchenplatte platzieren. Dann eine gute Schicht Creme darauf verteilen. Dann wieder eine Schicht Kuchen. Mehr Kuchenschichten hatte ich jetzt nicht, wer 2 Formen benutzt hat, hat jetzt mehr und kann weiterschichten. Auf das Sandwich kommt dann nochmal eine Schicht Creme, auch auf die Seiten.
Jetzt kommt der “Kuchendeckel” zum Einsatz. Der Teig wird zerbröselt, mit den Händen oder auch mit einem “Zauberstab”, je nachdem, wie dick man die Krümel will. Die Bröselchen verteilt man dann auf der Creme, auch an den Seiten und fertig ist der Kuchen!
Naja, noch nicht ganz – er sollte jetzt noch mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank gestellt werden.

Nach Zubereitung ist er noch maximal 2 Tage haltbar, also schnell genießen. :)
Ich habe heute festgestellt, dass er am nächsten Tag noch besser schmeckt (er ist dann auch richtig gut ausgekühlt und von der Konsistenz her etwas fester). Allerdings macht ein kleines Stück wirklich satt!!

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Das war mein allererster selbstgebackener Kuchen und ich bin richtig, richtig stolz auf mich! Zwar ein bisschen schwierig und zeitaufwändig, weil eben ständig etwas abkühlen muss, ich stand tatsächlich von 14 bis 17 Uhr in der Küche… aber es lohnt sich auf jeden Fall! Wer es gerne etwas süßer mag und auf amerikanische Leckereien steht, der wird an dem Kuchen seine Freude haben!
Mein Exemplar ist ja auch etwas schwärzer ausgefallen als das vom “Vorbild”. Ich denke mal, das lag am Kakao, verbrannt war er nämlich nicht!

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