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Lu’s Make-up Basics ♥ Teil 2 – Gesicht: Pflege und Basics

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makeupbasicsgesicht

Heute geht es endlich weiter mit “Lu’s Make-up Basics”. Dieses Mal geht es um’s Gesicht. Pflege und ein paar Basics beim Make-up. Da die “Make-up Basics”-Posts wie immer etwas länger sind, habe ich den Post schon hier gesplittet.

Zu “Teil 1 – Werkzeug” geht’s → hier entlang.

Weiter geht’s nach dem Klick:

Fangen wir mit der Pflege an:

 

pflegeabschminken

Das Wichtigste, wenn es um’s Gesicht geht, ist natürlich die Pflege. Die Haut soll rein und gepflegt aussehen – und soll nicht nur äußerlich so wirken. Die richtige Pflege ist wichtig, wobei man zwischen 3 Hauttypen unterscheiden sollte:

  • trockene Haut (oft auch sehr empfindlich)
  • Mischhaut (normale Haut mit/ohne öliger T-Zone)
  • ölige Haut (mit Tendenz zu Unreinheiten)

Das sind natürlich nur ganz grob zusammengefasst die Typen und eigentlich unterscheidet man viel breiter, aber das sollte für die kurze Einführung hier reichen. Ein paar kleine Tipps für die unterschiedlichen Hauttypen, was die Pflege angeht:

trockene Haut

Mischhaut

Ölige Haut

Da trockene Haut oft spannt und sehr empfindlich ist, sollte man hier auf eine möglichst reichhaltige Feuchtigkeitspflege achten. Auch Gesichtsöle sind zur Pflege super geeignet (allerdings sollte man hier auf die Dosierung achten und die Haut nicht überlasten!).

Vor allem Produkte aus der Apotheke sind sehr gut für trockene Haut geeignet, da sie durch oft auch parfumfreie Produkte die Haut nicht reizt, was bei empfindlicher Haut natürlich sehr wichtig ist.

Mischhaut verträgt normalerweise alle Produkte. Für die T-Zone, die hier oft zum Fetten neigt, können mattierende Produkte verwenden. Diese sollte man allerdings nie im ganzen Gesicht auftragen, da sie die Poren verstopft und für Unreinheiten sorgen kann!

Eine “normale” Feuchtigkeitspflege reicht für den Alltag aus, aber Mischhaut freut sich auch gerne mal über ein paar Streicheleinheiten mit besonderen Pflegeprodukten, zB eine reichhaltige Gesichtscreme für die Nacht.

Menschen mit öliger Haut sollten darauf achten, ölfreie Produkte zu verwenden. Mattierende Produkte sollten auch sparsam aufgetragen werden, um die Unreinheiten, zu denen ölige Haut tendiert, nicht noch zu fördern.

Hier sind besonders Gesichtswasser zu empfehlen, wobei man darauf achten sollte, nicht zu stark alkoholhaltige Produkte zu benutzen, da sie die Haut stark austrocknen. Lieber ein mildes Gesichtswasser verwenden, wo entweder kein oder nur wenig Alkohol enthalten ist.

Eine leichte Feuchtigkeitspflege ist vor allem nach dem Benutzen von Gesichtswasser ratsam, aber kein Muss.

Ich selbst habe Mischhaut, also eigentlich normale Haut, die zu einer öligen T-Zone neigt, aber im Winter auch trocken ist. Hier ist es natürlich ratsam, zwei verschiedene “Pflegeserien” zur Hand zur haben. Eine für den Sommer und eine für den Winter.
Hier sind die Produkte, die ich im Sommer verwende:
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Pflegeprodukte:

  • Bobbi Brown Hydrating Face Cream: meine Feuchtigkeitspflege für Tag und Nacht
  • Bobbi Brown Hydrating Eye Cream: passend zur Gesichtscreme die Augencreme
  • Bobbi Brown EXTRA Face Oil: als “Kur” für’s Gesicht, über Nacht aufgetragen wirkt es Wunder!
  • La Roche-Posay Anthelios XL SPF 50+ (Zartschmelzende Crème): Sonnenschutz für’s Gesicht (ich benutze zweierlei Sonnenschutz – einen für’s Gesicht und einen für den Körper)

Abschminkprodukte:

  • Bobbi Brown EXTRA Balm Rinse: nicht täglich, sondern nur an Tagen, wo meine Haut einfach ein bisschen mehr Pflege verlangt.
  • Avène Milde Reinigungsmilch: eigentlich sollte man für die Augen einen Extra-Augenmake-up-Entferner haben, aber ich das habe ich noch nie getan. Empfehlenswert ist es, aber kein Muss!
  • Avène Mildes Gesichtswasser: nach dem Abschminken mit der Reinigungsmilch tränke ich ein Wattepad damit und tonifiziere das Gesicht – das reinigt nochmal gründlich und die Haut ist danach bereit für eine Feuchtigkeitspflege
  • (nicht auf dem Foto:) Bobbi Brown Hydrating Face Tonic: das Gleiche wie bei Avène, allerdings ist das Gesichtswasser meiner Meinung nach nicht ganz so sanft wie das von Avène, reinigt aber dafür besser!
  • (ebenfalls nicht auf dem Foto:) Nivea Visage Augenmake-up Entferner: ihr seht, ich besitze auch einen Make-up Entferner extra für die Augen, allerdings verwende ich diesen ebenso für das ganze Gesicht, ich unterscheide da nicht wirklich.

Zum Thema Sonnenschutz habe ich bereits ein Video gedreht (→ hier anschauen) und möchte deshalb an dieser Stelle nur nochmal folgendes erwähnen:

Wer sein Gesicht schützen will, trägt am besten zuerst die Sonnencreme auf. Es wirkt nur der Lichtschutzfaktor des zuerst aufgetragenen Produkts. Sprich: wenn ihr zuerst eine Sonnencreme mit SPF 50+ auftragt und dann zB eine Foundation mit SPF 15, wirkt die Sonnencreme. Wenn ihr das andersrum macht, wirkt die Foundation, obwohl die Sonnencreme einen höheren Lichtschutzfaktor hat. Deshalb tragt zuerst das Produkt mit dem höheren Lichtschutzfaktor auf, wenn ihr einen entsprechenden Schutz wünscht!

Bitte achtet überhaupt sehr auf den Sonnenschutz – eure Haut wird es euch danken! Beugt Hautkrebs vor und tragt eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor. Keine Bräune dieser Welt ist es wert, seine Gesundheit auf’s Spiel zu setzen!!!

Im Winter trage ich ensprechend meines Hauttyps, der zu der Jahreszeit zu Trockenheit neigt, eine spezielle Pflege auf:

  • Balea Urea Tagescreme: für Tagsüber
  • Balea Urea Nachtcreme: für nachts
  • Balea Urea SOS-Serum: für die Stellen, die ganz besondere Pflege brauchen und dann jeweils unter der Crème

Die Abschminkprodukte bleiben hier gleich. :) Was die Pflege angeht, bin ich momentan aber stark am Überlegen, bei der EXTRA-Serie von Bobbi Brown zuzugreifen. ;) Also wundert euch nicht, wenn das bald anders aussieht. Eventuell trage ich es hier nach!

schminktipps

Wenn die Haut soweit gereinigt und die Pflege aufgetragen ist, kann man endlich mit dem Schminken beginnen. Für mich ist eine Basis besonders wichtig – sie verlängert die Haltbarkeit des Make-ups auf der Haut deutlich und ist somit unverzichtbar.
Wer möchte, kann nach den Pflegeprodukten noch eine Extra-Base auftragen. Hier gibt es eine größere Auswahl – zum Beispiel feuchtigkeitsspendende Face-Bases oder auch mattierende. Bei mattierenden Bases empfehle ich immer, sie nicht auf das gesamte Gesicht aufzutragen, sondern nur punktuell – dort, wo man mattieren möchte. Das ist meistens der Nasen- und Wangenbereich, wo die Poren besonders groß sind und natürlich die komplette T-Zone. Mattierende Bases enthalten viele Silikone, um den gewünschten Effekt zu bringen, weshalb ich Leuten mit öliger und zu Unreinheiten neigender Haut besonders davon abrate, solche täglich und komplett aufzutragen.

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Beispiel für Face-Bases: links die feuchtigkeitsspendende Base und mittig die mattierende Base von Rouge Bunny Rouge (rechts nicht beachten, das ist ein Highlighterfluid und wird andersweitig verwendet ^^)

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Die 3 kleinen Döschen sind “normales” Make-up und daher nur ein Beispiel, wie Camouflage aussehen kann (ich hab’ leider keins da ^^), die beiden “Räder” mittig sind Concealer, links in der normalen Ausführung, rechts kräftiger und das winzige Döschen ist der Corrector von Bobbi Brown

Gezielt korrigieren – Concealer, Corrector und Co.:

Nicht jeder hat eine makellose Haut wie die Models auf Kampagnenfotos in den Hochglanzmagazinen – klar, da wird mit Photoshop nachgeholfen, aber das Gröbste kann man auch daheim korrigieren. Verschiedenste Möglichkeiten sind gegeben – die bekanntesten möchte ich kurz vorstellen:

  • Concealer: das absolute Musthave für jeden (auch für Männer, meiner Meinung nach!). Concealer lässt sich über jedem Makel auftragen – Augenringe, kleine Pickelchen, leichte Leberflecke,… Der Concealer sollte einen Farbton heller als der eigene Hautton sein, um richtig zu wirken, daher beim Kauf unbedingt darauf achten. Die Deckkraft ist mittelstark – wer also besonders starke Augenringe hat, sollte zu einer Alternative (Corrector oder Camouflage) greifen.
  • farbiger Concealer: neben dem hautfarbenen Concealer gibt es noch die farbige Variante, die meist grün oder apricotfarben/lachsfarben ist – grüner Concealer ist für rote Stellen im Gesicht, zB bei roten Flecken auf den Wangen, gedacht, apricotfarbener/lachsfarbener für bläuliche Stellen. Beim Auftragen von farbigem Concealer sollte man unbedingt darauf achten, ausschließlich die Stellen zu überdecken, die man überdecken möchte und nicht darüber hinaus, da sonst der Effekt verfliegt und man die Stellen noch mehr sichtbar macht – Präzision ist also Pflicht!
  • Corrector: der Corrector ist im Prinzip sowas wie ein kräftigerer Concealer – die Farbe ist auf die zu abdeckenden Stellen angepasst. Wer also bläuliche Augenringe abdecken möchte, greift zu einem apricotfarbenen/lachsfarbenen Corrector – so werden die Augenschatten korrigiert und die Augen strahlen wieder
  • Camouflage: eigentlich eine Art von Make-up (zB in Crème- oder Stickform), die sich aber zum Korrigieren von starken “Makeln” durchgesetzt hat. Die  Deckkraft von Camouflage ist sehr hoch und deckt somit auch dunkel getönte Stellen, wie zB stark pigmentierte Leberflecke oder auch Narben ab. Auch hier sollte sparsam gearbeitet werden, damit es nicht gleich nach “Spachtelmasse” aussieht.

Denkt bitte nicht, dass Korrektur einfach ist – man sollte das nämlich nicht unterschätzen. Wer falsch arbeitet, kann seine Makel nur noch besser sichtbar machen, deshalb rate ich zB vom Pickel abdecken nicht nur ab, sondern mache es auch selbst nicht. Das Ergebnis kann nämlich ganz schön in die Hose gehen. Und gut ist es für den Pickel auch nicht. :)

Grundsätzlich, und ich denke, die Regel kennen bestimmt viele von euch, gilt:

  • Grün neutralisiert Rot
  • Apricot/Lachs neutralisiert Blau
  • Gelb neutralisiert Violett

Diese Concealerfarben findet man oft auch in Drogerie-Concealersets (zB bei essence oder alverde), aber auch einzeln oder in solchen Rädern, wie gezeigt, im Fachhandel.

Natürlich gibt es noch andere Feinheiten, aber das sind die wichtigsten Grundlagen, an denen ihr euch orientieren könnt. Rote Stellen kennt wohl jeder, blaue Stellen sind zB die Augenringe und violette Stellen findet man oft am Wimpernkranz. Schaut euch euer Gesicht einfach mal ganz genau an, dann findet ihr bestimmt die Farben und könnt ein bisschen rumprobieren. :)

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Foundation auftragen:

Bei Foundation gibt es natürlich auch wieder unterschiedliche Konsistenzen. Hier muss jeder für sich selbst entscheiden, welche Art er wählen möchte. Als kleine Orientierung, was für welchen Hauttyp geeignet ist, habe ich für euch diese Tabelle:

Flüssig-Foundation

Mousse-Make-up

Gel-Foundation

Puder-Make-up (Kompaktpuder)

Crème-Make-up

trockene Haut

O

X/O

O

X

O

normale Haut

O

O

O

O

O

ölige Haut

X/O

O

O

O

O

X = nicht geeignet, O = geeignet, X/O = bedingt geeignet

Das ist nur eine Orientierung und natürlich ist es nochmal speziell vom eigenen Hauttyp abhängig, welche Foundationform am besten passt. Puder-Make-up ist zB deshalb bei trockener Haut nicht sehr empfehlenswert, weil es die Haut nicht genug mit Feuchtigkeit versorgt. Bei Mousse-Make-up ist es ähnlich, aber hauttypabhängig (wer keine allzu trockene Haut hat, kann es problemlos benutzen). Flüssige Foundation ist bei öliger Haut deshalb problematisch, weil sie oft zu reichhaltig sein kann und somit die Hautbeschaffenheit und oft dazugehörige Unreinheiten fördert, daher ist es wichtig, bei öliger Haut darauf zu achten, keine extrem reichhaltige und vor allem ölhaltige Foundation zu kaufen. Außerdem sollte sie ein mattes Finish haben, um den Glanz zu entfernen.

Ich selbst benutze am liebsten flüssiges Make-up. Die drei auf dem Foto abgebildeten sind die Foundations, die ich aktuell besitze und auch abwechselnd benutze. Sie haben verschiedene Finishes. Der → Embellisseur d’Été” von Dior ist sehr sheer, er gibt dem Teint nur einen Glow und ebnet die Haut etwas. Die “Vitalumière” von Chanel deckt gut und hat ein “feuchtes”, glänzendes Finish und ist somit eher reichhaltig – eher was für den Winter. Und die “Natural Finish Long Lasting Foundation” von Bobbi Brown (→ hier ein paar Swatches im Vergleich mit der “Skin Foundation” und der “Moisturizing Cream Compact Foundation” von Bobbi Brown)deckt auch gut (lässt sich auch super layern), hat allerdings ein mattes Finish.

Ebenso auf dem Foto ist das Crème-Make-up von Ben Nye, das ich für Jobs benutze, da es für jeden Hauttyp geeignet ist und sich gut layern lässt.

Flüssige Foundation trage ich am liebsten mit dem → “F80 – Flat Top Synthetic Kabuki” von Sigma auf. Alle anderen Pinsel findet ihr in → Teil 1.

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Der letzte Schliff – Abpudern:

Manche tragen ihre Foundation gern “pur” aus, allerdings ist es aus mehreren Gründen nicht so schlau:

  1. Sie ist nicht fixiert und geht dementsprechend schnell auch wieder ab
  2. Die Folge davon ist, dass man sich (nicht nur) die Kleidung einsaut
  3. Sie rutscht in sämtliche Fältchen und das sieht unhübsch aus
  4. Gerade bei flüssiger Foundation ist das Finish oft zu feucht und man glänzt extrem

Deshalb sollte man sich nach Auftragen der Foundation unbedingt noch abpudern. Das geht mit einem losen Puder, wie zB dem “Poudre Universelle Libre” von Chanel, aber auch mit einem gepressten Kompaktpuder, zB dem gepressten Brüderchen – dem “Poudre Universelle Compacte” von Chanel. Wer mag, benutzt dafür ein Schwämmchen, eine Puderquaste oder einen Pinsel.

Natürlich möchte ich auch hier noch erwähnen, dass es die Möglichkeit gibt, zwischen transparentem Puder und getöntem Puder zu wählen – wer möchte, kann also das farblich passende Puder zur Foundation, bzw. dem Hautton kaufen. Transparentes Puder hingegen sieht sehr viel natürlicher aus. Auch hier hängt natürlich wieder alles vom eigenen Geschmack ab. :)

 

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Dem Gesicht eine Form geben – Konturieren:

Lasst euch vom Bild nicht täuschen, die Farben sind leider doch arg verfälscht… Für’s Conturé braucht ihr ein mattes Braun, das nicht zu dunkel und möglichst auch nicht zu rotstichig ist und einen Highlighter, bevorzugt auch matt, aber schimmernd stört nicht unbedingt.

Beim Konturieren geht’s um das Spiel mit hell und dunkel: helles hebt hervor, dunkles lässt zurücktreten. Generell gibt es eine Orientierung beim Konturieren der Gesichtsform, dafür habe ich ein hübsches Paint-Bildchen gezeichnet:

conturé

Ein ovales Gesicht hat die perfekte Form – diese wollen wir erreichen, wenn wir sie nicht haben, also muss konturiert werden. Rot zeigt hierbei die Nutzung vom Braun, sprich, man konturiert meist an den Seiten der Stirn und an den Kieferknochen. Diese werden zart bestäubt – Achtung: nicht zu viel nehmen, sonst sieht’s komisch aus. Teilweise muss auch die vordere Stirn und das Kinn konturiert werden, das hängt dann von der definierten Gesichtsform ab.

Bei einem langen, schmalen Gesicht muss etwas hinzugegeben werden, weshalb der Highlighter ins Spiel kommt, der in diesem Fall bitte matt sein MUSS (!!).

Des weiteren kann man noch die Wangenknochen konturieren, für die sogenannte Hohlwange wieder mit Braun, auf den Wangenknochen kann gehighlightet werden. Der Highlighter kann überall da aufgetragen werden, wo etwas zurücksteht, zB in der Kuhle über der Nase oder zwischen Nase und Lippen. Der braune Ton überall dort, wo man etwas zurücknehmen möchte, zB in den Hohlwangen oder an den Gesichtsrändern.

Das sind nur ein paar Grundlagen und mehr möchte ich auf’s Konturieren auch nicht eingehen, da ich mich selbst kaum damit beschäftige und daher nicht so viel Erfahrung habe. ;)

 

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Für die Frische – Rouge und Bronzer:

Auf dem Foto eine kleine Auswahl (wirklich, nur ganz winzig!) meines Rouge- und Bronzerkontingents. :) Wie man sieht, mag ich Rosé- und Pinktöne am liebsten. Sie passen gut zu mir und wirken an mir viel besser als Orange- und Peachnuancen. Auch hier ist es natürlich wieder typabhängig und man unterscheidet zwischen warm und kalt/kühl – ist man eher ein kühler Typ, passen Rosé- und Pinktöne besser, ist man ein warmer Typ, kann man zu bräunlichen und orangefarbenen Nuancen greifen. Wer Glück hat, kann beides gut tragen.

Im Endeffekt ist es wichtig, das Rouge auf das Gesamtbild anzupassen. Es muss zum restlichen Make-up passen, sollte aber auch zur Kleidung und dem eigenen Typ passen und nicht negativ auffallen.

rouge

← Links habe ich wieder eine kleine Orientierung, was wo aufgetragen wird.

Der Highlighter kommt auf den höchsten Punkt der Wangen – auf die Wangenknochen. Er kann auch leicht über das Rouge gestäubt werden.

Das Rouge wird auf die Wangen aufgetragen, man kann es bis zu den Schläfen auftragen, für den dramatischeren Look, muss aber nicht. Man kann auch nur die Apfelbäckchen betonen. Oder eben den Wangenbereich. Beim Rouge muss man darauf achten, dass die Schräge die Gesichtsbreite beeinflusst. Je waagrechter man das Rouge aufträgt, desto breiter wirkt das Gesicht. Trägt man es schräger, bzw. abfallender auf, wirkt es schmäler. Am Ende soll alles wieder auf eine ovale Gesichtsform hinführen.

Der Bronzer kann als Rouge, aber auch als Conturé (siehe oben, vorheriger Punkt) getragen werden. Wenn man ihn als Rouge aufträgt, muss man wieder auf die “Regeln” wie beim Rouge achten, kann aber auch etwas großzügiger sein. :) Außerdem kommt der Bronzer für den sonnengeküssten Effekt auf die Nase, die Stirn und eventuell auch auf das Kinn, eben auf die Stellen, auf die die Sonne zuerst trifft. So wirkt es natürlich.


Das war Teil 2 der neuen, aktualisierten “Make-up Basics”. Ich hoffe, ihr habt eventuell auch ein bisschen was Neues dazugelernt und es war informativ.

In Teil 3 geht es um die Lippen. Der Post wird hoffentlich bald kommen. :)

Zur Erinnerung – in Teil 1 ging es um das Werkzeug.

18 Comments

  1. Sabine
  2. y3ll
  3. Luciana ♥
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  5. Lily
  6. Mokusch
  7. .Suki
  8. Luciana ♥
  9. Wiebke
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  13. Lila
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  15. Leni

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