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Wish you were here. ♥️ #hamburgloveistruelove

Wish you were here. ♥️...

[Werbung wegen Verlinkung] THIS PARTY WAS A BLAST!!! 🎉 Ach, wie vermisse ich dieses Wochenende. Die Menschen! Die Show! Den Laufsteg! Die ganze Stimmung! Die @plussizefashiondays sind wirklich immer ein Highlight des ganzen Jahres. ♥️ Dieses Mal hab‘ ich ein bisschen mehr Zeit vor den Fotowänden verbracht und freue mich riesig, euch die wundervollen Menschen zu verlinken, die dabei waren. SO VIEL LIEBE!! ♥️♥️♥️ | 📷 @thomas_joedicke_photography und @kupferfux

[Werbung wegen Verlinkung] THIS PARTY...

[Werbung wegen Verlinkung] Und hier kommt der zweite Teil meiner Runway-Looks! Die meisten Teile davon sind auch direkt nach der Show in meinen Besitz übergegangen, entweder dank eines großzügigen Geschenks der Marke (thx an @yoga_curves_hamburg @teamsugarshape @ca und @happysize_fashion!) oder weil ich dann doch mal wieder Lust auf Shopping hatte, haha! Ich muss auch echt mal erwähnen, dass ich alle meine Laufsteg-Outfits richtig toll fand! Von gemütlich und entspannt bis hin zu extravagant und aufregend war ja alles dabei und es ist so schön, dass die Marken sich auch wirklich Gedanken dazu machen, welcher Look zu den Models passt, um am besten zu wirken! ♥️ Habt ihr denn einen Favoriten bei meinen Looks gefunden? 😉 #PSFDays2018 | 📷 @thomas_joedicke_photography

[Werbung wegen Verlinkung] Und hier...

[Werbung wegen Verlinkung] Heute gibt’s endlich die erste Hälfte meiner @plussizefashiondays Looks vom Laufsteg! Das war schon ordentlicher Stress hinter der Bühne, aber ich bin stolz und glücklich, dass alles so toll geklappt hat! ♥️ Danke an @thomas_joedicke_photography für die vielen wunderbaren Fotos!! 😘 #PSFDays2018

[Werbung wegen Verlinkung] Heute gibt’s...

„A flower blossoms for its own joy.“ - Oscar Wilde • 
In Interviews werde ich eigentlich immer gefragt, ob ich einen Tipp habe, wie man selbstbewusst wird. Meine Antwort ist immer: hört auf, euch zu vergleichen! Immer ist irgendwer besser oder schlechter, aber davon sollten wir niemals unseren eigenen Wert abhängig machen. Anstatt uns auf Andere zu konzentrieren, was sowieso meist nur oberflächlich machbar ist, sollten wir den Fokus auf uns selbst setzen und glücklich mit dem sein, was wir haben und wer wir sind. Das zählt doch schließlich am meisten! Es geht nicht darum, sich mit anderen zu messen, sondern darum, zu erkennen, dass man, so wie man ist, gut ist. Selbstbewusstsein - das steckt schon im Wort: sich seiner Selbst bewusst sein. ♥️

„A flower blossoms for its...

[Werbung wegen Verlinkung] Grinsebacke vs. „mal ein bisschen posen“ - was gewinnt bei euch? 🤓 Das hier ist ein zusammengewürfelter PSFDays-Look: das Shirt mit der wunderbaren Message habe ich von der lieben @fancy.and.mood geschenkt bekommen (danke nochmal!), die Hose hatte ich auf dem Laufsteg an und musste direkt am nächsten Tag selbst bei @sueperbthelabel shoppen (übrigens gibt‘s bald noch ein paar Looks mit der Marke auf dem Blog!). Das Jäckchen war ein Glücksfund bei TK Maxx von @elietahari und die Boots kennt ihr mittlerweile, die sind von @31philliplim (und wird es jetzt dann ab Herbst ganz oft an mir zu sehen geben, ich liebe sie einfach).
Ich hatte heute übrigens einen halben Probearbeitstag, die zweite Hälfte steht nächste Woche an. Wo genau, verrate ich euch noch nicht, aber soviel: es hat was mit Mode zu tun und könnte doch ziemlich cool sein, zumindest hatte ich Spaß heute! 😊 Morgen steht dann noch ein Termin für einen zweiten Job an, auf den ich mich eigentlich auch sehr freue (also den Job, nicht den Termin, der ist leider nicht so cool, aber muss halt sein) und ihr dürft nochmal Daumen drücken. Jetzt muss ich dann rausfinden, wie ich das alles am schlauesten mache, weil unser Steuersystem irgendwie nicht so nett ist, wenn es um zwei Teilzeitjobs gehen soll. Falls hier Finanzprofis unter euch sind, freue ich mich über nen kleinen Tipp oder Hilfe, alles ist gern gesehen, ich bin nämlich selbst etwas überfordert mit so viel Bürokratie - ist wohl Teil meines #TimeToGrowUp-Lebens, das ich immer noch stark verfolge. Bald gibt’s da auch mal wieder was auf dem Blog. 😘✌🏻 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

[Werbung wegen Verlinkung] Grinsebacke vs....

[Werbung wegen Verlinkung] Ich schulde euch ja noch meinen Aftershowparty-Look! Entschieden hab‘ ich mich für das wunderbare durchsichtige Kleid von @remiraylondon, das ich vor ein paar Jahren schon auf dem Blog gezeigt hatte. Ich trage darunter ein Lingerie-Set von @agentprovocateur und dazu meine Boots von @31philliplim (hohe Schuhe waren nicht mehr machbar, haha!) und ein Täschchen von @gucci. Das Thema mit dem Cabaret hab‘ ich ja ziemlich ernst genommen, auch an Tag 2, wollte aber gerne einen persönlichen und modernen Touch mit reinbringen und hoffe, dass mir das gelungen ist. 🤓 Durchsichtiges Kleid, ja, das ist nix für jeden Tag, aber wo, wenn nicht bei den @plussizefashiondays kann man das tragen? 😉 Ich freu‘ mich schon auf die offiziellen Fotos und das Video und dann gibt‘s natürlich auch einen Blogpost zu den #PSFDays2018 - same procedure as every year! ✌🏻 Und weil ich das im letzten Post gar nicht gemacht habe, möchte ich mich in diesem hier unbedingt noch bei all den lieben Menschen bedanken, die mich nach der Show und auch am zweiten Tag angesprochen und mich regelrecht mit Komplimenten überhäuft haben - das war so, so lieb von jedem einzelnen von euch und ich freue mich so unglaublich über eure lieben Worte!! Das bedeutet mir wirklich ganz viel und macht mich sehr glücklich! Danke, dass ihr immer so wundervoll zu mir seid! ♥️ Ich hoffe, keiner war eingeschüchtert oder so und hat sich nicht getraut, mich anzusprechen, weil ich wirklich gerne mit euch rede! Ohne euch wäre das ja alles auch nur halb so schön! 😘😘😘 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

[Werbung wegen Verlinkung] Ich schulde...

[Werbung wegen Verlinkung] Dinge, die passieren, wenn ich eine Krone finde: ich setze sie auf, zusammen mit der passenden Attitüde (Queen B who?), lasse mich damit fotografieren, stolziere damit eine Stunde lang rum und kaufe sie am Ende. 👸🏼 Die @plussizefashiondays sind vorbei und ich bin nicht mehr ganz so königlich, sondern eher zombiehaft, haha! Die drei Tage waren wie immer aufregend, emotional, anstrengend, voller Freude, Liebe und Adrenalin. Es ist wie ein riesiges Klassentreffen, teilweise fühlt es sich oft wie eine große Familie an. Ich weiß ja nicht, wie das so aussieht, wenn man uns zuschaut, aber wir wuseln da hinter dem Laufsteg so gestresst und gleichzeitig so positiv aufgeregt rum und es ist so ein grandioses Gefühl, die ersten Schritte ins Rampenlicht zu machen und euch die wunderbaren Looks präsentieren zu können. Für mich war das jetzt das 4. Mal bei den PSFD und es werden jedes Mal mehr Walks. Dieses Mal durfte ich 11 Mal nach vorne laufen und hussa, das war schon heftig! Aber es lohnt sich so, so sehr! Mit meinen 1,60 m bin ich ja eigentlich zu klein zum Modeln, daher bin ich umso dankbarer für diese Möglichkeit und dass die Marken mich tatsächlich auch auswählen. Danke. Danke für alles! Danke an @kurvenrausch, danke an @chrisfan3, danke an all die Helfer und danke an dieses wunderbare Team an großartigen Menschen! ♥️ | 📷 @wundercurves.de

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[Werbung wegen Verlinkung] #throwback - das war letztes Jahr mein Outfit auf der Aftershowparty der Plus Size Fashion Days zum Motto „Welcome to Wonderland“ (hat ein bisschen was von den Spielkartensoldaten der Königin, oder?). Dieses Jahr lautet das Motto „Welcome to the Cabaret“ - was ich da wohl tragen werde? Spoiler: ich weiß es selbst immer noch nicht genau, haha! 🤓 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

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[Werbung wegen Verlinkung] Zwei Fotos von letztem Freitag bei der @kurvenhaus_hamburg Fashionshow - schon mal ordentlich in Herbststimmung mit Mantel und Co.! ✌🏻 Ab übermorgen geht’s dann in die heiße Phase für die @plussizefashiondays - die Show ist am Freitag und ich hoffe, dass ich ganz viele von euch dort sehen werde! ♥️

[Werbung wegen Verlinkung] Zwei Fotos...

• Diabetes | Two Weeks of Freedom •

By Posted on 8 1.7K views

If there’s something I really don’t like about → being a diabetic, it’s the constant measuring of my blood sugar level. It’s simply annoying. Diabetes isn’t a tough disease – of course, it sucks like every other disease, especially because it’s chronic and you have to deal with it for the rest of your life, but it’s an illness that is completely manageable. It doesn’t hurt, it doesn’t stop you from doing anything and it won’t kill you – if you take care of yourself. The injections are no problem, wearing the pump is rather cool than something bad (because it’s an absolute improvement!), and as I like to say: I probably know even more about food and carbs than someone who actually wants to go on a diet or so. But there’s one thing that really sucks: measuring your blood sugar. Pricking your finger, pressing it a bit to get enough blood for the device and waiting. And then writing it down. Sounds easy and yes, it is, but after a few years this becomes something you’ll really hate from the bottom of your heart. You’ll start to forget it on purpose (well, sometimes you actually don’t do it on purpose) and enter the zone of frustration. I had this when I was 18, I just didn’t want to do it anymore. Diabetes doesn’t hurt but it’s absolutely annoying and you just can’t get rid of it, it’s always there and you can’t ever say “hey, today I’ll just spend the day like a healthy person!” because you’ll totally regret it. And even if you do this, there’s always these thoughts like “I should be measuring my BS”. You can’t switch it off.

But – and that’s the positive part of today’s blog post: there’s something new on the market. Well, it’s not totally new but still something great and I think I’ve waited way too long to get it. The FreeStyle Libre. It’s not a CGMS (Continuous Glucose Monitoring System), but a FGMS – a “Flash Glucose Monitoring System”. Means: you put a sensor on your arm and whenever you reach for it with the measuring system, it shows you your current BS – plus (and that’s an enormous plus!) you can see how your BS has been acting around it. Seeing that chart helps a lot when you want to work on your treatment – cause that’s also something you learn and have to do a lot. Your doctor isn’t always around, sometimes you just need to change some small things by yourself and if you see where the problems are, you can do it and keep an eye on it.

Here are some facts and my experiences:

The sensor isn’t bigger than a 2-euro piece and it’s pretty flat. It’s easily applied with an applicator and you can remove it just as easily with your fingers because the sticker is very good but will be loose at the edges when you have to take it off after two weeks. If you’re scared to lose the sensor, you can fix it with Kinesio tape. I did this with my first sensor because I was very afraid to rip it off. I’m currently wearing my third sensor without extra tape (on my belly, which is an experiment – according to Abbott, you should only apply the sensor at the backside of your upper arms!) and there’s absolutely no problem. But of course, this could be different in your case – every skin works differently with the sticker. My first sensor hurt a bit when I applied it and kept hurting for some days whenever I lay on it at night. The second sensor didn’t hurt at all (but bled a lot), so it probably is – as always – a game of chance like with my pump catheter: sometimes, it hurts a bit and is sensitive, sometimes I could beat it with a hammer and feel nothing at all. ;) The third one, on my belly, is a miracle without even feeling the prick when I applied it, and funnily the pump catheter I’m wearing below hurts pretty much (especially when I do some bolus) while the sensor is practically imperceptible. ;)

Whenever you want to know your current BS level, you just have to get near to the sensor with the measuring system and it will show you your current level plus the chart. It also shows the tendency, whether your level is constant, getting higher or dropping – and this makes it easier to decide whether you should eat some carbs or inject a bit more insulin. One of the cons is definitely that the device doesn’t give an alarm when your level is too low. I think this would be a major improvement to the whole system. The other con – if you want to measure your BS manually, you’ll either have to use another device or own the FreeStyle strips. I don’t have them, but I actually prefer measuring with a different system (in my case, that’s the Bayer Contour USB next). It will also show you the difference. To be honest, it seems like the Libre isn’t as precise as my other measuring system, but the difference isn’t too big (+/- 10 mg/dl usually), so I don’t see any problems here. An alternative: using a modern CGMS, e.g. the Dexcom system, which is supposed to be very precise, I heard. I hope I’ll be able to test this soon!

Whenever there’s a problem with your sensor (or the measuring system) – be it technical failure or for example bleeding when you apply it, you can always call customer service and they’ll provide you with a new sensor which you get for free in exchange for the sensor that caused your problems. This is a lovely service and I had the bleeding problem with my second sensor. It bleeded heavily through the little hole in the middle when I applied it and kept bleeding after every shower (it probably dried in the time between the showers). So I called them and explained my worries – I was afraid that there could be problems with the precision of measuring because of the blood. They told me that you should always change the sensor immediately if this happens, even though the friendly woman on the phone said that I can also keep wearing it if it works for me (I mean, it seriously sucks to throw away this pricey sensor after only a few days!). I then decided to take it off after a week and exchange it for the new one. Please cross your fingers that this never happens again! :)

I loved using my BS diary app → MySugr while I didn’t have the Libre. To be honest, I felt that I wouldn’t have to use it anymore as soon as I had the whole chart thingy and all that information I got with it. Also, my diabetologist can easily connect the device to his computer and have a look at everything by himself. So there’s no need to keep writing down every detail. I actually miss this app a bit because it made me control my disease more when I needed it the most (talking about that frustration phase you have from time to time…). So if you don’t own the Libre yet but need some motivation – download it on your App Store. It’s really worth it!

Finally, I really want to say how much this little thing changed my life as a diabetic – checking my BS is fun now. And saying this is really strange because it has always been the one annoying task I always hated about it all. Now it’s something I like doing because I can see all details without having to “hurt” myself, without the annoying three steps. There’s more information with less action. And even though it means that there’s another “needle” (it’s teflon, so nothing about real needles under my skin) inside of me, 24/7, something that other people can see and wonder what it is, I’m extremely thankful for it. I’m already half a cyborg with my pump, as I like to say, but I happily put up with that because it makes my life easier. And I’m eagerly waiting for the “closed loop”, let’s call it the “external pancreas” – this is going to be epic. Just give me anything to attach to my body, I’ll gladly do it if it makes me forget that I’ve got a chronic disease for at least one day without regrets. And this, the Libre, is the first step.

8 Comments
  • Sonja
    August 28, 2016

    Hallo liebe Lu,
    Du hattest mir vor einem Jahr mal gesagt, dass die Pumpe Dir total geholfen hat. Mein Freund hat jetzt auch eine und das Teil ist super. Ich hab ihm Deinen Artikel zum CGM weitergeleitet. Danke für Deine Offenheit, das ist auch für mich, als Typ F- Diabetikerin (Family&Friends) immer wieder total hilfreich. Merci

      • Luciana
        August 29, 2016

        Aaaah, das freut mich riesig!! :) Danke für dieses tolle Feedback! Ich weiß, die Posts zum Thema Diabetes kommen wirklich nur ganz selten, aber sie liegen mir auch wirklich am Herzen. Denn Diabetes hat ja wirklich viele Gesichter und das sollte man auch sehen. ;)
        Und wenn dann noch so tolle Sachen auf den Markt kommen, sollen das auch alle mitbekommen! Dass dein Freund mit der Pumpe so toll klarkommt, ist natürlich doppelt wunderbar. ;) Es gibt wirklich nichts besseres!

      • A.
        August 25, 2016

        Klasse, so ausführlich deine Meinung dazu zu lesen. Es ist immer sehr interessant zu sehen, wie andere Diabetiker so denken. Ich habe persönlich leider gar keinen Kontakt zu anderen mit Diabetes und lese daher gerne bei dir mir :) Ich habe Typ 1 seit ich 3 bin, jetzt also schon seit 22 Jahren. Und ich bin beeindruckt wie positiv du das alles siehst. Ich finde schon dass es eine einschränkende Krankheit ist. Es gibt viel schlimmeres, keine Frage, und ich komme alles in allem gut damit aus – muss man ja -, aber es ist schon belastend hin und wieder. Mit einer Pumpe kann ich mich einfach nicht anfreunden und für jedes Essen zu spritzen nehme ich schon als Einschränkung wahr (gerne macht mans ja doch nicht). Ich möchte hier keinen Roman schreiben, daher zähle ich mal nicht alles auf.. aber es gibt schon einiges, nicht zuletzt die Sorge vor Folgekrankheiten, vor Problemen in einer späteren Schwangerschaft/dem Risiko der Vererbung etc.
        Aber um zum Thema zurückzukommen: der Sensor ist ein Traum. Ich habe meinen HbA1c dadurch von 7,0 auf 6,0 verbessern können und bin damit überglücklich. Leider zahlt es meine Krankenkasse nicht, aber wenn es finanziell machbar ist, wäre es mir den Preis trotzdem immer wert. Es ist ein wahnsinns Schritt und ich hoffe ebenso wie du, dass immer neue Möglichkeiten entwickelt werden.

          • Luciana
            August 25, 2016

            Stimmt natürlich, ohne Pumpe fällt schon einiges an Lebensqualität weg – was ich mich da als absolut überzeugte Person von der Pumpe frage: warum genau will man denn keine Pumpe? Das Ding vereinfacht so vieles, mal von der Genauigkeit der Therapieeinstellung abgesehen. Ich hatte ja von Anfang an mit dem Dawn Phänomen zu kämpfen und für mich war das mit der Pumpe einfach die einzige Möglichkeit, das Ganze in den Griff zu bekommen.
            Ich meine, ich verstehe schon, dass man keine Lust drauf hat, wirklich IMMER am Schlauch (oder halt am Pod – den ich aber ja deutlich blöder als eine Schlauchpumpe finde!) zu sein. Das war auch anfangs immer mein Ausschlusskriterium, aber ich kann nur immer wieder sagen – nach ein paar Tagen, vielleicht auch erst nach zwei Wochen, merkt man das gar nicht mehr.
            Das Spritzen ist eine so viel größere “Belastung” und schränkt natürlich auch deutlich mehr ein, von daher möchte ich da nie wieder zurück. ;) Wenn ich also fragen darf: was genau hält dich denn davon ab? :)

            Was die Folgekrankheiten und weitere Probleme/Komplikationen angeht: genau deshalb kümmert man sich ja darum. Klar ist da immer diese Sorge und Angst im Hintergrund, aber was will man denn machen? Wenn man sich nur damit beschäftigt, kommt man am Ende ja gar nicht mehr klar. Und dann will ich lieber jetzt leben und mich eben so drum kümmern wie ich es bestmöglich kann, ohne erst mal groß drüber nachdenken zu müssen, denn dank all dieser schönen Erfindungen wie eben auch dem Libre, wird es ja so viel einfacher, alles gut im Griff zu haben ohne direkt mit Folgeschäden rechnen zu müssen. ;)

            Ich hatte das Glück, dass meine Krankenkasse den Libre voll übernimmt (bin bei der DAK – manchmal scheint ein Krankenkassenwechsel für Diabetiker ja wirklich der Geheimtipp zu sein, daher erwähne ich es). Ich zahle nur die gesetzliche Zuzahlung, also 16,- €, und das ist natürlich grandios. Ich muss aber sagen, dass es mir auch so das Geld wert wäre. Next Step dann: CGM. Da das ja nun auch als Krankenkassenleistung festgelegt wurde, werde ich jetzt auch noch dafür kämpfen. :)

              • A.
                August 26, 2016

                Ich müsste es wirklich mal ausprobieren, das stimmt schon. Aber allein der Gedanke daran, dass man immer an einem Schlauch hängt.. Verfängt der sich nicht mal? Wie ist das beim Sport und in gewissen anderen privaten Situationen? ;) Merkt man das nicht beim Schlafen (Bauchschläferin)? Bilden sich nicht an den Tragestellen des Katheters solche verfestigten Stellen? Und wie verstecke ich das Ding? Ich mache mit meiner Krankheit keine Runde, es wissen die engsten Freunde aber sonst habe ich nie eine Notwendigkeit gesehen, es vielen zu sagen. Man bemerkt es sonst ja auch nicht. Es wäre nicht in dem Sinne schlimm, wenn es auch andere wissen, aber es geht ja eher darum, ob man die Wahl hat es ihnen zu sagen oder ob sie es gezwungenermaßen sehen. Vor allem auf der Arbeit weiß es niemand und da ich mir nicht sicher bin, welche Nachteile das haben könnte, soll es dort bewusst erstmal keiner wissen (den Libre überdecke ich mit längeren Ärmeln, aber bei einer Pumpe mit Schlauch? Wie geht das bei engen Oberteilen, Rock/Kleid und wohin dann mit der Pumpe? Wie verstecke ich alles?).
                Du hast natürlich Recht, man sollte sich darauf konzentrieren alles gut zu machen, mehr kann man eh nicht tun. Im Alltag klappt das auch so, aber es gibt immer wieder Momente wo ich zweifle, mir Sorgen mache und damit hadere. Sehe wie gut es anderen geht und welche Probleme auf mich zukommen werden (vor allem in Bezug auf den Kinderwunsch. Das ist für mich nochmal was ganz anderes als Folgeschäden, weil sie erst viel später eintreten, nur mich betreffen und zu beeinflussen sind). Es bringt nichts, aber die Gedanken sind trotzdem da und sind für mich persönlich belastend.

                  • Luciana
                    August 26, 2016

                    Mich hat der Schlauch damals auch immer abgeschreckt, aber wenn man es erst mal ausprobiert hat, merkt man, dass man sich da wirklich vollkommen umsonst so viele Gedanken macht. Klar ist so ein Schlauch nicht immer superpraktisch, aber in 99% der Fälle stört er rein gar nicht – und wenn, dann kann man die Pumpe ja auch abstöpseln (zB zum Duschen oder Schwimmen). Ansonsten kann man die Pumpe ja immer problemlos irgendwo mit einem Clip befestigen. Im Alltag mache ich das zB am BH in der Mitte oder an der Hose seitlich. Zum Schlafen trage ich ein lockeres Shirt und mache sie oben am Kragen fest, da bemerke ich sie überhaupt nicht (und ich schlafe auch auf dem Bauch!). Der Katheter sollte ja nicht sehr viel länger als 3-4 Tage liegen und wie beim Spritzen auch, sollte man auf das Wechseln der Spritzstellen, bzw. in dem Fall dann Katheterstellen achten. Ich wechsele immer links und rechts ab und man sieht auch immer ein wenig, wo vorher schon ein Katheter war. Ganz unsichtbar bleibt es natürlich nicht auf kurze Zeit, aber die Stellen verblassen ganz schnell und dann ist die Haut dort wieder wie neu. Eben auf’s Abwechseln achten, aber das kennst du ja. ;)
                    Was das Verstecken angeht: ich war da nie so, deshalb bin ich vielleicht die falsche Anlaufstelle. Ich war immer ganz froh drum, wenn möglichst viele Menschen wissen, dass ich Diabetes habe (also im näheren Umfeld – nicht bei Wildfremden). Habe gern aufgeklärt und auch Bescheid gegeben, was sie denn im Fall einer schweren Unterzuckerung mit mir anstellen müssten (Stichwort Notfallspritze, oder auch damals in der Grundschule mit einer Coladose hinten im Raum, die für mich reserviert war). Ich verstecke halt weder den Libre, noch die Pumpe (obwohl man den Katheter ja im Normalfall sowieso nicht sieht – das Gerät an sich schaut aber immer mal hervor, je nachdem, was man gerade macht – generell ist das “Versteck” zwischen den Brüsten aber wohl immer recht ideal – den Schlauch kannst du ja beliebig lang wählen, so wie du dich am wohlsten damit fühlst und eventuell lässt sich eine kürzere Länge auch noch ein wenig besser verstecken).

                    Du hast natürlich Recht, dass immer diese Gedanken da sind. Aber du solltest dich davon nicht kaputtmachen lassen. ;) Ich bin mir sicher, dass wenn du ordentlich eingestellt bist und dich ausreichend darum kümmerst, dass alles passt, du auch nicht aktiv mit Problemen rechnen musst. Und in der Schwangerschaft steht dann eben die doppelte und dreifache (und vermutlich noch mehr) Kontrolle an, dafür steht dir dann dein Diabetologe zur Seite, der sich damit ja auch auskennt und dich berät. Und an der Stelle wäre dann spätestens wohl auch die Pumpe eine gute Idee, aber das nur am Rande. ;) Mach’ dir nicht zu sehr einen Kopf, denn genau das sollte nicht passieren – dass dich die Krankheit belastet, ist nicht optimal. Dass mal Sorgen da sind, ja. Aber durchgehend solltest du nicht davon gestört sein. ♥

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