Keine große Sache, aber so lecker, dass ich es kurz hier zeigen wollte – Feigen gibt’s ja jetzt im Herbst öfter mal im Supermarkt und wenn man sie mal nicht roh essen möchte, kann man sie einfach im Ofen überbacken. :)
Dazu braucht man:
- • Feigen
• Ziegenkäse zum Streichen
• Käse zum Überbacken (je nachdem, welchen man gerne mag), gerieben
• Honig
Und das ist auch schon alles! Die Feigen werden kreuzförmig angeschnitten und auseinandergezogen (nicht ganz auseinandernehmen!). In die Mitte kommt etwa ein Teelöffel voll mit Ziegenkäse und anschließend kommt der geriebene Käse drüber.
Bei 100°C (Ober- und Unterhitze) bleiben sie dann etwa 15 Minuten im Ofen, bis der Käse oben angeschmolzen ist.
Zum Abschluss kommt noch ein bisschen Honig drüber und fertig!
Am besten sollte man sie noch warm essen.
Eine andere Variante wäre (meine Mutter hat das neulich gemacht), die Feigen in Scheiben zu schneiden und das Ganze dann auf Brot zu machen, so hat man direkt ein ganzes Gericht. So wie hier sind sie eher eine Vorspeise (wahlweise auch Nachspeise, wer es gerne etwas herzhafter mag) oder Beilage (zum Beispiel zu einem Salat).
Auf jeden Fall superlecker und supereinfach zuzubereiten. :)
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Ein schnelles und leichtes Rezept für den Sommer. Mit Sicherheit nichts “Neues”, aber da ich es gestern Abend gemacht habe, dachte ich, ein Rezept schadet nicht. Lecker ist es nämlich auf jeden Fall. :)
Man braucht:
- Baguette – entweder frisch vom Bäcker oder zum Aufbacken (da es gestern schon zu spät war und es keine Baguette mehr beim Bäcker gab, habe ich einfach 4 Baguettebrötchen zum Aufbacken genommen)
- 2 Mozzarellakugeln
- frischer Basilikum
- Tomaten (der Einfachheit halber habe ich Mini-Roma Tomaten genommen – die passen besser auf’s Brot, aber man kann natürlich auch “normale” nehmen und Scheiben schneiden)
- Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
Sollte man ein frisches Baguette bekommen haben, schneidet man dieses in ein paar Stücke und halbiert diese. Falls man Baguette zum Aufbacken nimmt, sollte diese erst fertig aufgebacken werden (dann ebenfalls in Stücke geschnitten und/oder halbiert) und anschließend geht es weiter mit folgenden Schritten:
Die Tomaten werden entweder in Scheiben oder – wie bei mir – in Hälften geschnitten. Die Mozzarellakugeln werden ebenfalls in Scheiben geschnitten. Der Basilikum wird gepflückt und gewaschen.
Auf das Brot kommt ein bisschen Olivenöl – anschließend die Tomaten (in meinem Fall am besten mit der flachen Seite nach unten, damit die Konstruktion besser hält), die gesalzen werden und der Basilikum. Die Mozzarellascheiben decken das Ganze dann ab und die belegten Baguette kommen in den Ofen bei ca. 100° C, damit der Mozzarella nicht zu schnell schmilzt, das Brot nicht ankokelt und alles schön gleichmäßig warm wird. Nach ca. 5-8 Minuten sind die Baguette fertig.
Abschließend wird frisch noch der Pfeffer darauf gemahlen und Basilikum zur Deko (kleine Blättchen) darauf gelegt. Unbedingt noch warm essen!!!
Die Portion reicht auch für einige Leute. :D Ich war nach zwei Stücken mehr als satt. Mit vier Baguettebrötchen sollten also ca. 3-4 Personen satt werden.
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In Erlangen war bis gestern die berühmte Bergkirchweih und ich bin leider gar kein Fan von diesen Massenaufläufen von Betrunkenen und dieser Ansammlung von zu vielen Menschen auf zu kleinem Raum. Daher findet man mich dort meistens nur ein oder zwei Mal – und dann nicht abends, sondern mittags. Beim Lángos-Essen. Leider hatte ich heuer nur ein Mal die Gelegenheit und wollte gestern eigentlich nochmal gehen, aber leider hat es zeitlich nicht geklappt. Weil mein Freund aber auch Lust auf Lángos hatte, hab’ ich mich an → Lisa erinnert, die mal ein Rezept für Lángos auf ihrem Blog stehen hatte. Also hab’ ich meine Langos einfach selbst gemacht. Und was soll ich sagen? Sie schmecken super! Wenn nicht sogar besser…
Ich werde hier nun das Rezept bloggen, aber ihr solltet auch unbedingt bei Lisas Post reinschauen, nicht zuletzt, weil sie Fotos von den einzelnen Schritten gemacht hat. Das ist für solche wie mich ganz praktisch, die sehen müssen, wie jeder Schritt aussehen soll. :) → Hier geht’s zu Lisas Lángos-Post.
Man braucht für ca. 7-8 mittelgroße Lángos (Durchmesser ca. 15 cm) folgende Zutaten:
- 400 g Mehl
- 5 EL Milch (lauwarm)
- 15 g Hefe
- eine Prise Zucker
- 1/2 TL Salz
- 1/4 L Milch
- Öl (zum Rausbraten)
Als erstes kommt das Mehl in eine große Schüssel. In die Mitte wird eine Kuhle gedrückt, in die die Hefe kommt – diese sollte vorher aber mit ca. 5 EL lauwarmer Milch und einer Prise Zucker aufgelöst werden (komplett auflösen, keine Klümpchen!). Mit ein bisschen Mehl wird die Hefe erst ein zu einem kleinen Vorteig angerührt. Das Ganze wird abgedeckt und muss 15 Minuten an einem warmen Ort stehen.
Anschließend wird das Salz hinzugefügt und der Teig geknetet. Nach und nach kommt dabei die Milch dazu, bis ein fester Brotteig entsteht. Ich habe am Ende noch einen halben Esslöffel Mehl hinzugetan, weil meine Masse etwas zu klebrig geworden ist. Falls euch das auch passiert, könnt ihr getrost so viel Mehl noch dazugeben. Der fertige Teig muss jetzt eine halbe Stunde an einem warmen Ort stehen und aufgehen.
In der Zwischenzeit kann man sich eine Knoblauchsoße machen. Dazu braucht man folgende Zutaten:
- ca. 6 Knoblauchzehen (ich habe in Essig eingelegte Knoblauchzehen genommen – keine frischen – allerdings nur der Einfachheit halber, die sind ja genauso gut wie frische)
- 2-3 EL Öl
- eine Prise Salz
- eine Prise Pfeffer
- eine Prise Paprikapulver
- eine Prise Fondor
- ca. 2 EL warmes Wasser
Die Knoblauchzehen werden klein gehackt und mit den anderen Zutaten vermengt. Das geht soweit ganz schnell, was auch ganz gut ist, da die Soße auch etwas Zeit zum Ziehen haben sollte. :)
Zum Rausbacken der Lángos kommt Öl in eine beschichtete Pfanne (vorzugsweise eine etwas tiefere Pfanne) und wird erhitzt – auf höchster Stufe geht alles recht schnell. Man nimmt etwa eine handvoll Teig und drückt diesen zu einem Fladen – diesen habe ich aber nich 2 cm dick, sondern deutlich dünner gemacht, etwa nur einen halben Zentimeter. Dann geht es nicht nur schneller, sondern der/das Lángos wird nicht zu dick und teigig.
Der Lángos-Fladen muss nun ca. eine Minute (teilweise sogar weniger) von jeder Seite angebraten werden und wird dann auf ein Küchenpapier gelegt (damit das Fett etwas rausgeht – die Dinger triefen sonst!).
Man sollte sie noch warm essen und natürlich mit den klassischen Zutaten belegen:
Knoblauchsoße und Salz
geriebener Käse (hier Mozarella/Gouda)
und natürlich Sauerrahm/Saure Sahne
Wer mag, kann die Dinger auch süß essen – besonders lecker sind sie so mit Pflaumenmus!
Definitiv nichts für jeden Tag – die Dinger sind auch echte Kalorienbomben (ich will gar nicht wissen, wie schlimm!), machen dafür aber richtig satt. Das einzig blöde ist natürlich die Wartezeit – man sollte also kein Lángos machen, wenn man Hunger hat, sondern rechtzeitig anfangen. Ansonsten lassen sich die Dinger sehr einfach machen und schmecken hervorragend! Danke an Lisa für das Rezept!
Lángos (ausgesprochen “Lángosch”) kommen übrigens aus Ungarn. Vielleicht sollte ich da auch mal hin…
Wer von euch kennt denn Lángos (ich kenne so viele, die die Dinger gar nicht kennen!)?
Habt ihr auch schon mal selbst welche gemacht?
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