• Mini-Review | Kochhaus •

• Mini-Review | Kochhaus •

1.jpg

Vor einiger Zeit saß ich wartend im Auto und sah plötzlich nur ein Eck vom → Kochhaus – auf Snapchat hab’ ich dann wild spekuliert, was das wohl genau sein könnte. Und lag gar nicht mal so falsch mit meiner Vermutung! Am Wochenende war es dann endlich soweit und ich hab’ den Laden betreten und mich auf eigene Faust mal durchgekämpft. :) Eins vorab: auch ganz ohne Plan, wie das Ganze läuft, ist das ein super einfaches Prinzip und meiner Meinung nach nicht nur mit einem leckeren Ergebnis, sondern auch wirklich praktisch, vor allem für Singles und Paare – so vermeidet man, zu viel zu kaufen, und bekommt obendrein noch tolle Rezeptideen.

2.jpg

Im Laden selbst hab’ ich keine Fotos gemacht, aber das Prinzip ist ganz einfach und schnell erklärt: man findet dort einige vorbereitete Tische mit den Rezepten, kann sich anschauen, welche Zutaten man dafür braucht (rein theoretisch kann man davon auch etwas weglassen) und direkt einpacken – alles frisch und fertig portioniert für 2, 4 oder 6 Personen, mit Mengenangaben und einer Broschüre mit dem Rezept. Dazu gibt es auch passende Weinempfehlungen und grundsätzlich überall im Laden alles, was man für das perfekte Rezept und Essen braucht: von Kochbüchern über Küchenutensilien bis hin zu kleinen Naschereien, einer großen Weinauswahl und und und. Übrigens kann man im Kochhaus wohl auch Kochkurse besuchen – vielleicht auch eine schöne Geschenkidee. ;)

Zurück zu meinem kleinen Test: entschieden haben wir uns zu zweit für das → Schweinefilet in Orangen-Senf-Soße mit gratinierten Salbeikartoffeln und Mangold. Klang superlecker, war es dann auch. :)
Wir haben uns also alle notwendigen Zutaten vom Tisch und aus dem kleinen Kühlschrank (das Schweinefilet) genommen, in die große Papiertüte gepackt und bezahlt. Der Salbei war zu dem relativ späten Zeitpunkt schon ausverkauft, was natürlich nicht ideal ist, und uns ist aufgefallen, dass bei einigen Gerichten mittlerweile die ein oder andere Zutat gefehlt hat. Ich tippe mal, dass das einfach daran lag, dass es schon so spät war (ca. 20 Uhr, der Laden in Eppendorf hat bis 21 Uhr geöffnet) und vielleicht gerade durch die verschiedenen Mengen bei unterschiedlicher Personenanzahl einfach schneller mal was weg ist – grundsätzlich also kein Punktabzug, aber natürlich auch irgendwie ärgerlich. Den Salbei konnten wir aber glücklicherweise noch im Supermarkt bekommen und das Thema einfach schnell abhaken.

Das Rezept möchte ich natürlich aus urheberrechtlichen Gründen nicht hier posten, dafür bezahlt man schließlich (in diesem Fall 6,90 € pro Person für alles, also Rezept plus Zutaten) und das gehört zum Prinzip vom Kochhaus, aber ein bisschen was möchte ich natürlich zum ganzen Vorgang verraten:

40 Minuten sind angegeben. Mit Vorbereitungen haben wir natürlich noch ein kleines bisschen länger gebraucht und haben auch erst mal die Hälfte des Salbeipäckchens beim Frittieren verkokelt (gut, dass wir noch mehr hatten – im Nachhinein also gar nicht so schlecht, dass wir uns nicht auf die vorportionierte Version verlassen mussten!), aber ich würde behaupten, dass wir nach 50 Minuten ein wirklich leckeres Abendessen auf unseren Tellern hatten.

3.jpg

Ich finde ja, das Ergebnis kann sich sehen lassen. :) Wir haben uns wirklich genau an das Rezept gehalten, bei Mengen- und Zeitangaben punktgenau “gearbeitet” und wurden am Ende wirklich mit superzartem Fleisch, einer sehr leckeren und perfekt würzigen Soße, knusprigen Kartoffeln und knackigem Mangold belohnt. Ich bin rundum zufrieden gewesen. :) Und hätte sogar noch ein bisschen mehr essen können – das wäre dann wohl der einzige Kritikpunkt: man ist wirklich auf genau die Menge beschränkt und kann nicht nochmal Nachschlag holen. :)

Ansonsten bleibt mir nur nochmal zu sagen: die Idee dahinter finde ich grandios, die Zutaten sind wirklich alle frisch und gut, man bekommt im Normalfall alles, was man braucht, und findet im Laden auch noch weitere Ideen für’s nächste Essen. :) Wer allerdings keine Lust auf vor Ort Einkaufen hat, kann sich die Rezepte mit allem dazu auch nach Hause liefern lassen. Ebenfalls ganz praktisch, wenn man – aus welchen Gründen auch immer – nicht raus kann.

#Essen#Food#Kochhaus#Mini-Review#Review
Written by Luciana
Hello everyone, my name is Luciana, I'm 27, and the creative mind of "Lu zieht an." I was born in Germany but I'm half Brazilian, that's why you can read this blog in German and English - but feel free to write and ask me anything in Portuguese. I love and live fashion, am obsessed with sunglasses and bright lipsticks and the world's biggest sushi and steak lover. Follow me for daily updates on Instagram (@luziehtan). ♥
2 comments
  • Tolle Idee, wie ich finde! Ein „begehbares Kochbuch“ sozusagen ;) Für mich ist das Konzept von Hello Fresh & Co. damit gelungen weiterentwickelt und tatsächlich eine Lücke geschlossen. Nicht jeder kann sich z.B. so eine herrkömmliche Kochbox nach Hause liefern lassen (weil z.B. berufstätig, keine „Deponiermöglichkeit“ für Boten etc.). Auch finde ich bei diesen Abo-Systemen dieses „Pausieren – und dann dran denken abzubestellen“ ziemlich nervig und lästig. Bei diesem neuen Konzept kaufe ich tatsächlich nur, wenn ich Lust habe und in den Laden gehen möchte. Hinzu kommt noch, dass ich die Qualität der Ware vor Ort prüfen kann. Hoffentlich springt dieses Konzept auch auf andere Städte über, gerne auch mit vegetarischen/veganen Rezepten.

    Liebe Grüße
    Judith

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>