• Casual Chic •

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Femtastics_Lu_127

Photos: Annika Hirsch
» Hamburg | Cruise Center HafenCity
Bouclé Blazer: Yessica
Tunic: Yessica
Jeans: Yessica
Bag: Gilson Martins
Sneakers: Puma “Fenty”
Earrings: Chanel
In collaboration with C&A.
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[Werbung | Advertisement – collaboration with C&A]

Hier kommt ein weiterer Look mit C&A – dieses Mal hab’ ich mich für einen klassischen “Casual Chic”-Look entschieden, bei dem ich Jeans und eine einfache weiße Tunika mit einem etwas längeren Bouclé-Blazer kombiniert habe. Ich trage hier Sneakers (weil das die einzigen Schuhe waren, die ich an dem Tag, an dem wir das geshootet haben, dabei hatte), aber ich hab’ das Outfit auch schon mit schwarzen Stiefeln getragen – die Schuhwahl liegt also ganz bei euch, ich mag beides. :)

Wir haben das während der Plus Size Fashion Days für ein Interview mit femtastics geshootet – wenn ihr es gerne lesen wollt, müsst ihr nur → hier klicken. :)

Übrigens: ich hab’ rausgefunden, dass ihr den Pulli aus meinem letzten Post mit C&A in den Läden finden könnt, also falls ihr euch verliebt habt, vergesst nicht, im Laden vorbeizuschauen. Das gilt auch für den Blazer und die Jeans in diesem Post – leider ist nicht immer alles online verfügbar, aber die Auswahl in den Läden ist sehr viel größer. :)

Edit: der Blazer ist jetzt online verfügbar, → hier!

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• One Night in… Düsseldorf | Hyatt Regency •

• One Night in… Düsseldorf | Hyatt Regency •

13 - Lu zieht an.®

Hyatt Regency Düsseldorf
Speditionstraße 19
40221 Düsseldorf
Reservations:
Mail: dusseldorf.regency@hyatt.com

Phone: +49 (0) 211 9134 1234

[Werbung | Advertisement – ich habe drei Nächte umsonst während einer Zusammenarbeit/Event in diesem Hotel verbracht, wurde aber nicht bezahlt, um darüber zu schreiben.]

Der heutige “One Night in…”-Post ist sogar “drei Nächte in” und noch ein lustiger Zufall ist, dass ich die letzte Nacht wieder dort verbracht habe! :) Ich bin mehr als glücklich, das mit euch teilen zu können, weil es so eine Freude ist, im Hyatt Regency zu sein. Vermutlich ist es unnötig, drüber zu schreiben, denn die Hyatt-Hotelgruppe ist ja bereits weltweit mehr als bekannt, aber es war so toll, im 12. Stock zu sein und auch tatsächlich mal Zeit im Zimmer und dem Hotel verbringen zu können (was normalerweise nicht so ist, weil ich sonst nur die Nächte in meinem Zimmer verbringe, wenn ein Event in der Stadt ist).

Ich hatte sogar die Möglichkeit, ihr Spa auszuprobieren – mein erstes Mal überhaupt in einem Spa und es war absolut grandios! Ich hab’ mir das “The Cosmopolitan”-Ritual und die “TOP Enzyme Peeling Vitamin C & Papaya”-Gesichtsbehandlung ausgesucht und kann beide nur wärmstens empfehlen! Das waren mit die besten 3 Stunden ever nach einem sehr aufregenden Tag und harter Arbeit! :)

Das Personal ist sehr freundlich und höflich, ich hatte eine ganz nette Unterhaltung mit dem Nachtportier, als ich von einem späten Shooting zurückkam und alle waren jederzeit sehr hilfreich. Ein besonderes Dankeschön geht auch an die Dame vom Spa (und die, die meine Treatments gemacht hat), die mir mit meiner Auswahl geholfen hat und alles auch recht kurzfristig realisiert hat, da ich vorher nie in einem Spa gewesen war. :)

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• Welcome to Wonderland •

• Welcome to Wonderland •

6 - Lu zieht an.®

Photos: Wolf-Dieter Schmidt
» Röttenbach
Dress: Ivory + Noir
Pumps: Valentino “Rockstud”
Earrings: Konplott

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Schaut mal, wer zurück ist! Die extravagante Lu! :) Spaß beiseite, ich bin wirklich froh, euch endich mal wieder was Besonderes zu zeigen!

Ich hab’ dieses ausgefallene Kleid bei der Plus Size Fashion Days Aftershowparty getragen – nicht ganz so kombiniert, weil ich mich nach dem Look von der Show richten musste (keine Zeit für ein anderes Make-up hinterher) und ich musste andere Schuhe tragen, weil ich wusste, dass meine Füße nach zwei Tagen in High Heels tot sein würden, und, um ehrlich zu sein, sind diese hier nicht gerade die bequemsten Heels, obwohl sie natürlich am allerbesten zu dem Kleid passen.

Ich hab’ das Kleid über Instagram aus Kanada bestellt und hatte tatsächlich Angst, dass es nicht mehr rechtzeitig ankommt, aber ich hatte Glück. Die Qualität könnte ein bisschen besser sein, aber es ist trotzdem ein Hingucker und ich bin froh, dass ich es gekauft habe. Hoffen wir jetzt also mal auf eine weitere Gelegenheit, das zu tragen! :)

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• Private XVIII | #metoo •

• Private XVIII | #metoo •

* Warnung – Opfer von sexuellen Übergriffen möchten das hier vielleicht nicht lesen *

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Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich hab’ bereits in → diesem und → diesem Private-Post über sexuelle Belästigung geschrieben, aber ich hab’ das Gefühl, dass es mehr zu sagen gibt, mehr Geschichten zu erzählen. Es ist Zeit, dieses Problem noch öffentlicher und greifbarer zu machen, damit endlich etwas passiert. Denn so geht es einfach nicht mehr weiter.

Nach Alyssa Milanos Tweet wegen des aktuellen Harvey Weinstein Skandals waren die Reaktionen enorm. Auch ich hab’ die Worte “me too” auf meinem privaten Facebook-Account gepostet, weil ich – und ich wage es, das zu sagen – wie jede Frau sexuell belästigt wurde. Nicht nur ein oder zwei Mal, es passiert jeden einzelnen Tag. Nur weil ich online bin.

Wenn ich zurückdenke, würde ich sagen, dass ich das erste Mal mit 15 Jahren sexuell belästigt wurde, eigentlich war es sogar ein sexueller Übergriff, während eines einwöchigen Praktikums, das wir wegen der Schule machen mussten. Ich hatte mich entschieden, zu einem Reisebüro zu gehen, das auch eine Poststelle mit drin hatte. Der Besitzer der Agentur war ein Freund meiner Eltern. Sein Sohn, damals 30 Jahre alt, hat sich um die Poststelle gekümmert. Natürlich fand ich ihn süß und interessant (denn mit 15 sind ältere Typen immer spannender als die dummen Jungs um einen herum – zumindest sah ich das so), aber ich hätte niemals mit dem gerechnet, was während dieser Tage passieren sollte. Ich hab’ es nie rausgefordert. Eines Tages war ich allein mit ihm, hab’ alte Reisekataloge für seinen Vater sortiert, als er plötzlich hinter mir auftauchte und meinen Nacken küsste. Zuerst war ich geschmeichelt. Ich wusste es nicht besser. Wir haben uns geküsst und in der Mittagspause hat er mich nach Hause mitgenommen, um bei seiner Mutter vorbeizuschauen, einer guten Freundin meiner Mutter – und dann hat er mich ein Stockwerk weiter hoch gebracht, in seine Wohnung. Wo er wollte, dass ich meine Hand auf seinen Penis lege. Ich hab’ mich geweigert, gesagt, dass ich das nicht will. Er hat versucht, mich zu überreden, meinte, dass es nicht schlimm wäre, nahm meine Hand und legte sie auf seinen erigierten Penis, über der Hose. Ich habe mich geschämt und war verwirrt, ich wollte das nicht. Die Situation war seltsam und ich hab’ mich dabei nicht gut gefühlt. Die letzten zwei Tage in der Agentur waren komisch, ich fühlte mich dreckig und angeekelt. Nur Jahre später hab’ ich meinen Eltern erzählt, was passiert war. Das war definitiv die schlimmste Story von allen, in meinen 27 Jahren auf dieser Erde als Frau.

Mir haben Bauarbeiter hinterhergerufen, während ich am hellichten Tag durch die Stadt gelaufen bin. Auf einer Teeny-Party im “E-Werk” hat mir ein Junge von hinten sein T-Shirt über den Kopf gestülpt und seinen Schwanz an meinem Hintern gerieben, bevor er wortlos verschwunden ist. Während ich allein an der Haltestelle in unserem kleinen Dorf auf den Bus gewartet habe, haben LKW-Fahrer immer abgebremst und gehupt, wenn sie an mir vorbeigefahren sind – ich war schätzungsweise 16, als es am öftesten passiert ist. Ein weiterer Kerl hat mir immer an die Brüste gefasst, während wir uns geküsst haben, obwohl ich immer wieder gesagt habe, dass ich das nicht will und er aufhören soll.

Und dann sind da noch die Unmengen an Typen in den sozialen Medien, die Mehrheit aus arabischen Ländern, die mir immer wieder Penisbilder schicken, nach Nacktfotos fragen, mir Heiratsanträge machen, seltsame Sex-Angebote schicken (ein 17-jähriger hat mich neulich gefragt, ob ich ihn entjungfern will) und andere “Liebesbekundungen”. Das ist mein täglich Brot auf Instagram und Facebook. Nur, weil ich Bilder von mir poste. Und offensichtlich, weil ich dick bin und damit ihren Fetisch anspreche und es verdiene, zu hören, dass sie “mein Arschloch trockensaugen” wollen.

Das ist nicht okay. Und was noch schlimmer ist, ist die Diskussion darüber, was Frauen tun können, um das zu verhindern. NEIN! Es liegt nicht an uns Frauen. Es sind die Männer. Ich sage nicht, dass alle Männer sexuelle Belästiger sind. Nicht alle von ihnen machen so eine Scheiße, aber alle stecken da mit drin und alle müssen etwas daran ändern. Die, die nicht in sexuelle Belästigung involviert sind, sollten etwas tun anstatt zuzuschauen und es zu ignorieren. Lehrt eure Freunde, sagt ihnen, wenn etwas falsch läuft. Es ist ja nicht so als würden Männer und Jungs ständig Scheuklappen tragen und das alles nicht mitbekommen. Sie ziehen es nur vor, nichts zu sagen, weil das der einfachste Weg ist. Aber das ist das Schlimmste, was ihr tun könnt. Schweigen, wenn es eine Situation gibt, in der man für jemanden einstehen sollte – das muss sich ändern!

Wir müssen unsere Kinder erziehen. Unseren Söhnen beibrigen, dass das alles nicht in Ordnung ist. Unseren Töchtern beibringen, dass sie sich nicht fürs Schweigen entscheiden sollten, wenn es passiert. Wir müssen unseren Kindern Respekt beibringen, wie man andere behandelt, wie man ein “Nein” akzeptiert (und dass ein “Nein” nicht immer gleich bedeutet, dass man von jemandem total abgelehnt wird und es somit nicht heißt, dass man beleidigend und aggressiv und – im schlimmsten Fall – ein Vergewaltiger werden muss). Wir müssen Männern beibringen, dass Kleidung keine Einladung ist. Kleidung macht dich nicht zum Vergewaltiger, sondern dein widerlicher Verstand.

Wir müssen darüber sprechen. So oft es eben notwendig ist. Bis sich etwas ändert. Wir müssen die Generation #metoo beenden. Ich will, dass meine Freunde sicher sind. Ich will selbst sicher sein. Und wenn es bedeutet, dass ich darüber schreiben muss, ein Mal, zwei Mal, drei Mal oder sogar öfter, um etwas zu ändern, dann werde ich das tun. Ich will nicht schweigen, ich will dieses Problem nicht ignorieren. Und ich werde immer meinen Mund aufmachen um zu schreien, wenn es mir passiert, wenn es anderen passiert.