• Thank you •

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Anstatt eure Kommentare einzeln zu beantworten, möchte ich einen Extra-Blogpost schreiben und DANKESCHÖN sagen – aus tiefstem Herzen. Danke für eure lieben Worte und eure Unterstützung. Ich schätze eure Kommentare und eure Liebe sehr und es bedeutet mir wahnsinnig viel, dass ihr alle meine Situation versteht und mich und meine Entscheidung, etwas kürzer zu treten, unterstützt. Wie ich euch bereits erzählt habe, ist das hier nicht das Ende des Blogs und es ist auch kein Abschied, denn ich werde mit dem Posten weitermachen, nur eben nicht zu viel und vermutlich auch nur ein paar wenige Outfits. Ich stehe gerade an einem Wendepunkt in meinem Leben und ich bin mehr als bereit für die Veränderungen, die auf mich zukommen. Denn an Depressionen und Angststörungen zu leiden hat mich zu einem sehr zerbrechlichen, schwachen und leider auch sehr unselbstständigen Menschen gemacht – und das bin nicht ich. Ich werde mich nun auf meine mentale Gesundheit fokussieren. Darauf, meine schlechten Angewohnheiten, die wegen der tiefen Traurigkeit und der Ängste entstanden sind, zu ändern, und dementsprechend auch auf mich selbst und darauf, der Mensch zu werden, der ich eigentlich bin: stark und unabhängig. Ich weiß, dass das in mir steckt und es ist an der Zeit, das wieder zu befreien. Ich überlege, ob ich euch vielleicht mit auf diese Reise nehmen werde, da ich das Stigma von Depressionen kenne und weiß, dass es immer noch ein Tabu ist, zuzugeben, dass man wirklich krank ist. Ich bin noch nicht zu 100% sicher, ob ich wirklich darüber schreiben werde, aber ich will euch alle wissen lassen, dass es okay ist, zu verstehen, dass man Hilfe braucht. Es ist okay zu akzeptieren, dass man nicht nur traurig ist. Es ist okay, um Hilfe zu bitten und es ist okay, wenn andere wissen, dass man sie braucht. Deshalb erzähle ich euch das alles. Ich will die Welt wissen lassen, dass jeder, auch der lustigste, fröhlichste und glücklichste Mensch tief innendrin vielleicht depressiv ist. Ein Lächeln vorzutäuschen ist das Einfachste, auch wenn es das Schwerste ist, wenn man an Depressionen leidet. Depressionen bedeuten Gegensätze, unlogisches Denken, Angst und Trauer, aber auch Verstecken, vor allem damit andere nicht wissen, was man fühlt und was man denkt. Bitte vergesst nie, dass ihr nicht allein seid. Es gibt Hilfe da draußen, ihr müsst nur danach fragen und sie auch annehmen. Und bereit für eine Veränderung sein. Das habe ich endlich verstanden und da gibt es nichts, wofür man sich schämen müsste.

• Curvy Supermodel – mein Fazit •

• Curvy Supermodel – mein Fazit •

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, gestern bei „Curvy Supermodel“ reinzuschauen. Schon lange wurde sich ein solches Format gewünscht, ein Pendant zu “Germany’s next Topmodel”, aber eben in Plus Size. Gelandet ist die neue Supermodel-Castingshow bei RTL2, dem Trailerpark der Fernsehsender – vielleicht auch mit die schlechteste Entscheidung. Ein bisschen frage ich mich ja, wie das Ganze auf ProSieben gelaufen wäre, also wirklich parallel. Eventuell etwas professioneller, aber ich denke, mein Fazit wäre am Ende das gleiche.

Vor Ausstrahlung der Sendung und auch vor dem Casting wurde ich ein paar Mal gebeten, das Format vorzustellen – ich habe das bewusst vermieden. Mir war klar, dass der Sender allein schon nicht ideal für ein solches Format ist, aber ich bin tatsächlich fast ohne Erwartungen an die Sendung rangegangen. Leider wurden diese sogar unterboten.

Eine zusammengefasste Version meines Fazits hab’ ich gestern Abend bereits auf → Facebook und → Instagram hochgeladen, aber ich wollte unbedingt auch nochmal ausführlich auf das ganze Thema eingehen.

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Private III ♥ Perfect

DEFlacher Bauch, lange Beine, feste Brüste, große Augen, lange Haare, glatte Haut, trainierte Arme, nicht zu groß, nicht zu klein,… Die Liste kann man endlos weiterführen, mit den üblichen, aber auch vollkommen absurden (Stichwort “Thigh Gap” und “Bikini Bridge”) Schönheitsidealen. Perfekt soll der Mensch aussehen, das gilt vor allem für Frauen. Aber wer definiert “perfekt”? Ja, da wären die Medien – Zeitschriften, Film und Fernsehen, Werbung, Models, etc. – aber eigentlich definiert jeder nur für sich, was er perfekt findet.
Klar wird man dabei beeinflusst, wenn man ständig zu hören bekommt, dass man die perfekte Bikinifigur in 1-10 Wochen nur durch Diäten und Sport erreichen kann, aber: warum ist die “perfekte” Bikinifigur nur die, bei der man aussieht wie ein gephotoshopptes “Women’s Health”-Sportmodel? Warum kann ein normaler Körper keine “Bikinifigur” sein? Warum darf ein dicker Mensch deshalb nur verhüllt an den Strand, wenn überhaupt? Um die Definition von “Perfektion” eines anderen nicht zu beleidigen?

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Wer definiert, dass meine breite Hüfte nicht perfekt ist? Wer definiert, dass es ein Kompliment ist, jemandem zu sagen, dass er wohl abgenommen hat? Wer definiert, dass ein dicker Bauch nicht auch perfekt sein kann? Dass Cellulite nicht perfekt ist? Und dass man, um perfekt auszusehen, nur Kleidung tragen soll, die schlank macht? Wer definiert, dass blondes Haar schöner ist als braunes Haar oder rotes? Und wer sagt, dass ich mich als dicker Mensch nicht genauso schön und perfekt fühlen kann wie ein schlanker Mensch?

Wer hat bestimmt, dass perfekt auszusehen das Ziel eines jeden Menschen ist?

“Perfekt sein” und “Perfektion” kann jeder nur für sich selbst definieren, jeder hat einen anderen Geschmack, eine andere Vorstellung davon, was er an anderen perfekt findet. Und genau das ist der Punkt: nur für sich selbst. Man sollte damit nicht auf andere zugehen und sie danach beurteilen.

Ich zum Beispiel hasse sämtliche Sätze mit “echte Frauen”: “Echte Frauen haben Kurven.” – Bullshit! ALLE Frauen sind ECHTE Frauen. Echte Frauen sind alles – groß, klein, dünn, dick, entsprechen jedem Schönheitsideal und keinem. Vielfalt – das wird immer wieder vergessen. Wir sind nicht dieses eine Idealbild einer “Musterfrau”, an der sich die Photoshopkünstler für ihre Arbeiten orientieren. Wir dürfen auch mal absolut scheiße aussehen, ich gehe sogar soweit, dass ich sage: wir sollen auch mal scheiße aussehen! Perfektion ist nicht das Ideal, das einen Menschen ausmacht. Und deshalb verrate ich euch jetzt meinen Wunsch für 2015 und die Zukunft:

 

everyBODY is perfect

 

Akzeptanz anderer, ohne dafür zu plädieren und gleichzeitig andere damit runterzumachen (ich denke dabei zum Beispiel an den Spruch mit den Männern, die nicht auf Knochen stehen). Keine Diskussionen mehr, dass jemand gar nicht so aussieht, wie er aussehen sollte (das ewige Gejammere, dass manche Plus-Size-Models zu dünn für ihren Job sind, geht sogar mir auf den Senkel). Kein Aufdrücken seiner Meinung auf andere (“Mit 20kg weniger wärst du so wunderschön!”). Kein Schubladendenken mehr (Dicke sind faul und verfressen, Dünne essgestört und kotzen den ganzen Tag – klar, gibt ja nur zwei Möglichkeiten!).
Wir müssen dringend von diesem absurden Schwarz-Weiß-Denken weg. Es gibt so viele verschiedene Körper und sie alle sind wunderschön. Sie alle erzählen eine Geschichte, von Freude und Leid, guten und schlechten Zeiten, Geburten und Neuanfängen, Verlusten und Niederlagen – und so vieles mehr.
Und wer sind dann wir, zu bestimmen, dass das nicht perfekt ist?

Und mal ganz davon abgesehen: wann ist es endlich an der Zeit, bei der wir unser Gegenüber nicht mehr nur durch sein Aussehen definieren?

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Oh well, break yourself then! ♥

ohwellbreakyourself

DEOhne viele Worte: die Kommentare sind → wieder zurück. Ich habe rausgefunden, dass Facebook eine Option ist und möchte der Sache eine Chance geben. Alles, was ich mir wünsche, ist, dass manche Menschen einfach zweimal überlegen, was sie unter ihrem Namen im Internet hinterlassen. Ich jedenfalls handle im Internet genauso wie ich auch im “echten” Leben agiere und kacke niemandem grundlos ans Bein, auch wenn ich es sicher auch könnte (ist ja schließlich das Internet und anonym ist man schnell, stimmt’s?).

Passend zur Thematik hatte ich vor Kurzem diesen Spruch auf Instagram gesehen und fand ihn ganz passend für dieses erbärmliche Verhalten mancher Kreaturen da draußen. In diesem Sinne: mich kriegt ihr nicht kaputt, fangt lieber bei euch selbst an und zerstört dieses Verhalten, das keinem weiterhilft.

ENWithout many words: the comments are back. I found out that Facebook is an option and I want to give it a chance. All I want is people to think twice about what they’re going to write while showing their names. I for myself act the same as in the “real” world, I don’t attack anyone just because I can (you know, it’s just the Internet and I could be anonymous, too, right?).

The other day, I found this quote on Instagram and it’s pretty appropriate for that miserable behavior of some creatures out there. With this in mind: you can’t break me but you should start fixing yourself by breaking these manners that won’t get nobody anywhere.