“Wie lackiere ich am besten meine Fingernägel? Und wie verhindere ich Bläschen”

luantwortet1

Meine eigene Maniküre habe ich bereits gebloggt, dort stehen auch die Produkte, die ich benutze (→ hier geht’s zum Post). Aber ich habe auch eine kleine Liste mit Tipps und habe ein schnelles Mini-Video gedreht, auf dem ihr seht, wie ich meine Nägel lackiere (leider ist die Qualität nicht so toll, aber ich denke, man sieht es trotzdem ganz gut).

1. Den Nagellack vor dem Benutzen nie schütteln! Stattdessen zwischen den Händen rollen. Vor allem bei etwas teureren Nagellacken werden kleine Metallkügelchen mit in das Fläschchen gearbeitet (meistens 2), die den Lack beim Rollen dann gut durchmischen. Das Rollen verhindert, dass die Luftbläschen bereits in der Flasche entstehen.

2. Zu allererst die Nägel sanft polieren, dazu einen sogenannten Buffer verwenden, der aber nicht zu grob ist. Nicht zu viel polieren – sonst wird der Nagel zu dünn und brüchig! Am besten vorher ein bisschen Nagelhautöl auf dem Nagel auftragen, um den Nagel zu schützen – das Öl verhindert, dass man zu viel wegpoliert.

3. Einen Nagelhautentferner benutzen. Ich benutze den “Cuticle Remover” von Nfu-Oh. Auf die Nagelhaut auftragen, kurz einwirken lassen und anschließend mit einem Rosenholzstäbchen wegschieben.

4. Die Nägel vor dem Lackieren reinigen – aber nicht mit Wasser! Stattdessen mit acetonfreiem Nagellackentferner oder Alkohol (zB Desinfektionsmittel). Wenn die Nageloberfläche fettig ist (und das ist sie von Natur aus), hält der Lack schlechter und splittert dementsprechend schneller ab.

5. Eine feine Feile benutzen – am besten für Naturnägel sind Glasfeilen oder Mineralfeilen. Sie sollten sehr fein gekörnt sein, denn je gröber die Körnung ist, desto mehr wird der Nagel zerstört. Außerdem nur von einer Seite feilen, am besten immer hin zur Nagelmitte von beiden Seiten aus. Um Splittern der Nägel zu verhindern, an der Spitze auch auf dem Nagel kurz drübergehen. Das versiegelt die Spitze und die Nägel schälen sich nicht so leicht.

6. Einen Basecoat verwenden, vorzugsweise einen Rillenfüller. Ich benutze zB den “Fill The Gap” von essie. Das verhindert zusätzlich, dass der Lack streifig wird und die Nagelrillen sichtbar sind. Außerdem macht  es den Lack haltbarer. Und dadurch, dass er eine gute Unterlage hat, kommt keine Luft dran.

7. Die einzelnen Lack-Schichten kurz trocknen lassen. Etwa 2 Minuten sollten reichen, dann kann die nächste Schicht drauf. Beim Trocknen entstehen nämlich Gase, die durch den Lack durchdringen und an die Luft gehen. Wenn man zu schnell drüberlackiert, entstehen die verhassten Bläschen. Also immer kurz warten, bis man weitermacht!

8. Auch die Nagelspitze lackieren! Das verhindert nämlich Tipwear (Absplittern des Lacks an der Nagelspitze). Dazu das Pinselchen gut am Flaschenrand abstreifen und dann ein Mal schnell waagrecht an der Nagelspitze entlang gehen – dabei kann der Lack auch etwas unter den Nagel rutschen, das lässt sich wieder entfernen (zB mit einem spitzen Wattestäbchen, das man vorher mit Nagellackentferner tränkt).

9. Immer einen Topcoat benutzen. Vorzugsweise natürlich einen Schnelltrockner – damit die Trockenzeit nicht ewig dauert… Diesen aber nicht nur nach dem Lackieren, sondern am besten jeden Tag  ein Mal auftragen. Das hält die Farbe schön glänzend und versiegelt den Lack. Dafür aber nur dünne Schichten auftragen. Wenn sie zu dick sind, blättert der Lack eher früher als später ab.

10. Den Nagellack schockfrosten – für eine kürzere Wartezeit. Dazu am besten vor dem Lackieren ein Schälchen mit Eiswasser (Eiswürfel können da auch mit rein) füllen und nach dem Lackieren bereistellen. Den Lack erst ein bisschen trocknen lassen, ca. 5 Minuten und dann die Finger für ein paar Sekunden ins Eiswasser stecken.

11. Die Nagelhaut pflegen. Am besten mit einer speziellen Nagelhautcreme, die sehr reichhaltig ist. Oder mit Nagelhautöl. Vor dem Schlafen auftragen, dann kann beides gut einwirken.

 

Und hier kommt das versprochene Video – weil schon öfter danach gefragt wurde, wie ich den Rand unten so genau hinbekomme.
Ich nehme das Pinselchen, streife es ein bisschen am Flaschenrand ab und setze es dann in der Nagelmitte an und führe es erst Richtung Nagelhaut – aber nicht bis ganz unten! Dann lackiere ich mit einer abrundenden Bewegung links und rechts und gehe abschließend nochmal kurz über den ganzen Nagel, um Streifen zu verhindern. Fertig!

Ich habe bei dem Video über meinen aktuellen Lack gemalt, nur um euch das schnell zu zeigen – also nicht wundern! ;)

Lu antwortet. ♥

“Ich hab kleine Augen und weiß nicht, wie ich sie schminken kann, damit sie groß werden. Idee?”

luantwortet1

Kleine Augen sind kein Grund zum Verzweifeln. Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen man die Augen (optisch) vergrößern kann. Probier’s doch einfach mal mit folgenden Punkten:

Sauber grundieren:
Das Wichtigste ist natürlich die richtige Grundlage für ein passendes Augen-Make-up. Dabei sollte man darauf achten, dass Augenschatten, fleckige Stellen oder gar Fältchen möglichst gut abgedeckt sind und dem Make-up nicht im Weg stehen.
Ein guter Concealer (oder mein persönlicher Tipp – der Corrector von Bobbi Brown) ist dabei das allerwichtigste. Sind all diese Störfaktoren erst mal weg, merkt man schon mal einen großen Unterschied und es kann sofort mit einem typgerechten Make-up weitergehen! ;)

Helle Farben verwenden:
Helle Töne vergrößern die Augen optisch und lassen die damit betonten Partien besser hervorstechen. Dunkle Farben verkleinern die Augen und lassen sie nicht so sehr strahlen. Deshalb eher auf dunkle Smokey Eyes verzichten – wenn, dann lieber braune oder violette Smokeys schminken (je nach Augenfarbe kann man da natürlich auch andere Farben verwenden!). Die Lidfalte sollte auch nur dezent betont werden, da dort dunklere Farben auch schnell wieder verkleinernd wirken können.
Schimmernde/Glitzernde Farben sind bei kleinen Augen auch ein kleiner Geheimtipp. Allerdings nur für die, die das auch mögen. Wer es lieber matt hat und das sonst auch gerne so trägt, sollte dabei bleiben – Pastellfarben sind diesen Frühling sowieso wieder im Trend (kombiniert mit kräftigen, bunten Farben bei Kleidung), deshalb müssen sich Anti-Glitzer-Leute keine Sorgen machen.
Gezielt gesetzte Highlights mit Glitter, Shimmer und Co. können aber ganz toll wirken!

Wenig Kajal und Eyeliner:
Und ganz wichtig – die Augen nie komplett umranden! Wer auf den Lidstrich nicht verzichten mag, sollte sich einen ganz feinen Lidstrich angewöhnen, der die Wimpern verdichtet – das wiederum vergrößert die Augen!

Tuschen, tuschen, tuschen:
Kräftig getuschte Wimpern lassen die Augen größer wirken. Also immer brav zur Mascara greifen und nie mit ungetuschten Wimpern das Haus verlassen!

Den Augen einen Rahmen geben:
Das heißt, die Augenbrauen sollen gepflegt aussehen – regelmäßig zupfen (oder zupfen lassen), definieren und gegebenenfalls nachzeichnen oder sogar kräftiger nachzeichnen. Die Augenbrauen sind der Rahmen des Gesichts, vor allem aber auch der Rahmen der Augen – wenn dieser gut aussieht, wirken die Augen auch gleich viel strahlender.

Highlighten:
Sowohl unter den Brauen, als auch im Augeninnenwinkel oder sogar auf der Wasserlinie. Eine ganz andere Highlighterform (die ich persönlich zwar kenne, aber nur sehr selten sehe) wäre, auf dem beweglichen Lid in der Mitte einen Lichtpunkt zu setzen.
Es gibt ja verschiedene Highlighter, zB in Cremeform (wie wär’s mal mit einer “Cream Colour Base” von MAC?), Stiftform (entweder “High Brow” von Benefit oder die wesentlich günstigere Variante von p2), Kajal oder auch als Lidschatten (sehr helle, vorzugsweise schimmernde Farben).
Unter den Brauen am besten nicht zu sehr nach unten auftragen, sondern im gebogenen Bereich der Augenbrauen bleiben. Das vergrößert wieder optisch!
Vergesst nie, den Augeninnenwinkel beachtet zu lassen. Ein gezielter Lichtpunkt wirkt dort wahre (vergrößernde) Wunder.
Auch die Waterline sollte nicht vergessen werden. Ein hautfarbener oder gar weißer Kajal lässt auch müde Augen strahlen!

Kontraste setzen:
Grundsätzlich finde ich bei kleineren Augen die Idee ganz schön, den Blick auf etwas anderes zu richten. Zum Beispiel auf die Lippen. Dabei sollten die Augen eher hell bleiben (siehe erster Punkt), aber dafür ein kräftiger Lippenstift aufgetragen werden. :)

kleineaugenschminken

Jemand hatte sich eine Zeichnung gewünscht – da hab’ ich mich direkt mal vor Paint gesetzt und versucht, euch das mal bildlich darzustellen. Ich hoffe, es ist einigermaßen verständlich. Falls Fragen aufkommen, scheut euch nicht, sie in den Kommentaren zu stellen. :)
Und ja – meine Zeichenkünste sind nicht so der Brüller. :)

 

Vielleicht habt ihr ja auch ein paar Tipps, die ich noch nicht genannt habe. Über einen Austausch mit euch würde ich mich sehr freuen – und der Fragestellerin helft ihr damit sicher auch! ;)

Lu antwortet. ♥

“Wie entferne ich Glitternagellack?”

Glitternagellack sieht zwar wunderschön aus, bleibt aber bekanntlich gerne auf den Nägeln kleben.
Wenn man ablackiert entfernt man meistens nur die Grundfarbe des Glitterlacks, während der Glitter sich hartnäckig und tapfer auf den Nägeln hält. Meistens entfernt man dabei nur die Farbe des Glitters und hat dann nur noch silberne Stückchen auf den Nägeln. Auch nicht schön.

Aber wie bekommt man den Glitter denn nun runter?

Dafür gibt’s zwei Möglichkeiten. Ich persönlich bin meistens zu ungeduldig und rubbele mir dann irgendwann die Finger wund, aber es gibt auch eine ganz einfache Lösung, um Glitternagellack zu entfernen. Beide möchte ich euch heute vorstellen:

Für beide Versionen braucht man natürlich Nagellackentferner. Ich benutze eigentlich viel lieber den von essence, aber der von Rival de Loop Young ist auch absolut in Ordnung und hat nebenbei noch einen netten Blumenduft am Start. :) Mit ist außerdem immer wichtig, Nagellackentferner ohne Aceton zu verwenden, das greift die Haut und vor allem die feine Nagelhaut nicht so sehr an.

Für Version 1 – die einfache, aber dafür etwas langwierigere – braucht man Watte. Vorzugsweise Watte im “Originalzustand”, aber wer nur Pads daheim hat, ist auch gut bedient.

Für Version 2 – die etwas aggressivere – braucht man Filz. Am besten als Platte. Den bekommt man so zum Beispiel im Bastelgeschäft oder – so wie ich – bei Tedi. :)

Version 1 – Watte: Man nimmt einfach ein Stückchen Watte in dem Verhältnis zum Nagel (siehe Bild) und tränkt das vollständig im Nagellackentferner.

Nicht erschrecken – das Volumen verkleinert sich drastisch, sollte aber genau auf den Nagel passen.

Und da soll es auch hin. Legt das nagellackgetränkte Wattebäuschchen auf den Nagel und drückt es ein bisschen an.

Jetzt muss das Ganze ca. 5 Minuten einwirken. Der Nagellack nimmt den Entferner auf und löst sich dann viel leichter – der Glitter geht zusammen mit der Nagellackfarbe ab.
Dazu einfach einen leichten Druck ausüben und dann Richtung Fingerspitze ziehen.
Sollte es nicht ganz nachgeben, einfach noch ein bisschen warten und dann nochmal probieren. Zur Not kann man dann natürlich auch nochmal rubbeln, der Lack sollte eigentlich genug durchgeweicht sein.

Version 2 – Filz: Für diese Version müsst ihr euch ein Stückchen Filz abschneiden, 2×3 cm sollten reichen.
Dieses wird natürlich auch wieder mit Nagellackentferner getränkt und dann geht’s ans Rubbeln.

Das ist die schnellere Variante, allerdings muss man eben mehr machen.

Der Vorteil hier ist, dass der Filz durch die harte und grobe Oberfläche den Glitter “wegraspelt”. Man kann das auch gut daran erkennen, dass die Fasern erst am Glitter hängen bleiben, sich dann aber alles löst.

Die Variante ist natürlich nicht ganz so fies für die Haut, da sie nicht so lange mit dem Nagellackentferner in Berührung kommt – wer also zu empfindlicher Haut tendiert, sollte es vielleicht erst mal mit dieser Version probieren.

Beide geben aber das gleiche Ergebnis:

Ein sauberer Nagel ohne Reste oder gar Glitter. :)
Mein Nagel hat übrigens keinen Gelbstich, den hat leider die Kamera gezaubert. Ich benutze nämlich immer brav eine Base. :)

Nach beiden Aktionen empfehle ich übrigens, die Hände erst mal zu waschen, gegebenenfalls ein Peeling zu machen und dann eine großzügige Portion Pflege auf die Hände zu geben. :)
Wie meine Nagelroutine aussieht, könnt ihr → hier nachlesen.

Lu antwortet. ♥

Eyeko – was genau ist das und wo kann ich das kaufen?”

luantwortet1
Eyeko ist eine Kosmetikmarke, die im Jahr 2000 in London gegründet wurde. Sie vereint den “Brit Girl”-Chic mit dem süßen “Kawaii”-Look aus Japan.
Die Produkte sind günstig und immer mit WOW-Effekt. Vor allem die Nagellacke, die Eyeko Cream und die Grafitti Eyeliner Pens gehören zu den absoluten Musthaves.
Eyeko-Produkte sind auch bei den Stars sehr beliebt und werden immer häufiger in Zeitschriften, wie zB Cosmopolitan und Marie Claire erwähnt.

Eyeko kann man nur direkt auf der Homepage von Eyeko kaufen → www.eyeko.com

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Die Produkte und Preise sind (Stand von heute – es kommen auch bald wieder neue Produkte dazu, wie zB die “Fat Balms”, allerdings weiß ich da die Preise nicht):

Eyeko NEW Nail Polishes: £3,50 / 4,- €
Eyeko London Lips (NEU): £6,50 / 7,- €
Eyeko Cream/Eyeko Cream with Extra Glow!/Eyeko Tinted Cream: £8,- / 9,- €
Eyeko Mascara: £8,- / 10,- €
Eyeko Magic Mascara: £8,- / 10,- €
Eyeko Grafitti Eyeliner Pen: £5,- / 6,- €
Eyeko Line and Shine Duo Colour Pencil: £4,- / 5,- €
Eyeko Shopper: £5,- / 6,- €

Es gibt auch verschiedene Sets zu kaufen, zB mit 3-5 Nagellacken (zB → Eyeko Polish CULT CLASSICS, momentan im SALE) oder gemischte Sets mit verschiedenen Augen-Produkten (zB → Eyeko Rock Eye Set).

Praktischerweise kann man direkt auf der Seite auch die Preise in verschiedenen Währungen anzeigen lassen. Es gibt Pfund, Euro und Dollar. Übrigens kommt es ein kleines bisschen billiger (ca. 1 Euro), wenn man aus Deutschland in Euro bestellt. Oft kommt man günstiger weg, wenn man trotzdem die Beträge in Pfund oder Dollar lässt, aber hier kann man ein bisschen sparen. :)

Bezahlen kann man mit Kreditkarte oder ganz praktisch mit PayPal.

Der Versand ist innerhalb der EU kostenlos. Für versicherten Versand zahlt man 4 Pfund.
Außerhalb der EU kostet der Versand 7,50 Dollar, ist aber gleich versichert und mit Trackingnummer.
Alle Bestellungen mit einem Warenwert ab 55 Dollar werden kostenfrei verschickt.
Bisher waren alle Päckchen auch innerhalb einer Woche bei mir.