Lu zieht an. ♥

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Fatkini 2.0 und ein Interview. ♥

Written by , Posted in Bikini, Blubbel, Private, Sommer 2014

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DEFakt ist: ich bin dick. Und trotzdem mag ich mich – weil es (wie ich schon so oft gesagt habe) nicht mutig ist, zu sich selbst zu stehen, sondern schlicht und einfach selbstverständlich. Oder es zumindest sein sollte. Ich weiß, dass es nicht leicht ist, wenn man sich manchmal so im Spiegel sieht, vor allem nackt – wenn da der Bauch so hängt, die Cellulite den Kratern auf dem Mond ähnelt und die Arme fröhlich vor sich hinschwabbeln, wenn man winkt. Trotzdem ist das alles ein Teil von uns, warum sollten wir das also hassen? Uns hassen? Ich hab’ da schon mal einen ganzen Blogpost getippt, deshalb → verweise ich an der Stelle nochmal darauf und möchte heute gar keine Diskussion zu dem Thema starten, sondern mich einem Thema widmen, das ich letztes Jahr schon angesprochen hatte: → dem Fatkini. Aber dieses Mal ohne das “fat”, es geht schlicht und einfach um den Bikini.

Ich habe gestern dieses Foto von mir im Bikini auf Instagram gepostet – und ich habe mit vielem gerechnet, aber nicht mit über 1200 Likes und so vielen Kommentaren. Nach “danke” (und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie sehr ich mich darüber gefreut habe und es immer noch tue!) waren “mutig”, “bewundernswert” und “Respekt” mit die häufigsten Worte, die ich gelesen habe – und auch wenn es wirklich mutig ist (aber in einem ganz anderen Sinne!), sich so im Internet zu zeigen (ist ja schließlich doch viel Haut, was?), hat es eigentlich keinen Respekt “verdient” – es ist schließlich Sommer (und eigentlich ist das doch Argument genug, einen Bikini zu tragen, oder?)!
Hier ist der Text, den ich zusammen mit dem Bild gepostet hatte:

Zum Thema “Bikini Body”: seit Jahren habe ich ungern Bikinis getragen, vor allem, wenn man den Bauch sehen kann. Letztes Jahr hab’ ich mir, von @gabifresh angeregt, einen #fatkini zugelegt – mit riesigem Höschen, damit der Bauch bedeckt ist. Wenn es etwas an mir gibt, das ich wirklich gar nicht mag, dann ist es der hängende Bauch, voller Streifen, die wirklich unschön sind, und oft hab’ ich das Gefühl, dass ich mich eigentlich dafür schämen sollte. Warum überhaupt? Weil es andere stören könnte? Weil mich jemand eklig finden könnte? Klar stört es sicher viele, wenn sie mich mit meinem Übergewicht im Bikini sehen “müssen”, aber bei solchen Temperaturen wie gestern und heute will ich mich nicht komplett in Stoff hüllen – ich will mich (gut eingecremt und am besten auch im Schatten – ich hab’ ja so empfindliche Haut) in den Park legen, Kanu fahren (yeah!) und im See schwimmen – so wie andere auch. Und ich will mich nicht dafür schämen müssen, dass ich auch mal einen knapperen Bikini tragen will. Badeanzüge sind toll, aber manchmal muss es halt ein Bikini sein. :) Worauf ich hinaus will: wenn ich Lust drauf habe, im Bikini an den Strand, zum See oder ins Schwimmbad zu gehen, mache ich das – und auch ihr solltet euch davon nicht abhalten lassen, aus Angst, dass jemand blöd schaut, auf euch zeigt oder sogar so frech ist, euch tatsächlich was Fieses zu sagen. Und deshalb ziehe ich heute wieder diesen Bikini an, weil ich ihn mag, mich darin wohlfühle und mich darauf freue, in den Stadtparksee zu springen. Mir egal, ob das jemand eklig findet! :)
[Das weiße Ding ist übrigens mein Katheter - Insulinpumpe und so. ;)]

#sommer #trauteuch #bikini #celebratemysize #honormycurves #itsmybodynotyours #plussize #plussizeblogger #showyourlegsandarms #showyourbody #bikinibody #summer

Ich stehe zu mir selbst und zu meinem Körper. Dazu, dass ich dick bin, keine “perfekte” Figur habe und nicht dem Schönheitsideal entspreche. Klar sieht das alles verpackt “besser” aus, vorteilhafter, mal schlanker, mal weniger… Aber ich bin glücklich, auch, wenn es immer ein ganzes Stück dünner, straffer, makelloser ginge. Auch wenn 20 Kilo weniger gesünder wären – und ich arbeite dran (ich esse gesund, bin zwar nicht die Sportlichste, aber verschmähe Bewegung nicht – dieses Wochenende waren wir zum Beispiel fleißig Kanufahren und glaubt mir, allein die Aussicht war es wert – den Muskelkater habe ich dafür allzu gern in Kauf genommen, um im Stadtparksee eine Runde schwimmen zu gehen und die Alster mal aus einer anderen Perspektive zu sehen – ich achte auf mich, kümmere mich um meinen nicht-angefressenen Diabetes Typ 1 und bin definitiv nicht dieser eklige, fett-faule Mensch, der falsche Größenangaben angibt [warum zum Teufel sollte ich?], für den mich leider viele halten, die von mir allerdings auch nur diesen winzigen Teil kennen, den sie hier auf dem Blog sehen) – und es eben einfach immer, auch bei Größe 34, noch irgendwo besser geht. Auch ich hab’ richtig miese Tage, aber im Großen und Ganzen bin ich zufrieden mit mir. Und ich wiederhole mich, wenn ich sage: es ist wahnsinnig befreiend, wenn man auf die Anderen scheißt. Ja, so kann, darf und sollte man es auch ausdrücken. Und wenn wir ehrlich sind: die Meisten sind am Strand, See oder im Schwimmbad doch sowieso viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt, dass es sie doch gar nicht interessiert, wer da mit welcher Figur und welcher Badekleidung an einem vorbeiläuft. Klar gibt es immer wieder die, die blöd schauen, tuscheln und mit dem Finger zeigen. Und es gibt auch die, die sich rausnehmen, einem ins Gesicht zu sagen, wie fett und scheiße man ist. Aber lohnt es sich wirklich, für diese Menschen auf seine eigene Zufriedenheit zu verzichten oder – mindestens genauso traurig – seine eigene Zufriedenheit nach der Meinung anderer zu richten? I don’t think so.

Und da ich vor ein paar Tagen ein Interview gegeben habe, bei dem es unter anderem auch um diese Aspekte geht, möchte ich euch heute dringend empfehlen, → bei EDITION F vorbeizuschauen und zu lesen, was ich da zu sagen hatte. Besonders die letzte Frage und meine Antwort darauf möchte ich euch ans Herz legen – ich denke, das ist ein schöner Denkanstoß für die neue Woche! :)

Genießt den Sommer!!!

 

ENIt’s a fact: I’m fat. Nevertheless, I like myself – because it’s not brave to stand by yourself. It’s natural. At least, it should be. I know it’s not that easy when you stand in front of your mirror, especially naked. With that hanging belly, the cellulite looking like lunar craters and arms happily wobbling when you wave. Still, this is a part of us, so why should we hate it? Hate us? I already wrote a long blog post about it and that’s not what I want to talk about and discuss today, so → please read the post if you haven’t already! :) Instead, I want to talk about something I already did last summer: → the fatkini. But this time without the “fat”, simply the bikini.

Yesterday, I posted this picture of me wearing a bikini on Instagram and I really never expected this kind of feedback – over 1200 likes and so many comments! “Thanks” (you can’t believe how happy I am!) was what I read most, but also “brave”, “admirable” and “respect” – and even though it’s kind of brave (but in a different way) to show yourself like this on the Internet (it’s still a lot of skin, right?), it doesn’t deserve respect – it’s summer (and that’s the best reason for wearing a bikini, don’t you think?)!

That’s what I wrote when I posted the photo:

Talking about the “bikini body”: for many years, I didn’t like to wear bikinis, especially if you can see my belly. Last year, @gabifresh made me buy a #fatkini – with a huge panty, so nobody could see my belly. If there is something about my body which I don’t like, it’s my hanging middle, full of stretch marks which are very unattractive. Many times I feel like I should be ashamed of it. But why? Because it could disturb others? Because somebody could find me disgusting? Of course many people feel bothered by my overweight when they have to see it in a bikini. But at those temperatures like yesterday and today, I just don’t want to cover myself with clothes – I want to lie in the park (with lots of sunblock and preferably in the shadows, as my skin is so sensitive), canoe (yeah!) and swim in the lake – just like everyone else! And I don’t want to be ashamed of wanting to wear a more revealing bikini. Bathing suits are great, but sometimes it has to be a bikini. :) What I want to say: if I want to wear a bikini at the beach, the lake or the pool, I do it – and so should you. You shouldn’t stop yourself from doing what you want because others could look at you, point at you or even have the cheek to say something nasty to you. And that’s why I’m wearing my bikini today. Again. Because I like it, I feel good in it and I can’t wait to jump into the city park lake. I don’t care if anyone thinks that this is disgusting! :)
[This white thing is, by the way, my catheter – insuline pump, you know. ;)]

#sommer #trauteuch #bikini #celebratemysize #honormycurves #itsmybodynotyours #plussize #plussizeblogger #showyourlegsandarms #showyourbody #bikinibody #summer

I stand by myself and my body, and I accept not having a “perfect” figure and not meeting the beauty standards. Of course, this all looks better packed in clothes, more flattering, sometimes making me look thinner, sometimes not… But I’m happy, even though this all could be skinnier, tighter, more flawless. Even though 20 kilos would be healthier – and I’m always working on it (I eat healthy food, I care for myself and my type 1 diabetes, I may not be the sportiest girl ever but I don’t refuse movement – this weekend, we went canoeing and it was absolutely worth it – the view, the swim in the lake, seeing the city from a new angle – my sore muscles were worth it, and I’m definitely not that disgusting, fat and lazy person that lies about her clothing size [why the hell should I?] who many think I am, although they only know that little part of me from the blog) – it always can be better, even with a size 4. I also have some very bad days, but overall I’m content with myself. And I want to repeat: it’s so liberating not to give a shit about others. Yes, it’s okay to say it like this – you even should say it like this. And being honest: most people at the beach, sea or pool are so busy with themselves that they don’t even care who’s passing by, what they’re wearing and which figure they have. Of course, there’s always people staring at you, mumbling and pointing at you, even people who come and tell you that you’re fat and disgusting. But is it really worth it to give up your own satisfaction because of them or make it conditional on them? I don’t think so.

Enjoy your summer!!!

Outfit ♥ 11.07.14

Written by , Posted in Kleid, Make-up, Outdoor, Outfit, Sandalen, Schmuck, Sommer 2014, Taschen

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Photos: Falko Blümlein
Dress: Scarlett & Jo
Sandals: Chanel
Bag: Dior “Lady Dior”
Earrings: Dior “Mise en Dior” Tribal Pearl Earrings
Ring: YSL Arty Ring
Alternatives: ASOS dress

DEVor ein paar Tagen hieß es für mich Shootingmarathon – für meinen nächsten navabi Style Council Beitrag hab’ ich fleißig fotografiert und die Zeit genutzt, auch direkt was für gleich auf dem Blog mitzushooten. :)
Das Kleid hab’ ich schon ein ganzes Weilchen und ich habe es auch schon genau so getragen, für ein wunderbares Date mit → Regina und → Janina bei leckerem Kuchen an der Alster!

Bei Scarlett & Jo könnte ich mich ja tatsächlich dumm und dämlich kaufen – die Sachen sind wirklich absolut mein Ding (ein weiteres Kleid, das ich aber wohl ein bisschen ändern möchte, und eine Shirt-Rock-Kombi hab’ ich noch im Schrank – muss beides noch fotografiert werden und kommt bald!) und wenn Blumen drauf sind, sowieso. Der Herzauschnitt mit Netz drüber macht es auch nicht allzu bieder, die Midilänge liebe ich absolut und in Kombi mit meinen liebsten Accessoires macht das alles einen typischen Lu-Look. :) Die Sandalen von Chanel sind ja eigentlich für meine Hochzeit gedacht, aber da mir empfohlen wurde, sie schon vorher zu tragen, damit die Riemchen weicher werden (was auch wirklich sinnvoll war), hab’ ich sie damit gern auch gleich mal ausgeführt. Passen sie nicht perfekt zu den Ohrringen? :)

ENSome days ago, I had to shoot a lot for my next navabi Style Council article – so I used the opportunity to take some pictures for the blog. :)
I’ve had this dress for some time now and already wore it for a wonderful date with two friends for some cake in the city. I could probably buy everything from Scarlett & Jo – this brand is so me. I even have some pieces left for shooting, so you’re going to see more beautiful clothes very soon! This dress is one of the most beautiful dresses I own, I really love the midi length and the special heart-shaped net cleavage – it makes the dress interesting. ;) I combined it with my Chanel sandals, which are supposed to be my wedding shoes, but I was told to wear them before in order to make them more comfortable, so I wore them with this dress and the perfectly matching earrings. :)

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Outfit ♥ 05.07.14

Written by , Posted in Heels, Kleid, Make-up, Outdoor, Outfit, Schmuck, Sommer 2014

10

Photos: Falko Blümlein
Dress: Ted Baker
Belt: Ted Baker “Julo”
Peep-Toes: Jamie Jacobs
Earrings: Dior “Mise en Dior” Tribal Earrings ‘fuchsia’
Alternatives: River Island dress, Esprit belt, New Look sandals

DEDa hab’ ich so lang drauf gewartet, euch dieses Kleid zu zeigen, hab’ endlich einen Komplettlook fertig und dann shooten wir, kurz bevor ein richtig übles Gewitter mit ordentlich Wind loslegt (um ein Haar hätte mich fast ein Ast am Kopf getroffen – ihr könnt euch vorstellen, wie schnell ich weggezischt bin!). Ganz würdig sind die Fotos dem Kleid also gar nicht und ich musste dank der bescheidenen Lichtverhältnisse ziemlich an den Farben rumpfuschen (immerhin leuchtet das Neongrün jetzt auch so wie es sollte und sieht nicht mehr überbelichtet mintfarben aus, dafür sieht das Make-up total überschminkt aus, vor allem der Bronzer, der in echt natürlich nicht so krass ist…), die Bildschärfe hat dank hohem ISO auch etwas gelitten, aber da ich schon bereit war, wollte ich nicht darauf verzichten, das Ganze auch abzulichten. Und hier sind wir also – das ist der Look zu meinem wundervollen Kleid von Ted Baker aus London. Zusammen mit → Theodora und ihrem Mann war ich an dem Tag ein bisschen unterwegs, Oxford Street, Topshop und die üblichen Verdächtigen, bis ich Ted Baker sah und durch die Tür schon das Kleid entdeckt hatte. Klassischer Fall von Liebe auf den ersten Blick – also anprobiert, noch mehr verliebt, mitgenommen. Der Gürtel dazu war eine Idee der wunderbaren Verkäuferin dort und wir haben einstimmig beschlossen, dass er (obwohl schwarz auch gut aussieht) noch so viel mehr aus dem Kleid rausholt, dass er einfach sein muss! :)

Geshootet haben wir an dem Tag zwei Looks, deshalb durfte das Make-up gleich bleiben, lediglich den Lippenstift habe ich ausgewechselt (und er passt farblich perfekt zum Gürtel) und den Dutt noch etwas aufgelockert – so sieht er größer und fluffiger aus, ich mag das total gern! Irgendwie finde ich den Look ein bisschen “Sixties”, gerade auch durch den Dutt und die Ohrringe. Mal was anderes als der immer von mir geliebte Fifties-Look. :)

ENI’ve been waiting so long to show you this dress – finally, I created a complete look and when we started to shoot, a very bad thunderstorm started. So these pictures don’t do the dress justice – I had to work a lot on the colors (at least, the neon green is glowing the way it’s supposed to and is not just bright mint green, even though my make-up looks twice as intense…) and the pictures are a little blurry, but as I was ready to shoot, we just had to do it. :) So here we are – that’s my look for this gorgeous dress from Ted Baker in London. I’ve been strolling around the city with Theodora and her husband, and when I saw this dress, peeking through the entrance door, it was love at first sight, so I had to try it on and took it with me. :) The belt was the very nice sales lady’s idea and we all decided unanimously that it goes just perfect with the dress (even though a black belt is great, too!). :)

We shot two outfits on this day, that’s why the make-up is almost the same, I just changed the lipstick (which has the same color as the belt) and loosened the bun – that makes it look bigger and more fluffy, I really like it this way! Somehow, I find the look a little “sixties”, especially with this bun and the earrings. Something different from my always beloved fifties style. ;)

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