• Private XIV | My Body – My Rules •

• Private XIV | My Body – My Rules •

Ich werde nicht müde, diese Posts zu schreiben, meine Botschaft zu wiederholen und hoffentlich so viele Menschen da draußen wie möglich zu erreichen. Meine Botschaft besteht aus vielen Teilen – diese hier sind nur ein paar davon:

“Liebt euch selbst. Tragt, was immer ihr wollt, wann immer ihr wollt. Verurteilt andere nicht aufgrund ihres Aussehens. Akzeptiert euch selbst und akzeptiert andere. Lasst euch nicht von anderen runtermachen.”

Momentan fühle ich mich wirklich durch einige Dinge, die gerade passieren, ziemlich beunruhigt. Zum Beispiel war da vor nicht allzu langer Zeit eine H&M-Kampagne. Sprechen wir mal nicht über die dumme Marketingstrategie (“Oh – Feminismus ist im Trend, also machen wir mal eine Werbung und tun so, als ob wir cool wären und uns Frauen und ihre Rechte und Gefühle wichtig wären, zum Beispiel indem wir mit Plus-Size-Models zusammenarbeiten, aber unsere Plus-Size-Auswahl aus allen Läden rausnehmen!”), aber über die Reaktionen. Ich bin extrem wütend geworden, als ich die Kommentare auf diversen Seiten gelesen habe, auf denen das Video geteilt wurde, vor allem auf Facebook.
Lasst mich kurz erklären, was in dem Video passiert: da sind Frauen. Frauen aller Art, sie sind unterschiedlich. Da ist ein Plus-Size-Model, das in Unterwäsche vor dem Spiegel tanzt. Eine sehr muskulöse Frau. Eine androgyne Frau. Eine, die ihre Zähne mitten im Restaurant mit Hilfe des Messers als Spiegel putzt. Und da ist eine Frau mit Achselhaaren.

Während man denken will, dass – wie immer – die dicke Frau alle verrückt und hasserfüllt machen wird, ist es dieses Mal die Frau mit haarigen Achseln. Denn wenn es eine Sache gibt, die scheinbar noch ekelhafter als ein glückliches dickes Mädchen ist, dann sind es haarige Frauen. Die Kommentare, die ich gelesen habe, waren “ekelhaft”, “widerlich”, “ungepflegt” – und dann waren da noch andere, wie: “Frauen müssen sich rasieren!”, “Haarige Frauen sind nicht sexy!”, “Ich würde niemals eine haarige Frau ficken!”, “Ich bin selbst eine Frau und sich nicht zu rasieren ist so ekelhaft und unweiblich!” und so weiter. Also, die ersten paar Kommentare sind einfach nur dumm – warum sollte Körperbehaarung ungepflegt sein? Sie ist natürlich! Eigentlich ist es unnatürlich, wenn man sich rasiert. Und trotzdem tun wir es, weil es uns so beigebracht wird. Manche tun es, weil sie denken, es wäre hygienischer. Aber ernsthaft – Haare sind nicht “unhygienisch”, wenn man einfach auch duscht und sich wäscht. Haare stehen nicht gleich für stinkende Menschen. Haare bedeuten nicht schmutzig. Körperbehaarung ist absolut normal.
Aber dann ist da noch die zweite Version der Kommentare. Die eindeutig sexistisch sind. Und Bullshit. Und die meisten kommen da nicht mal von den Männern. Als Feministin macht es mich traurig, solche Worte von anderen Frauen zu lesen. Von denen, die andere unterstützen sollten. Die, die wissen, wie es ist und sich anfühlt, eine Frau zu sein, wie es ist, die meiste Zeit einfach nur ein Körper zu sein, der von allen be- und verurteilt wird und nie gut genug ist.

Und vor ein paar Tagen musste ich den gleichen Bullshit wieder sehen – dieses Mal in einer seltsamen und total dummen Werbung von OTTO, die sich mit Guido Maria Kretschmer (den ich überhaupt nicht mag, weil er es liebt, bei “Shopping Queen” beleidigende Dinge über andere zu sagen, und alle ihn dafür feiern und lieben) zusammengetan haben. Die Werbung zeigt den Designer mit zwei Dackeln (und noch eine “Freundin” der eigentlichen Hauptdarstellerin) und dann kommt die Frau rein, trägt ein Sommerkleid, tanzt ein wenig herum und wirft dann schlussendlich die Arme in die Höhe – und zeigt damit ihre Achselhaare. Die “Freundin” sieht sichtlich irritiert aus und der Designer kommentiert unverzüglich, dass sie doch lieber “die beiden Rauhaardackel daheim lassen sollte” und wirft ihr einen Cardigan zu, den sie, offensichtlich irgendwie beschämt, sofort überzieht – und dann lebten sie glücklich bis ans Ende ihrer Tage.

ERNSTHAFT? Es ist 2017 und wir alle kämpfen für Feminismus, Gleichberechtigung, Body Positivity, Individualität und so viel mehr und trotzdem gibt es immer noch Leute, die denken, es wäre cool, solche Werbungen zu produzieren. Natürlich muss man Achselhaare nicht schön finden, aber man sollte akzeptieren, dass es Frauen gibt, die eben einfach keine Lust haben, sich zu rasieren, nur weil unsere sexistische Gesellschaft von uns Frauen erwartet, haarlos zu sein. Weil es “nicht weiblich genug” ist, wenn wir haarige Achseln oder Beine oder Arme oder Vaginas haben. Weil wir als Frau jegliches ungewollte Haar entfernen sollen, weil es ekelhaft und nicht sexy ist. Moment! Was? Wer hat beschlossen, dass dieser Blödsinn die Richtlinie für mein Leben als Frau ist?

Vor ein paar Tagen war ich bei einem wundervollen Shooting mit sechs weiteren wunderschönen Frauen und wir waren ein glücklicher kleiner Haufen von Vielfalt. Große Frauen, kleine Frauen, ein Ombré an Hautfarben, dünne Frauen und dicke Frauen (und wenn man so will – mit mir sogar eine Art Frau mit “Behinderung”, dank Diabetes, aber ich denke, wir müssen da noch viel daran arbeiten, mehr “wirklich behinderte” Menschen für Vielfaltsgeschichten zu zeigen!). Eine von ihnen – sie ist so wunderschön! – hatte Achselhaare und es klingt vielleicht komisch, aber es hat mich glücklich gemacht, das zu sehen. Sie war da so “mir egal” damit und als sie jemand darauf angesprochen hat, hat sie erzählt, dass sie sich nicht mehr rasiert hat, seit sie 15 war. Es hat mich glücklich gemacht, eine Frau zu sehen, die frei ist. Frei von der Unterdrückung, was angeblich feminin ist. Frei, weil es ihr einfach egal war. Und es hat mir auch das Gefühl gegeben, frei zu sein, als ich das gesehen habe. Für einen kurzen Moment habe ich darüber nachgedacht, ihr das mitzuteilen, aber dann fiel mir auf: es sollte keine große Sache sein. Warum überhaupt ein Fass aufmachen und mit jemandem drüber sprechen, der offensichtlich beschlossen hat zu sagen “Fick dich, Gesellschaft – ich zieh’ mein eigenes Ding durch!”? Genau – es gibt keinen Grund, darüber zu reden, weil es normal ist! Normal, für sich selbst zu entscheiden, was man mit seinem Körper machen will und wie man sich damit fühlt. Punkt.

P.S.: Das lässt sich natürlich auch auf viele andere Looks von Frauen übertragen. Ich hab’ mir da nur einen ausgesucht, der offenbar immer noch für öffentliches Body Shaming genutzt wird. Erinnert ihr euch an die Dove-Kampagne, bei der ich mitgemacht habe? Da war zum Beispiel auch eine sehr muskulöse Frau – sie ist absolut toll und ich liebe es, wie sie diesen supersportlichen und starken Look mit süßen oder eleganten Kleidern vermischt – und die Kommentare waren sowas wie “das ist nicht weiblich”, “eine Frau sollte nicht so aussehen”, “das ist hässlich und viel zu männlich” etc. Ich denke, wir haben da noch einen sehr langen Weg vor uns und viele Kämpfe gegen Body Shaming, Sexismus, Lookismus und die dämlichen Standards unserer Gesellschaft auszutragen, aber es lohnt sich so sehr und wir sollten niemals aufhören, gegenseitig für uns einzustehen! Auch wenn wir diesen bestimmten Weg gar nicht für uns selbst wählen.

P.P.S.: Warum ich mich dazu entschlossen habe, nackt für ein öffentliches Foto zu posieren – ja, dieses Mal ist es definitiv mutig, sowas zu posten, wo mich jeder so sehen kann. Es ist ein großer Schritt weiter, als mich einfach nur in einem Bikini oder sogar Unterwäsche zu zeigen, aber ich hatte das Gefügl, dass dieses Foto der beste Weg ist, die heutige Botschaft rüberzubringen. Das bin ich, roh und unbearbeitet, ich versuche auf keinste Weise sexy oder vulgär zu sein, nur mit meinen intimsten Stellen bedeckt, obwohl es eigentlich keine große Sache sein sollte, Brüste und Nippel zu sehen, aber ihr wisst ja, es ist immer besser, das alles im Internet versteckt zu halten. ;) Es war tatsächlich nicht leicht für mich, mich dazu zu entscheiden, das hier zu posten, aber ich hatte das Gefühl, dass ich – wie mit meinen Beach-Body-Fotos auch – eine von denen sein möchte, die euch einen natürlichen Körper “gibt”, einen Körper, der nicht zur “Perfektion” gephotoshopped ist, einen Körper mit “Makeln” wie meinem hängenden Bauch mit Dehnungsstreifen, meinem CGMS und meiner Insulinpumpe, ein dicker Körper, der genauso wunderbar ist wie ein dünner Körper, ein muskulöser Körper, ein behinderter Körper,… – einfach als ein Körper. Ja, es ist angsteinflößend, so online zu sein, aber ich habe meine “Private”-Posts immer als eine sehr ehrliche und auch verletzliche Seite von mir gesehen, eine Seite, die andere inspirieren will (nein, ihr müsst euch jetzt nicht nackig machen und das posten, das ist nicht meine Intention!), wegen meines Selbstvertrauens und meiner Selbstliebe, die für jeden absolut natürlich sein sollten. ♥

• Dove #MeineSchönheit | Get ready with me… •

• Dove #MeineSchönheit | Get ready with me… •

1 - Lu zieht an.®

Photos: Falko Blümlein
Alle Outfitdetails gibt’s in einem
Extrapost – kommt bald! :)
In collaboration with Dove.

Ich hab’ es bereits vor Kurzem auf Facebook verraten – ich bin Teil der → #MeineSchönheit-Kampagne von Dove. Es ist eine riesige Ehre, zu diesen unglaublich tollen und individuellen Frauen zu gehören, jede von ihnen mit ihrer eigenen Schönheit, obwohl unsere Gesellschaft versucht uns zu vermitteln, dass sie – wir – nicht so wirklich dazugehören. Ihr werdet nicht jedem gefallen, das hab’ ich bereits sehr oft gesagt, und es ist definitiv nicht euer wichtigstes Ziel. Euer Nummer-Eins-Ziel sollte nur das hier sein: euch selbst schön finden. Denn eure Schönheit ist eure Entscheidung. Ihr müsst nicht einem Schönheits- oder Frauenideal nacheifern, einem Ideal, das für die meisten von uns unerreichbar ist und das wir auch wirklich nicht verfolgen müssen. Es geht um euch selbst, eure Einzigartigkeit, euren Charakter, darum, wie ihr euch schön fühlt. Also ist meine Botschaft im heutigen Post in Zusammenarbeit mit Dove folgende:

“Meine Schönheit ist meine Entscheidung.”

Und da es zu dieser Kampagne ein wunderbares Video gibt, schaut es euch bitte zuerst an, bevor ihr für den Rest des Posts weiterscrollt…

Ich kann mich mit dieser starken Botschaft auf jeden Fall identifizieren und deshalb bin ich auch so stolz, ein Teil davon zu sein. Ich → vertrete “Plus Size UND modisch sein”. Denn es ist immer noch ein Problem, dass die Leute sagen, dass man nicht modisch sein kann, wenn man dick ist. Dass man mit “so einem Körper” nicht stylish sein kann. “Mode ist nur für dünne Menschen.” Und hier bin ich – bereit, das Gegenteil zu beweisen. ;) Oder zumindest jeden dazu zu inspirieren, darüber nochmal nachzudenken und diese Gedanken zu vergessen. Mode ist für alle da!

Ganz am Anfang dieses Posts könnt ihr eins meiner “klassischen” Fotos meiner Outfitposts sehen. Heute will ich ein “Get ready with me…” machen, euch zeigen, wie dieser Look entstanden ist, und darüber sprechen, wie ich meinen Stil, meine Art, mich durch Mode auszudrücken – meine Schönheit – gefunden habe.

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• Private XII | (Don’t) #droptheplus •

• Private XII | (Don’t) #droptheplus •
Warum ich finde, dass #droptheplus eine schlechte Idee ist…
…im Moment.
(und andere Hashtag-Ideen, die wir stattdessen nutzen sollten)

Wir haben so hart daran gearbeitet, Plus Size salonfähig zu machen (und sind immer noch nicht fertig damit!). Die letzten zwei Jahre waren für dicke Menschen wirklich sehr erfolgreich, nicht nur für Frauen, sondern auch Männer. Und trotzdem benutzen die Leute immer noch den Hashtag #droptheplus und wollen, dass alle damit aufhören, den Begriff “Plus Size” zu nutzen – als ob er etwas Schlechtes wäre!

Seien wir mal ehrlich – dick ist nicht das Gleiche wie dünn (ach?). Und es wird nach wie vor noch lange Zeit dauern, bis jeder verstanden hat, dass wir, obwohl wir nicht alle gleich aussehen (vor allem, wenn es um unsere Körperformen geht), alle (Größen) gleich sind. Gleich viel wert und gleich schön.

#dropthenegativity • #mybodyismyfriend

Es ist nicht verkehrt, einen besonderen Begriff zu nutzen, um dicke Menschen zu beschreiben, solange wir ihn nicht zu etwas Negativem machen. Also: #dropthenegativity – lasst die Negativität sein!

Die Menschheit hat schon immer gern Dinge beschrieben und wird das auch weiterhin für immer tun, deshalb haben wir solche beschreibenden Adjektive wie dick und dünn, aber auch groß und klein, blond und braunhaarig, grünäugig und blauäugig,… und normalerweise werden diese Adjektive auf neutrale oder sogar positive Art genutzt. Es ist nie schlecht, ein großes, dünnes, blondes und blauäugiges Mädchen zu sein. Oder ein kleines, dünnes, braunhaariges Mädchen mit grünen Augen. Die einzig schlechte Sache, die ein Mädchen (und auch ein Junge) sein kann, ist dick. Dick ist hässlich. Dick ist negativ. Man könnte sogar anfangen, “dick” aus den Wörterbüchern zu streichen und stattdessen mit “hässlich” zu ersetzen – keiner würde sich drum scheren. Nur, dass man dann kein spezielles Wort mehr dafür übrig hätte, um jemanden so richtig zu verletzen. “Du bist dick!” – nicht “du bist missgünstig, neidisch, hinterlistig oder intrigant” ist schlecht. Du bist nur dann widerlich, wenn du dick bist.

Warum sehen wir unseren Körper immer nur als unseren Feind? Er ist ein Geschenk, ein Wunder – und ist unser Freund!

#proudofbeingme • #dropthestupideuphemisms

Und ja, ich verstehe, dass wir, wenn wir das mit dem plus, dem dick, dem hässlich sein lassen, wir vielleicht in der Lage dazu wären, dick zum Gleichen wie dünn zu machen. Aber trotzdem – selbst wenn wir den Unterschied nicht erwähnen, wird er immer noch da sein, und die Menschen werden ihn feststellen und – zumindest in ihren Gedanken – sich ihren Teil dazu denken. Wenn sie also nicht über euch mit dem Wort “plus size” nachdenken, tun sie es vielleicht mit dem Wort “dick” oder “kurvig” (oder eins von diesen total bescheuerten Wörtern für dicke Frauen wie “flauschig” oder “vollschlank” – bitte hört auf damit, die sind so peinlich!). Und das ist okay. Denn wir sehen ja auch nicht gleich aus. Und das ist etwas, auf das wir stolz sein sollten. Stolz auf Vielfalt. Stolz darauf, dass wir Individuen sind und nicht Kopien.

#curvysexa-fuckoff
(naja, vielleicht benutzt ihr den hier nicht als Hashtag…)

Ich bin mehr als enttäuscht, wenn ich sehe, dass jemand den Hashtag #droptheplus benutzt, vor allem, wenn er von Plus-Menschen selbst kommt. Wir haben sogar Plus-Size-Vorbilder und Pioniere wie Ashley Graham, die sagen, dass sie nicht “plus size” genannt werden wollen. Und wenn das passiert, macht mich das wütend. Denn Leute wie Ashley verändern nicht einfach nur die Welt als Plus-Model (!), sondern machen damit auch noch Geld. Ashley ist nicht bekannt dafür, eines der üblichen Models auf dem Cover der “Sports Illustrated” zu sein – sie war das erste Plus-Size-Model dort. Sie wird dafür bezahlt und ist dafür bekannt, plus size zu sein, und genau so ist sie auch wundervoll – und trotzdem zieht sie es vor, ein so dummes und lächerliches Wort wie “curvysexalicious” zu benutzen, wenn sie sich beschreibt – denn wegen seiner Kurven sexualisiert zu werden scheint besser zu sein als dick genannt zu werden (nunja… – aber wir könnten an einem Punkt sein, wo wir vor allem auch dank ihr “dick” und “plus size” in etwas Positives verändern könnten!).

#fatisnotevil

Das mit dem “plus” sein zu lassen, wäre das Gleiche wie ignorieren, wer wir sind. Denn wir müssen die Worte “dick” und “plus size” einfach nur wieder für uns zurückgewinnen und sie wieder in etwas so Neutrales und Positives wie all die anderen beschreibenden Adjektive verwandeln – denn dick sein ist nichts anderes als all die anderen Körperformen auch. So lange wie uns gut fühlen, so wie wir sind.

Es wird wohl vielleicht mal ein Tag kommen, an dem die Welt bereit dazu ist, damit aufzuhören, alles zu beschreiben und in Kategorien zu stecken, aber bis dahin lasst uns damit aufhören, so oberflächlich zu sein. Lasst uns dick und dünn sein, groß und klein, blond und braunhaarig, blauäugig und grünäugig – und allen zeigen, dass das nur die Oberfläche von endlosen Adjektiven ist, die uns wundervoll, grandios und schön machen. Denn wir sind mehr als nur unsere Körper.

#morethanjustmybody