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[Werbung | Advertisement] I’m seriously in love with this cozy look from @ca - find all pictures and details on the blog {link in bio}! 🖤 #CandAcelebratesconfidence #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyorbodystandards | 📷 @jfcreations.photography

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I don’t wanna bore you with yet another picture of the snow outside. Instead, here’s a repost from 2015 and where I’d rather be right now. #saudades #praiadeipanema #riodejaneiro

I don’t wanna bore you...

Dat face tho. 😍 We wish you a happy Sunday and second advent! Purr, Purr, Purr. 😽

Dat face tho. 😍 We...

Leaving Hamburg felt a little easier when Nürnberg welcomed me with this view yesterday. ♥️ #startinganewchapter

Leaving Hamburg felt a little...

Ice princess or Game of Thrones Winterfell queen? ❄️ Either way, I think blue lips are a great thing and should be worn more often. 👌🏻 Find this look on the blog {link in bio}! #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards | 📷 @jfcreations.photography
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Ice princess or Game of...

Casually hanging out at the harbor of Nürnberg in my silk dress, haha! 👌🏻 Check out this look on the blog {link in bio}! 💙 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards | 📷 @jfcreations.photography

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Something a little different is up on the blog {link in bio} - head over to see all pictures and details of this look! 💙 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards | 📷 @jfcreations.photography [Werbung | Advertisement - cause I tagged the brands in the picture]

Something a little different is...

Baby, it’s cold outside... 😉 Someone put me in a sexy mood on Sunday and guess what, it wasn’t a man, it was me, haha! 😂 So glad I had @jfcreations.photography by my side to take some pictures of it (this is a selfie, tho!). The results of our photo shoot are  I N C R E D I B L E!! Someone should call @playboygermany and tell them we want some plus-size in this mag! 😉 #plussize #plussizelingerie #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

Baby, it’s cold outside... 😉...

Private

• Hormone free | Before •

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Heute ist nicht nur der Tag, an dem ich Hamburg für’s Erste endgültig verlasse, es ist auch der Tag, an dem ich etwas in meinem Leben verändere, das etwa 14 Jahre lang ein Teil davon war. Ich hab‘ mich entschieden, das mit euch zu teilen, weil ich davon überzeugt bin, dass das ein sehr wichtiges Thema ist und dass wir darüber viel mehr sprechen müssen. Vor ein paar Tagen, nachdem ich bereits seit einigen Jahren darüber nachdenke, habe ich mich dazu entschieden, dass ich aufhören will, die Pille zu nehmen. Dafür gibt es viele Gründe und das hier sind ein paar davon, die mich zu meiner Entscheidung geführt haben:

  • Ich habe sie seit 14 Jahren genommen – das ist länger als mein halbes Leben und definitiv nicht mehr akzeptabel! Ich weiß nicht mal, wer ich ohne die Pille bin, ohne all diese Hormone in meinem Körper. Ich war 13, als ich zum ersten Mal meine Periode bekommen habe und habe dann die Verschreibung wegen der fürchterlichen Schmerzen, die ich hatte, bekommen. Meine Gynäkologin denkt, dass ich Endometriose haben könnte und das genau zu überprüfen wird der nächste Schritt sein.
  • Ich habe die Pille nicht nur so lang, sondern auch ohne die Pausen dazwischen genommen – wegen der Schmerzen. Meine Gyn hat mich das so machen lassen, damit ich gar nicht erst meine Periode bekommen und dementsprechend die Schmerzen vermeide. Natürlich ist es super praktisch und zauberhaft, gar nicht erst jeden Monat zu bluten, aber wenn man es sich mal von der „natürlichen“ Seite anschaut: das ist nicht normal.
  • Die Pille ist gefährlich. Extrem gefährlich. Ich meine, allein schon die Thrombosegefahr ist enorm und ich will nicht mehr in Angst davor leben.
  • Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Migräne durch die Pille verursacht wird. Und die habe ich sehr oft. Zu oft.

Ich habe tatsächlich ein bisschen Angst davor, wie mein Körper reagieren wird. Ich hatte zum Beispiel immer gute Haut, nie irgendwelche Probleme mit Pickeln während oder nach meiner Pubertät, keine Akne, nichts. Das Einzige, womit ich schon immer zu Kämpfen hatte, ist hormoneller (vielleicht auch durch die Pille, wer weiß?) Haarausfall. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es auch nicht meinem Gewicht geholfen hat, dass ich die Pille so exzessiv genommen habe. Noch eine Sache: Diabetes plus Periode – das wird sicher die Hölle, da das auch den Blutzucker beeinflusst. Ich bin mir also recht sicher, dass ich da einiges lernen muss… Und dann ist da noch die Tatsache, dass ich mich nie wirklich kennengelernt habe, meine physischen und psychischen Gefühle, meinen Zyklus oder irgendwas anderes ohne die Pille. Wenn ich da so drüber nachdenke, ist das nicht nur schrecklich, sondern tatsächlich auch sehr traurig.

Ich habe auch Angst vor den Schmerzen, die ich wieder haben werde, aber ich hab‘ mich da ganz besonders vorbereitet: ich habe bei einem Crowdfunding-Projekt namens „Livia“ mitgemacht – das Gerät soll wie eine TENS-Maschine speziell für Menstruationsschmerzen funktionieren. Das klang für mich mehr als ansprechend und ich habe blind mein Geld in dieses Projekt investiert und etwa im Juli diesen Jahres habe ich endlich meine eigene fliederfarbene „Livia“ erhalten. Und glaubt mir: ich bin wahnsinnig aufgeregt und neugierig, sie auszuprobieren. Also freue ich mich sogar irgendwie auf meine nächste Periode (das klingt total verrückt, weil wenn das nicht funktioniert, werden die Schmerzen untragbar sein und mich definitiv dazu bringen, darüber nachzudenken, dieses ganze „keine Pille mehr“-Ding stoppen zu wollen, weil das meine letzte Chance ist – Schmerztabletten haben mir da nie geholfen)… Ich werde euch hier auf dem Laufenden halten – ob es funktioniert, wie es funktioniert, etc.

Und dann ist da noch ein Ding, das ich ausprobieren will – Menstruationstassen. Ich will keine Tampons mehr benutzen. Es ist wahnsinnig, dass es fast 2018 ist und die Evolution der Tampons vor so vielen Jahren aufgehört hat und ihre Benutzung auch ganz schön gefährlich ist. Und seien wir mal ehrlich: Binden sind eine ganz schöne Sauerei (wortwörtlich, haha!). Ich mag sie wirklich gar nicht. Die Erfindung von Menstruationstassen ist super cool und ich freu‘ mich schon drauf, sie kennenzulernen (und bin offen für alle Tipps!), obwohl ich sie nicht sofort benutzen kann, weil ich ja erst mal meinen Zyklus kennenlernen muss. Hier bin ich also – bereit für alles, was da so auf mich zukommt.

Letztes Thema: Verhütung. Ich hab‘ noch keine Ahnung, welchen Weg ich hier einschlagen werde. Es gibt ja ganz vieles zu entdecken, lesen und lernen und ich hab‘ mich noch nicht entschieden, was ich ausprobieren will. Wir werden sehen.

Das ist es also jetzt für’s Erste. Ich bin mir sicher, dass ich in zwei Tagen (spätestens) meine Entscheidung heulend bereuen werde, aber sie ist es so wert. Die Pille ist keine Option mehr.

Fragen an euch: wer macht bei meiner Reise mit? Sind da noch mehr Frauen unter euch, die aufgehört haben, die Pille zu nehmen oder es vorhaben (macht mit, jetzt!)? Was sind eure Erfahrungen? Wie fühlt ihr euch jetzt? Welche Verhütungsmethode habt ihr ausgesucht? Erzählt mir eure Geschichte, wenn ihr wollt, ich bin sehr neugierig! :)

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• Private XX | Twelve again •

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Photos: Sung-Hee Seewald

Es sind jetzt schon ein bisschen mehr als sechs Monate vergangen, seit ich wieder daheim bei meinen Eltern wohne. Ich bin wieder in mein altes Zimmer im Keller gezogen und musste die schwerste Zeit nach der Trennung ohne all meine Sachen durchmachen. In wenigen Tagen kriege ich endlich all meine Kleidung und persönlichen Sachen zurück – das wird eine Erleichterung sein und auch ein dringend benötigter Schlussstrich für die letzten 8 Jahre.

Gleichzeitig musste ich während der Situation mit 27 wieder zurück bei meinen Eltern zu sein aber auch durch 3 Phasen gehen, die ich mit euch in diesem persönlichen Post teilen will:

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• Private XIX | Unapologetically me. •

Posted on 47 660 views

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Photos: Sung-Hee Seewald

Bei Interviews ist “Hast du dich schon immer in deinem Körper wohlgefühlt?” so gut wie immer eine der ersten Fragen. So als wäre es eine Meisterleistung, mit sich selbst zufrieden zu sein oder als müsste ich lügen und/oder mich dafür schämen – weil ich dick bin. Und mich deshalb schlecht fühlen sollte. Dankeschön!

Ich weiß natürlich, dass es nicht gerade das Einfachste auf der Welt ist, sich (vor allem nackt) im Spiegel zu betrachten und zu sagen “Hey, ich bin toll so wie ich bin!”, wenn dir alles und jeder ständig und zu jeder Zeit eintrichtert, dass du es nunmal nicht bist – es sei denn, du änderst dieses und jenes und vor allem: du nimmst ab. Denn nur dünn bist du ein wertvoller Teil dieser Gesellschaft, akzeptiert und toleriert, schön und begehrenswert. Bist du dick, ist das beste “Kompliment”, das man bekommen kann, dass man ein hübsches Gesicht hat – meistens wird dann aber noch nachgetreten mit einem beiläufigen “Wenn du dünn wärst,…” plus beliebiger positiver Entwicklung im Leben. Sei es bei den Männern, beim Job, egal wo: bist du dünn, bist du automatisch besser. Und wenn du dann dünner bist, merkst du, dass es das gar nicht mal so sehr wert war, denn wenn du grundsätzlich nicht mit dir zufrieden bist, werden das die paar Kleidergrößen weniger auch nicht ändern. Lediglich die Diätindustrie freut sich einen Ast, denn sie hat einen Jünger mehr, den sie bekehrt hat und in ihrer “Sekte” aufnehmen konnte, für die Kalorien oder Punkte zählen so heilig ist und zur Erleuchtung führt wie zwölf “Ave Maria”. Ist es nicht traurig, ständig nur negativ über Essen und sich selbst nachzudenken? Ist es das wirklich wert?

Jetzt war ich vor über 8 Jahren, am Anfang des Blogs, natürlich um einiges dünner. Zwar nicht dünn-dünn, aber deutlich schlanker als jetzt. Damals trug ich im Durchschnitt Kleidergröße 38, heute 44-48. Für manche, die mich ab und zu mal darauf ansprechen, scheint das eine Katastrophe schrecklichsten Ausmaßes zu sein, sie sind entsetzt und davon überzeugt, dass das für mich ja eigentlich eine Art Weltuntergang sein müsste, haben vollkommenes Unverständnis dafür, wie “sowas” doch nur passieren konnte, und bleiben dann doch immer ein bisschen verwirrt zurück, wenn ich nicht genauso verstört bin wie sie. Denn es ist für mich wirklich nicht schlimm.

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• Private XVIII | #metoo •

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* Warnung – Opfer von sexuellen Übergriffen möchten das hier vielleicht nicht lesen *

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Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich hab’ bereits in → diesem und → diesem Private-Post über sexuelle Belästigung geschrieben, aber ich hab’ das Gefühl, dass es mehr zu sagen gibt, mehr Geschichten zu erzählen. Es ist Zeit, dieses Problem noch öffentlicher und greifbarer zu machen, damit endlich etwas passiert. Denn so geht es einfach nicht mehr weiter.

Nach Alyssa Milanos Tweet wegen des aktuellen Harvey Weinstein Skandals waren die Reaktionen enorm. Auch ich hab’ die Worte “me too” auf meinem privaten Facebook-Account gepostet, weil ich – und ich wage es, das zu sagen – wie jede Frau sexuell belästigt wurde. Nicht nur ein oder zwei Mal, es passiert jeden einzelnen Tag. Nur weil ich online bin.

Wenn ich zurückdenke, würde ich sagen, dass ich das erste Mal mit 15 Jahren sexuell belästigt wurde, eigentlich war es sogar ein sexueller Übergriff, während eines einwöchigen Praktikums, das wir wegen der Schule machen mussten. Ich hatte mich entschieden, zu einem Reisebüro zu gehen, das auch eine Poststelle mit drin hatte. Der Besitzer der Agentur war ein Freund meiner Eltern. Sein Sohn, damals 30 Jahre alt, hat sich um die Poststelle gekümmert. Natürlich fand ich ihn süß und interessant (denn mit 15 sind ältere Typen immer spannender als die dummen Jungs um einen herum – zumindest sah ich das so), aber ich hätte niemals mit dem gerechnet, was während dieser Tage passieren sollte. Ich hab’ es nie rausgefordert. Eines Tages war ich allein mit ihm, hab’ alte Reisekataloge für seinen Vater sortiert, als er plötzlich hinter mir auftauchte und meinen Nacken küsste. Zuerst war ich geschmeichelt. Ich wusste es nicht besser. Wir haben uns geküsst und in der Mittagspause hat er mich nach Hause mitgenommen, um bei seiner Mutter vorbeizuschauen, einer guten Freundin meiner Mutter – und dann hat er mich ein Stockwerk weiter hoch gebracht, in seine Wohnung. Wo er wollte, dass ich meine Hand auf seinen Penis lege. Ich hab’ mich geweigert, gesagt, dass ich das nicht will. Er hat versucht, mich zu überreden, meinte, dass es nicht schlimm wäre, nahm meine Hand und legte sie auf seinen erigierten Penis, über der Hose. Ich habe mich geschämt und war verwirrt, ich wollte das nicht. Die Situation war seltsam und ich hab’ mich dabei nicht gut gefühlt. Die letzten zwei Tage in der Agentur waren komisch, ich fühlte mich dreckig und angeekelt. Nur Jahre später hab’ ich meinen Eltern erzählt, was passiert war. Das war definitiv die schlimmste Story von allen, in meinen 27 Jahren auf dieser Erde als Frau.

Mir haben Bauarbeiter hinterhergerufen, während ich am hellichten Tag durch die Stadt gelaufen bin. Auf einer Teeny-Party im “E-Werk” hat mir ein Junge von hinten sein T-Shirt über den Kopf gestülpt und seinen Schwanz an meinem Hintern gerieben, bevor er wortlos verschwunden ist. Während ich allein an der Haltestelle in unserem kleinen Dorf auf den Bus gewartet habe, haben LKW-Fahrer immer abgebremst und gehupt, wenn sie an mir vorbeigefahren sind – ich war schätzungsweise 16, als es am öftesten passiert ist. Ein weiterer Kerl hat mir immer an die Brüste gefasst, während wir uns geküsst haben, obwohl ich immer wieder gesagt habe, dass ich das nicht will und er aufhören soll.

Und dann sind da noch die Unmengen an Typen in den sozialen Medien, die Mehrheit aus arabischen Ländern, die mir immer wieder Penisbilder schicken, nach Nacktfotos fragen, mir Heiratsanträge machen, seltsame Sex-Angebote schicken (ein 17-jähriger hat mich neulich gefragt, ob ich ihn entjungfern will) und andere “Liebesbekundungen”. Das ist mein täglich Brot auf Instagram und Facebook. Nur, weil ich Bilder von mir poste. Und offensichtlich, weil ich dick bin und damit ihren Fetisch anspreche und es verdiene, zu hören, dass sie “mein Arschloch trockensaugen” wollen.

Das ist nicht okay. Und was noch schlimmer ist, ist die Diskussion darüber, was Frauen tun können, um das zu verhindern. NEIN! Es liegt nicht an uns Frauen. Es sind die Männer. Ich sage nicht, dass alle Männer sexuelle Belästiger sind. Nicht alle von ihnen machen so eine Scheiße, aber alle stecken da mit drin und alle müssen etwas daran ändern. Die, die nicht in sexuelle Belästigung involviert sind, sollten etwas tun anstatt zuzuschauen und es zu ignorieren. Lehrt eure Freunde, sagt ihnen, wenn etwas falsch läuft. Es ist ja nicht so als würden Männer und Jungs ständig Scheuklappen tragen und das alles nicht mitbekommen. Sie ziehen es nur vor, nichts zu sagen, weil das der einfachste Weg ist. Aber das ist das Schlimmste, was ihr tun könnt. Schweigen, wenn es eine Situation gibt, in der man für jemanden einstehen sollte – das muss sich ändern!

Wir müssen unsere Kinder erziehen. Unseren Söhnen beibrigen, dass das alles nicht in Ordnung ist. Unseren Töchtern beibringen, dass sie sich nicht fürs Schweigen entscheiden sollten, wenn es passiert. Wir müssen unseren Kindern Respekt beibringen, wie man andere behandelt, wie man ein “Nein” akzeptiert (und dass ein “Nein” nicht immer gleich bedeutet, dass man von jemandem total abgelehnt wird und es somit nicht heißt, dass man beleidigend und aggressiv und – im schlimmsten Fall – ein Vergewaltiger werden muss). Wir müssen Männern beibringen, dass Kleidung keine Einladung ist. Kleidung macht dich nicht zum Vergewaltiger, sondern dein widerlicher Verstand.

Wir müssen darüber sprechen. So oft es eben notwendig ist. Bis sich etwas ändert. Wir müssen die Generation #metoo beenden. Ich will, dass meine Freunde sicher sind. Ich will selbst sicher sein. Und wenn es bedeutet, dass ich darüber schreiben muss, ein Mal, zwei Mal, drei Mal oder sogar öfter, um etwas zu ändern, dann werde ich das tun. Ich will nicht schweigen, ich will dieses Problem nicht ignorieren. Und ich werde immer meinen Mund aufmachen um zu schreien, wenn es mir passiert, wenn es anderen passiert.

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