Mit einem meiner letzten Spartoo-Gutscheine hatte ich mir die → Reebok Easytones Freestyle Hi “gekauft”.
Da einige von euch an einer Review interessiert waren, habe ich heute einen kleinen Erfahrungsbericht für euch.
Kleiner Tipp vorweg, falls jemand sowieso mit dem Gedanken spielt, sich welche zuzulegen – sie sind grad um 50% reduziert und kosten nur noch 60,- € (von Größe 36 bis 41 noch da).
Aktuell darf ich ja leider keine geschlossenen Schuhe tragen, aber bevor das losging, habe ich einige Tage genutzt, um Laufen zu gehen und habe sie auch einfach so getragen, zB in der Stadt. Dazu muss ich sagen, dass Laufen für mich eher ein schnelles Gehen und nicht Joggen heißt. Das ist in dem Sinn wichtig, weil die Easytones nicht zum Joggen geeignet sind.
Die Schuhe haben nämlich unten zwei “Luftpolster”, die für’s Joggen nicht genug Halt beim Abtreten bieten würden und somit einen falschen Gang unterstützen würden. Zum Laufen sind sie selbstverständlich bestens geeignet – mir persönlich kommt es sogar so vor, dass ich “besser” laufe, bzw. eben abrolle, wenn ich die Schuhe trage.
Man hat natürlich beim normalen Laufen auch genug Halt drin (trotz bewusster Instabilität), es ist also nicht so, dass die Polster einen wackligen Stand fördern oder man gar irgendwie balancieren muss.
Der Sinn dahinter ist einfach nur, dass es das Laufen etwas “erschweren” soll und zwar kann man es mit dem Laufen im Sand vergleichen. Das geht nämlich auch deutlich schwerer auf Dauer und hinterlässt einen feinen Muskelkater im Hintern und in den Oberschenkeln. Teilweise auch in den Waden. Und genau das sind die Zonen, die auch mit den Easytones bearbeitet werden.
Meine liebste Laufrunde ist einmal um den Dechsendorfer Weiher, der hier in der Nähe ist. Die Strecke dauert ca. 45 Minuten (fragt mich nicht genau, ich weiß es leider nicht, es sind glaube ich ca. 4 km – nicht viel, aber immerhin).

Im Sommer und bei schönem Wetter eigentlich eine schöne Strecke – momentan aber leider recht matschig… (das Foto ist vom letzten Sommer)
Nach dem ersten Viertel merke ich, wie es langsam in den Waden zieht, nicht schmerzhaft, aber so, dass ich merke, dass sich was tut. Nach drei Viertel des Weges merke ich auch deutlich in den Oberschenkeln, dass sie “arbeiten”. Abends tut mir dann noch der Hintern weh. Somit wären alle drei Zonen abgehakt.
Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, ob die Schuhe dran schuld sind oder ob ich es mir nur einbilde – wenn ich mit normalen Schuhen um den Dechsi laufe, merke ich schließlich auch, dass ich was getan habe. :)
Trotzdem habe ich irgendwie das Gefühl, dass die Schuhe den normalen Laufprozess und die Muskelarbeit dadurch unterstützen. Ich bin kein Sportler und kenne mich auch nicht fachgerecht mit all dem aus, also seht mir bitte nach, wenn ich irgendwas falsch erkläre (ich will auch gar nicht versuchen, hier irgendwelche sportlichen Fach-Vorträge zu halten). :) Aber eine Straffung kann ich nicht feststellen und ich glaube auch kaum, dass das nur davon wirklich funktionieren kann – das wird wohl eher bei denen funktionieren, die auch sonst viel Sport machen.
Auf jeden Fall mit ich zufrieden mit den Schuhen – nicht zuletzt auch, weil sie richtig bequem sind!
Mein Fazit:
Allein von den Schuhen passiert da wohl nicht viel in Sachen Straffung, trotzdem benutze ich sie gern weiter und empfehle sie auch weiter – v.a. an die, die sowieso schon mehr Sport machen. Die gewollte “Instabilität” der Schuhe bringt die Muskeln in Oberschenkeln und Po dazu, mehr zu arbeiten und das merkt man auch. Vielleicht auch irgendwann mal optisch. :)
Übrigens habe ich des öfteren gehört, dass man sie nicht zu oft und zu lang tragen soll. Ob das stimmt, weiß ich aber nicht. Bisher habe ich nichts Negatives feststellen können.
Alle Fotos von den Schuhen via Spartoo.de.
Die Schuhe habe ich im Rahmen meiner Kooperation mit Spartoo kostenfrei erworben.
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