• Ruffles & Jeans (+ Giveaway) •

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9 - Lu zieht an.®

Photos: Falko Blümlein
Blouse: H&M Trend
Jeans: sheego
Belt: Zara
Shoes: 5th Avenue
Bag: Pura López
Hat: C&A
Earrings: Chanel
Bracelet: Hermès

Ich hab’ euch mehr Hosen auf dem Blog versprochen – hier sind wir wieder mit einer neuen Jeans! Obwohl ihr die ja schon in Grau von → diesem Post kennt. Ich liebe diese Jeans so sehr und ich freu’ mich, dass ich auch die blaue Version bekommen habe (dieses Mal in Normallänge, weil die Kurzgröße nicht verfügbar war, und in Größe 46, weil sie so elastisch ist, dass meine Graue mittlerweile ganz schön locker sitzt!), damit ich jetzt noch öfter Jeans tragen kann. ;)

Gute Nachrichten für eine glückliche Leserin: ich verlose mit sheego ein Denim-Paket mit drei Paar Jeans, die sich die Gewinnerin aussuchen darf!

Alles, was ihr zum Teilnehmen machen müsst, ist die folgende Frage in den Kommentaren bis zum 28. Februar zu beantworten (die Teilnahmebedingungen findet ihr am Ende des Posts):

“Wie tragt ihr am liebsten eure Jeans?”

Hier ist meine Antwort: wie ihr sicher schon gemerkt habt, sind Jeans immer noch nicht so typisch für mich, obwohl ich sie im Alltag doch gar nicht mal so selten trage – aber nicht als richtiges Outfit. Wie auch immer, ich bevorzuge dann eher die lässige Variante oder so einen Mix wie hier. Und pssst – das nächste Outfit hier auf dem Blog ist auch ein Jeanslook, sogar noch mehr casual als der hier. ;) Und mit meinem neuen Haarschnitt!

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• #issso | Mein Fazit in 10 Fails •

• #issso | Mein Fazit in 10 Fails •

„Iss wie der, der du sein willst.“ #issso – oder auch: Fette sind bemitleidenswert, dumm, fressen nur grauen Schlonz, wollen nichts daran ändern und sind auch noch selbst schuld dran.

Oder auch: wenn du dünn bist, kannst du fliegen!

Edeka’s Werbeagentur hat mal wieder einen neuen Werbespot aus dem Ärmel geschüttelt, den die Internetgemeinde für grandios hält. Hauptdarsteller ist der junge „Eatkarus“ (Fail Nr. 1: ich finde das Wortspiel bereits sowas von daneben! Auch wenn es wohl das Thema trifft, passt es eben zum ganzen Fatshamingkonzept der Werbung), der selbst genauso überzeichnet fett und rund wie alle Anderen in der Geschichte ist – auch der Hund. Sie alle essen ständig und überall, auch anstatt zu arbeiten, den – wortwörtlich – gleichen grauen Einheitsbrei (Fail Nr. 2: wie schön es ist, mal wieder ein pauschalisiertes Bild der übergewichtigen Menschen vorgesetzt zu bekommen! Und dazu noch Schauspieler in wahnsinnig mies gemachten, lächerlichen Fatsuits. Immer wieder nur zu übertreiben, wenn es um Dicke geht, nur um damit vermeintlich keinem auf den Schlips zu treten, macht das Ganze halt auch nicht besser – sondern fördert nur, dass man sich über diese lustig macht.). Bis „Eatkarus“ eines Tages am Tisch während seiner Grauschlonzsession trübselig aus dem Fenster blickt und einen – interessanterweise nicht fetten – Vogel erblickt (Fail Nr. 3: warum ist der Hund fett, der Vogel aber nicht? Achso, ja, wenn ich dünn bin, kann ich fliegen. Aber keine Sorge, warum der Vogel dünn ist, wird noch aufgeklärt…) und prompt inspiriert ist: er will auch fliegen!
In guter alter Ikarus-Manier (Fail Nr. 4: Edeka und Werbeagentur, ihr habt euch vorher schon über → die Geschichte informiert, oder? Stichwort „No Happy End“…) startet der Junge seine ersten Flugversuche: mit Luftballons, aber die Schnüre reißen – weil er zu fett ist. Mit einem Drachen, aber er wird nur über den Boden geschleift und hat dann ein blaues Auge – weil er zu fett ist. Mit einer fancy Flügelkonstruktion à la Flugzeugflügeln auf den Rücken geschnallt, aber er stolpert auf dem Weg zum Gipfel des Berges und weint (zum Glück versucht er das dann nicht mal mehr doch noch, denn das wäre es wohl mit „Eatkarus“ gewesen!) – weil er zu fett ist.
Doch da, welch ein Zufall, ist glücklicherweise der Vogel wieder! Er nascht vor “Eatkarus” ein paar Beeren vom Zweig und siehe da, der schlaue Junge kombiniert: wenn ich jetzt auch nur noch Beeren esse, kann ich fliegen (Fail Nr. 5: ja, klar, aber dass der Junge halt kein Vogel ist, darauf kommt er nicht. Zugegeben: der „echte“ Ikarus war da auch so naiv… An der Stelle frage ich mich übrigens, ob der Hund auch fliegen könnte, wenn er denn wollte…hm!)!
Nach kurzer Zeit („Probieren Sie jetzt die neue Beeren-Diät! Schlank in zwei Flügelbasteltagen!“) ist „Eatkarus“ schlank und steht mit seinem neuen Gadget aus Zeitungspapier bereit für den Jungfernflug.
Alle, die ihn vorher schon für bescheuert hielten (Bodyshaming mal andersrum oder eben auch – leider irgendwie doch immer wieder Realität – das Klischee, denn wenn die Dünnen mal nicht die Dicken bashen, ist es eben andersrum…), starren jetzt böse den Jungen mit den Zeitungsärmeln an und ihnen läuft fast der Schlonz aus dem Mund. Er wird doch nicht? DOCH! Er rennt los – und fliegt.
Zum Schluss gibt’s grinsend noch eine Brombeere und das Motto des neuen Spots: „Iss wie der, der du sein willst.“ – oder auch: flieg, du kleine Johannisbeere!

Fail Nr. 6: alle feiern diese Werbung auf Facebook, als gäbe es kein Morgen mehr (gut, bis auf leider nur sehr wenige Ausnahmen).

Jetzt ist es natürlich so, dass ich auf Fatshaming, bzw. Bodyshaming jeder Art (ich kämpfe ja hier – nicht nur – auf dem Blog schließlich für Vielfalt und Akzeptanz!) besonders empfindlich reagiere. Das will ich gar nicht leugnen. Nicht nur die Wut, die bei jedem weiteren Mal, wenn ich die Werbung sehe, immer mehr wächst, aber gerade auch die Kommentare auf Facebook zeigen mir, dass ich mit meiner Reaktion gar nicht so falsch liege, denn das, was Edeka hier tut, ist kein bloßer Aufruf, sich gesünder zu ernähren. Es ist ganz mieses Fatshaming versteckt unter dem Deckmantel, den Leuten mit einer putzigen und bizarr-überzeichneten, pseudo-motivierenden Geschichte ans Herz zu legen, doch lieber statt grauem Einheitsschlonz über eine ausgewogene Beerendiät (ihr wisst schon, wie ich das meine!) nachzudenken. Ihr kennt das: die Menschheit heuchelt gern Interesse an der Gesundheit anderer, aber nur, wenn diese dick sind (Stichwort → „Glorifying Obesity“), denn die will ja schließlich keiner sehen!

Da gibt es dann Kommentare wie: “Die Fetten sind selbst schuld, wenn sie fett sind! Kann man ja ganz einfach ändern!” Oder: “So sieht die Wahrheit aus! Dick sein ist eine Quälerei – dünn sein bedeutet frei zu sein!” Oder: “Alle Dicken sollen mal nicht so zimperlich sein, hier geht’s nur um gesundes Essen und wie sehr das beflügeln kann!”

Aber nein, es geht nicht nur um gesundes Essen. Zunächst hätten wir da Fail Nr. 7: wenn ich zeigen möchte, dass mich eine gesunde Ernährung beflügelt, warum muss ich dafür als Ausgangszustand übertrieben dicke Menschen beim Essen von Müll zeigen (rhetorische Frage, wir wissen natürlich, dass Stereotypen immer gut für solche “Witze” sind…)? Auch dünne Menschen können sich einseitig ernähren, auch dünne Menschen können aufgrund dessen müde, schlecht gelaunt und nicht-beflügelt sein. Warum wird hier – wie immer – das Klischee der Dicken, die den ganzen Tag nur Mist essen und sonst nichts machen, ausgepackt (ebenfalls rhetorisch, denn so sieht eben das Bild aus, das uns Tag für Tag, mal mehr und mal weniger unterschwellig vermittelt wird…)?

Fail Nr. 8: der unglückliche dicke Junge. Wie viele Kinder und Jugendliche mit Übergewicht werden diese – praktischerweise auch so schön kindgerecht inszenierte – Kurzgeschichte ansehen und sich mit „Eatkarus“ identifizieren? Der nur im dünnen Zustand glücklich sein kann und sein Ziel erreicht? Der eine neue Form von Essstörung annimmt (vom täglichen Einheitsbrei zur Beerendiät), um dieses zu erreichen? Gerade diese Zielgruppe sollte man anders motivieren und nicht mit so einem Blödsinn noch tiefer in den seelischen Grauschlonz treiben!

Fail Nr. 9: an dieser Stelle muss es trotzdem noch sein – BITTE zeigt nicht im Fernsehen, dass der Junge es dem Vogel gleichtut und Beeren blind irgendwo im Wald nachnascht. In dem Fall haben wir dann nämlich das erwartete „No Happy End“, das den guten Ikarus ereilt hat. So würde es sich dann auch erklären lassen, dass „Eatkarus“ fliegt – die giftigen Beeren haben ihn nämlich umgebracht.

Fail Nr. 10: alles. Die ganze Werbung. Fatshaming und auch Bodyshaming generell ist nie cool. Auch nicht in einer pseudo-knuffigen Geschichte verpackt. Auch nicht, wenn der Junge sein unheimlich dämliches Ziel erreicht, denn auch dünn sein macht uns nicht zu Vögeln. Und erst recht nicht zu besseren, glücklicheren Menschen. Das mag vielleicht bei manchen tatsächlich der Fall sein, aber Glück, Zufriedenheit und ein guter Mensch sein sollte nicht von unserer Körperform abhängig sein. #isso (ein s weniger, dann find’ ich den Hashtag auch gut!)

• Beautiful •

• Beautiful •

2 - Lu zieht an.®

Photos: Falko Blümlein
Jacket: H&M Divided (old)
T-Shirt: H&M Divided
Skirt: H&M Trend
Bag: Gucci “Dionysus”
Boots: Vince Camuto
Earrings: Konplott
Bracelet: Hermès

Ich finde, dass dieser Look irgendwie nicht so typisch für mich ist – nicht wegen des ganzen Styles, sondern wegen des T-Shirts. Normalerweise trage ich keine Shirts mit Aufschrift drauf, aber dieses Mal konnte ich nicht widerstehen, das T-Shirt wegen seiner Botschaft zu kaufen, die ich euch auch immer wieder mit auf den Weg gebe:

“you are your own beautiful”

Ich hatte das Thema ja schon in → einem meiner “Private”-Posts, in dem ich über “perfekt” und wie wir das nur für uns selbst definieren können gesprochen habe. Es ist wichtig, dass wir verstehen, dass “schön” nicht in Stein gemeißelt ist, sondern etwas ist, das im Auge des Betrachters liegt, und wir das wegen unseres ganz eigenen Geschmacks nur für uns selbst definieren können. Plus: “schön” ist nicht einfach nur ein Adjektiv für die äußere Hülle. Ein Charakter kann so unglaublich schön sein, wenn er von einer liebevollen Seele kommt. Schön sein bedeutet nicht einfach nur hübsch sein – man kann noch sehr viel schöner sein, wenn man andere mit Respekt, Toleranz und Liebe behandelt.

Natürlich ist das Outfit trotzdem ein wenig unüblich für mich – weil es so casual ist. Aber trotzdem, der Rock glitzert ganz arg – zu schade, dass das Licht draußen den bunten Glitzer geschluckt hat (der Rock sieht lila aus, aber der Glitzer ist blau, golden und rosa), was das Ganze dann doch besonders genug für meinen Geschmack macht. :)

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• Fishnet & Lace •

• Fishnet & Lace •

4 - Lu zieht an.®

Photos: Falko Blümlein
Jumpsuit: Beth Ditto “Modern Love”
Cardigan: Via Appia Due
Bra: Agent Provocateur “Annoushka”
Fishnet Catsuit: Leg Avenue
Pumps: LaStrada
Bag: Gucci “Soho” Disco Bag
Earrings: Chanel
Bracelet: Hermès
Alternatives: ASOS jumpsuit,
ASOS Curve jumpsuit, River Island bra,
ASOS pumps, ASOS bag

Ihr kennt diesen Look ja bereits von → meinem sehr persönlichen Post in Zusammenarbeit mit Dove – falls ihr ihn noch nicht gelesen habt, macht das bitte und ihr werdet erfahren, wie ich mich so fertigmache, plus ein paar Geschichten zum Bloggen. ;)

Ich wollte diesem Outfit einen Extrapost schenken, weil es so cool und jetzt schon einer meiner Favoriten des Jahres ist! :) Ich bin bei dem Fischnetz-Trend ein bisschen spät dran, aber zumindest hab’ ich nicht den “großes Fischnetz unter Destroyed-Jeans”-Look nachgemacht, so dass ich sagen kann, dass meiner ein bisschen anders ist – ich hab’ nicht so viele farbige Fischnetzstrumpfhosen oder -socken unter irgendwas gesehen, also bin ich stolz drauf, euch etwas in leuchtendem Rot zeigen zu können. Und damit es nicht so vulgär aussieht (obwohl ich einen ziemlich heißen Catsuit – den ich einfach als improvisierte Strumpfhose umfunktioniert habe – unter meinem Jumpsuit trage, haha!), hab’ ich mich für einen All-Black-Look drumherum entschieden. Oh, und – natürlich – einen roten Spitzen-BH für ein durchgehendes Peek-a-Boo-Rot. ;)

Ihr habt den Jumpsuit ja bereits einige Male hier auf dem Blog gesehen (siehe unten bei “style it differently”!) und er ist immer noch mein absoluter Favorit. Dieses Mal hab’ ich die Beine hochgezogen, damit das Ganze ein bisschen nach Culotte aussieht, und trage einen Cardigan drüber, weil es so kalt ist und weil der einfach den ganzen Look abrundet. Die (Fake-)Lederdetails machen ihn sogar noch interessanter, also war das eine gute Wahl. ;)

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