Plus Size & Body Acceptance.

ENOn Monday, I was in Brussels with PrimaDonna Lingerie. They presented an expo of vintage pieces and some interesting information about how a PrimaDonna bra is manufactured (it’s made of 45 individual pieces and hand-sewn!). The highlight of the day was their fashion show, with many beautiful women, including top model → Myla Dalbesio (you might know her, she was Calvin Klein’s plus-sized model for an underwear campaign which caused a horrible shitstorm – instead of people admiring the great choice CK made with this beauty!).

myladalbesio

When I posted a picture of her on my Instagram account, one of the first comments was about her and being plus size – which, in the commenter’s opinion, is not okay because she’s not plus-sized and our society must be totally sick if she is. It made me think about why this comment came up because I hadn’t mentioned anything about her size, neither had I said something about plus size. I had just posted a beautiful women, with a gorgeous body, presenting great underwear (and referred to my Snapchat account for more live pictures of the show – with even more incredibly beautiful women!). By the way: PrimaDonna Lingerie makes underwear and especially bras for bigger cups, which in principle has nothing to do with plus size.

Why do people care so much about this? Why isn’t she allowed to be called plus size if she’s not a specific (let’s call it “obvious plus”) size? “Body Acceptance” doesn’t only mean accepting your own body but also others’ (skinny or fat or anything in between!). It means that you’re not the one who’s deciding about their health, what size they should be, what’s better for them, what’s more beautiful in your opinion. Short: “Body Acceptance” means not running down others’ bodies in order to make yourself feel better in yours.

Sure, it’s not the best message, especially for young girls, to show a woman with an absolutely normal body and call her plus size. But that’s fashion. You’re either size zero or anything else – which is plus size. And unfortunately, in fashion, for some brands or model agencies this already starts at size 38 (EU) instead of a 42, which would be more than enough for starting plus sizes. I’m not calling this okay – this is something that needs to be changed. 38 is not plus size for everybody. It’s a fashion thing. And this is why it’s our responsibility to always remember that this is not real life. Mothers have to remind their daughters that this is business and not a goal for everyone. Girls need to stop putting themselves down by comparing themselves with models in magazines (we all know that they don’t even look like this – it’s all Photoshop!). You’re not supposed to look like somebody else!

Anyways, why do people label each other? Why can’t Myla just be called a model, why do we always have to refer to a size instead of a person? That’s not “Body Acceptance”, that’s judging, even though this time it’s not in a bad way.
But there’s always this tedious discussion about models not being plus size enough, while actual plus size models (thinking of super babe → Tess Holliday!) are called unhealthy, glorifying obesity. What do people want? You can’t please everyone (not only in terms of “plus size”, but in any situation!). You’re either way too thin and not allowed to be called plus size or you’re too fat and not good enough for the term plus size. This discussion is sad and discriminatory for everybody.

Let’s stop labeling people, see them as numbers or sizes and what they “should” be. Let’s look at this picture and see a gorgeous woman with a beautiful, normal body.

DEAm Montag war ich mit PrimaDonna Lingerie in Brüssel, wo sie neben einer Ausstellung von Vintage-Teilen auch ein paar Infos zur Entstehung ihrer BHs gaben (sie sind alle handgemacht und bestehen aus 45 einzelnen Teilen!). Das Highlight des Tages war natürlich die Fashionshow mit vielen wunderschönen Frauen, unter anderem auch → Myla Dalbesio (die ihr vielleicht kennt, weil sie für eine Unterwäschekampagne von Calvin Klein als Plus-Size-Model vor der Kamera stand, die damit einen krassen Shitstorm ausgelöst haben – anstatt, dass sich die Leute darüber gefreut haben, dass CK sich für diese Schönheit entschieden haben!).

Als ich ein Bild von ihr auf Instagram gepostet habe, war einer der ersten Kommentare, dass, wenn sie Plus Size ist, das nicht okay ist und unsere Gesellschaft krank ist. Ich musste dann kurz darüber nachdenken, denn ich hatte weder etwas über ihre Größe noch überhaupt etwas von Plus Size geschrieben. Ich hatte lediglich eine wunderschöne Frau mit einem tollen Körper gezeigt, die schöne Unterwäsche präsentiert (und auf meinen Snapchat-Account verwiesen, wo ich noch mehr Live-Bilder der Show gepostet habe – mit noch mehr wunderschönen Frauen!). Übrigens: PrimaDonna Lingerie macht Unterwäsche und vor allem die BHs für größere Cups, was grundsätzlich gar nichts mit Plus Size zu tun hat.

Warum beschäftigt es die Leute so sehr? Warum darf sie nicht Plus Size genannt werden, wenn sie nicht einer bestimmten Größe (nennen wir es mal “offensichtliches Plus Size”) entspricht? “Body Acceptance” bedeutet nicht nur, den eigenen Körper, sondern auch den der anderen zu akzeptieren (schlank oder dick, oder alles dazwischen!). Es bedeutet, dass man nicht derjenige ist, der über eines anderen Gesundheit entscheidet, welche Größe derjenige tragen sollte, was besser für denjenigen ist oder was für das eigene Empfinden schöner wäre. Grob gesagt: “Body Acceptance” bedeutet, dass man keinen fremden Körper dafür runtermachen sollte, um sich selbst besser zu finden.

Natürlich ist es nicht gerade die beste Aussage, vor allem für junge Mädchen, eine Frau mit einem absolut normalen Körper “Plus Size” zu nennen. Aber das ist Mode. Entweder bist du “Size Zero” oder eben alles andere – “Plus Size”. Und leider fängt das bei der Mode für einige Marken und Modelagenturen schon bei Größe 38 an, auch wenn eine 42 absolut ausreichend wäre. Ich finde das auch nicht okay oder nenne es in Ordnung – das muss definitiv geändert werden. 38 bedeutet nicht für alle Plus Size. Es ist einfach eine Mode-Sache und deshalb müssen wir uns darum kümmern, uns daran zu erinnern, dass das nicht zum echten Leben gehört. Mütter müssen ihre Töchter daran erinnern, dass das Business ist und kein Ziel für jeden. Mädchen müssen aufhören, sich mit den Models in Magazinen zu vergleichen und damit zeitgleich auch selbst runterzumachen (wir alle wissen, dass Models gar nicht so aussehen – das ist alles Photoshop!). Keiner soll aussehen wie jemand anderes.

Überhaupt, warum kategorisieren wir uns so sehr gegenseitig? Warum kann Myla nicht einfach ein Model sein, warum müssen wir immer auf eine bestimmte Größe eingehen, anstatt uns mit dem Menschen zu beschäftigen? Das ist nicht “Body Acceptance”, sondern Urteilen, auch wenn es in diesem Fall nicht mal böse gemeint ist.
Immer wieder kommt die leidige Diskussion auf, dass Models nicht genug Plus Size sind, während diejenigen, die “richtig” Plus Size sind (ich denke da gerade an die wundervolle und traumhaft schöne → Tess Holliday, die zur Zeit für Furore sorgt!), ungesund und krank genannt werden und ihnen unterstellt wird, dass sie Übergewicht verherrlichen. Was wollen die Leute denn? Man kann es nicht allen recht machen (und das nicht nur in Sachen “Plus Size”, sondern in so ziemlich jeder Lebenslage!). Entweder, du bist zu dünn und darfst dich nicht Plus Size nennen, oder du bist viel zu dick und damit nicht gut genug und zu viel für den Begriff “Plus Size”. Diese ganze Diskussion ist traurig und diskriminierend für alle Beteiligten.

Lasst uns aufhören, Menschen in Schubladen zu stecken, sie nur als Nummern bzw. Kleidergrößen zu sehen und was sie sein “sollten”. Lasst uns einfach das Foto anschauen und darauf eine wunderschöne Frau mit einem tollen, normalen Körper sehen.

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