• Thank you •

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Anstatt eure Kommentare einzeln zu beantworten, möchte ich einen Extra-Blogpost schreiben und DANKESCHÖN sagen – aus tiefstem Herzen. Danke für eure lieben Worte und eure Unterstützung. Ich schätze eure Kommentare und eure Liebe sehr und es bedeutet mir wahnsinnig viel, dass ihr alle meine Situation versteht und mich und meine Entscheidung, etwas kürzer zu treten, unterstützt. Wie ich euch bereits erzählt habe, ist das hier nicht das Ende des Blogs und es ist auch kein Abschied, denn ich werde mit dem Posten weitermachen, nur eben nicht zu viel und vermutlich auch nur ein paar wenige Outfits. Ich stehe gerade an einem Wendepunkt in meinem Leben und ich bin mehr als bereit für die Veränderungen, die auf mich zukommen. Denn an Depressionen und Angststörungen zu leiden hat mich zu einem sehr zerbrechlichen, schwachen und leider auch sehr unselbstständigen Menschen gemacht – und das bin nicht ich. Ich werde mich nun auf meine mentale Gesundheit fokussieren. Darauf, meine schlechten Angewohnheiten, die wegen der tiefen Traurigkeit und der Ängste entstanden sind, zu ändern, und dementsprechend auch auf mich selbst und darauf, der Mensch zu werden, der ich eigentlich bin: stark und unabhängig. Ich weiß, dass das in mir steckt und es ist an der Zeit, das wieder zu befreien. Ich überlege, ob ich euch vielleicht mit auf diese Reise nehmen werde, da ich das Stigma von Depressionen kenne und weiß, dass es immer noch ein Tabu ist, zuzugeben, dass man wirklich krank ist. Ich bin noch nicht zu 100% sicher, ob ich wirklich darüber schreiben werde, aber ich will euch alle wissen lassen, dass es okay ist, zu verstehen, dass man Hilfe braucht. Es ist okay zu akzeptieren, dass man nicht nur traurig ist. Es ist okay, um Hilfe zu bitten und es ist okay, wenn andere wissen, dass man sie braucht. Deshalb erzähle ich euch das alles. Ich will die Welt wissen lassen, dass jeder, auch der lustigste, fröhlichste und glücklichste Mensch tief innendrin vielleicht depressiv ist. Ein Lächeln vorzutäuschen ist das Einfachste, auch wenn es das Schwerste ist, wenn man an Depressionen leidet. Depressionen bedeuten Gegensätze, unlogisches Denken, Angst und Trauer, aber auch Verstecken, vor allem damit andere nicht wissen, was man fühlt und was man denkt. Bitte vergesst nie, dass ihr nicht allein seid. Es gibt Hilfe da draußen, ihr müsst nur danach fragen und sie auch annehmen. Und bereit für eine Veränderung sein. Das habe ich endlich verstanden und da gibt es nichts, wofür man sich schämen müsste.

##notjustsad#Angststörung#Anxiety#Danke#Dankeschön#Depression#Depressionen#Thank you
Written by Luciana
Hello everyone, my name is Luciana, I'm 27, and the creative mind of "Lu zieht an." I was born in Germany but I'm half Brazilian, that's why you can read this blog in German and English - but feel free to write and ask me anything in Portuguese. I love and live fashion, am obsessed with sunglasses and bright lipsticks and the world's biggest sushi and steak lover. Follow me for daily updates on Instagram (@luziehtan). ♥
10 comments
  • Liebe Lu,

    ich wünsche dir viel Erfolg und einen starken Willen :-* Ich kenne die Situation und es ist nicht ausweglos. Toll, dass du den Schritt gegangen bist und dir Hilfe geholt hast. Alles Gute!

  • Ich würde mich sehr freuen wenn Du über Deinen Weg schreibst. Ich habe momentan auch eine schlimme Phase und die Gedanken einer andereren Betroffenen dazu zu lesen wäre schön. Viel Kraft!

  • Liebe Lu,

    ich bin hier nur meist eine stille Mitleserin (ja, eine von den ganz furchtbar Faulen, die so gut wie nie kommentieren, auch wenn sie Deine Posts sehr schätzen, sorry!). Aber ich möchte Dir dennoch ein paar aufmunternde Worte hinterlassen.

    Egal wie wichtig Dir Dein Blog und Deine treuen LeserInnen sind, bitte nimm Dir alle Zeit der Welt, um Dich auf Deine Gesundheit zu konzentrieren und Wege zu finden, damit es Dir wieder besser geht. Und wieder einmal finde ich es sehr mutig, dass Du Dich vor Deinem Publikum „nackt“ machst, also im übertragenen Sinne, und über Deine Depressionen & Angststörungen sprichst.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich leider nur zu gut, wie besch…en diese Krankheit sein kann, wie viel Kraft man damit vergeudet und wie schwer es oft ist, selbst lieben und wohlwollenden Menschen zu vermitteln, was da in einem vorgeht, warum man plötzlich ein „anderer Mensch“ zu sein scheint und warum man leidet, auch wenn man „ja gar nicht krank aussieht“. (Ich weiß ja nicht, was Du von TED Talks hältst, aber dieser hier war für mich in gewisser Weise tröstlich, weil ich mich zum Teil darin wieder erkannt habe und weil es erleichternd war, dass jemand anders das in Worte fassen konnte: https://www.youtube.com/watch?v=-eBUcBfkVCo)

    Leider kann ich Dir zu keinem „Wundermittel“ raten, da ich gerade selbst (wieder) im Schlamassel stecke und mich erst rauskämpfen muss. Sei einfach stark und für alles offen, was Dir gut tun könnte. Ich kenne Leute, die ihre Erkrankung mit Yoga, Meditation und Johanniskraut in den Griff gekriegt haben, und andere, die sich in stationäre Behandlung begeben mussten und erst mal Psychopharmaka geschluckt haben wie Smarties — und alle mussten sich haufenweise ungebetene Ratschläge und Kritik zu ihrer Therapie anhören. Ignorier so etwas am besten und finde heraus, was Dir persönlich am besten hilft, auch wenn die Suche manchmal lange dauern kann.

    Ich wünsche Dir dafür ganz viel Kraft und Geduld und alles, alles Liebe. <3

  • Hallo liebe Lu,
    dass du ein sehr weises Inneres hast, merkt man in der Art, wie (selbst-) reflektiert du schreibst. Du scheinst sehr sensibel, ich nenne es gerne sensitiv,weil das andere etwas negativ belastet ist, zu sein,was ich sehr mag. Und von mir kenne. Es macht einen verletzlich, aber man saugt alles in sich auf, lebt mit allen Sinnen. Damit umgehen lernen,das ist auch meine Aufgabe,da kann ich dich verstehen. Du hast viel gegeben, mir eine Freiheit und eine Akzeptanz meines Körpers,dafür allen Dank!! Mit sich selbst gnädig sein, in sich nach Erfüllung suchen,das ist ein Weg,der viele Erkenntnisse bringt. Alles,alles Liebe und Gute für dich, euch,deinen Weg!! Gruß, Ursel

  • Mach dir um alle hier keine Sorgen – jeder von uns wird warten und sich auf alles freuen, was da kommt. Und wenn es nur ein „Hi, alles gut soweit. Bis bald.“ ist.
    Melde dich, wenn du kannst, du Lust und Muße dazu hast und dich gut dabei fühlst.
    Und nimm dir jetzt das, was du brauchst: Zeit, den Fokus auf dich, Geduld (mit dir und anderen), Liebe, …
    Wir warten auf dich. Egal wie lange und egal, auf was.
    Ich wünsche dir alles Gute für jeden Weg, der da kommt.
    Heidi

  • Liebe Lu!
    Du triffst gerade genau die richtigen Entscheidungen, die Dich weiterbringen auf Deinem Weg, wieder Deine Stärke und Unabhängigkeit zu leben. F**k off negative Umstände! Du bist viel zu sehr positive Energie und Liebe als dass Dir das dauerhaft was anhaben könnte! Ich bin mir sicher, daß Du das schaffst und egal wie es kommen wird, es wird genau so gut und schön und passend für Dich sein, wie es sein soll😙
    Alles Liebe wünscht Dir Kirsten.

  • Liebe Lu!
    Ich wünsche Dir nur das Beste und freue mich weiterhin von Dir zu hören. Klasse, dass du dich dazu entschieden hast, dir Hilfe zu holen und ich bin mir ganz sicher, dass du bald wieder die starke Lu sein wirst! Ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen für die kommenden Wochen! :-)

    Liebe Grüße
    Amy. ♥

  • Liebe Lu, ich wünsche dir für deinen weiteren Weg ganz viel Kraft und vorallem sehr gute Nerven. Es wird nicht einfach werden, aber es lohnt sich. Und du hast schon eine ganz wichtige Hürde genommen, denn du hast es akzeptiert und bist bereit, dir Hilfe zu holen und schämst dich deswegen auch nicht. Das ist wirklich schon einmal die halbe Miete und nicht jede/r kann das. Ich freue mich trotzdem weiter von dir zu lesen, auch wenn du uns vllt. nicht mit auf deine Reise nehmen solltest.
    Liebe Grüße
    Steffi

  • Liebe Lu,
    alles Liebe für Deinen kommenden Weg. Ich hoffe für Dich, dass Du die Hilfe bekommst, die Du brauchst. Schön, dass Du bereits an dem Punkt bist, der Dir „klar“ zeigt, wo Du Dich befindest.
    Mein Mann hat hierfür knapp 5 Jahre benötigt, dass er Hilfe angenommen hat. Jetzt durch Therapie und zeitweise Medikamenten ist die Sonne wieder hinter den Wolken hervorgekommen.
    Auf jeden Fall bin ich überzeugt davon, dass Du es schaffen wirst, weil in Dir eine starke Frau steckt. Nimm Dir alle Zeit der Welt!
    Eine ganz dolle Umarmung für Dich und liebe Grüße
    Frauke

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