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Best week(end) ever. ♥️ Meine Woche war fantastisch! Vor allem das Wochenende!
Ich hoffe, ihr seid gut in den Montag gestartet - auf eure To-Do-Liste für diese Woche sollte unbedingt kommen, dass ihr euch einen Sonnenuntergang anschaut. Ich hab‘ letzte Woche drei davon an meinem Happy Place beobachtet (einen hab‘ ich ja die Tage schon gepostet), mit wunderbarer Musik in den Ohren und einer steifen Brise im Gesicht und es gibt nichts besseres!! Also, macht das mal wieder! 🤓♥️ #hamburgloveistruelove

Best week(end) ever. ♥️ Meine...

[Werbung wegen Verlinkung] Before @junipalooza - during Junipalooza! (Nobody wants to see the after face, haha!)
The @sipsmith cab was a perfect place to try my first Sloe Gin! ♥️

[Werbung wegen Verlinkung] Before @junipalooza...

[Werbung wegen Verlinkung] Well, that escalated quickly! 🙆🏼‍♀️ From Daydrinking to coming back home at 6am... 🍸 Ich hatte gestern einen absolut bombastischen Tag beim @junipalooza (thx for the tickets!!) - so viel wunderbaren Gin hab‘ ich probiert, einige neue Favoriten gefunden, aber noch viel besser wurde es dann bei unserer privaten After-Junipalooza-Party mit neuen Freunden und definitiv grandiosen Cocktails mit @jandcs und @gtmixology (und Kevin und Jürgen 😂), für die ich mit Freude den begehrtesten Gin des Tages geköpft habe - den Rhubarb Gin von @warneredwards (absolut fantastisch!!). Mein All-Time-Favorite @skin_gin musste in der Hamburg-Edition in seiner Box mitkommen (weil: ist halt so), @niemandgin war eine spontane Erleuchtung direkt zu Beginn des Tages, @gint.premium.spirits ist wohl der Gin mit den meisten Umdrehungen und kommt aus Portugal, wo ich auch Familie habe und der Sloe Gin von @sipsmith ist einfach 👌🏻. Warum ich jetzt allerdings schon wieder wach bin, ist mir ein gewaltiges Rätsel... 🤔🤓

[Werbung wegen Verlinkung] Well, that...

Wish you were here. ♥️ #hamburgloveistruelove

Wish you were here. ♥️...

[Werbung wegen Verlinkung] THIS PARTY WAS A BLAST!!! 🎉 Ach, wie vermisse ich dieses Wochenende. Die Menschen! Die Show! Den Laufsteg! Die ganze Stimmung! Die @plussizefashiondays sind wirklich immer ein Highlight des ganzen Jahres. ♥️ Dieses Mal hab‘ ich ein bisschen mehr Zeit vor den Fotowänden verbracht und freue mich riesig, euch die wundervollen Menschen zu verlinken, die dabei waren. SO VIEL LIEBE!! ♥️♥️♥️ | 📷 @thomas_joedicke_photography und @kupferfux

[Werbung wegen Verlinkung] THIS PARTY...

[Werbung wegen Verlinkung] Und hier kommt der zweite Teil meiner Runway-Looks! Die meisten Teile davon sind auch direkt nach der Show in meinen Besitz übergegangen, entweder dank eines großzügigen Geschenks der Marke (thx an @yoga_curves_hamburg @teamsugarshape @ca und @happysize_fashion!) oder weil ich dann doch mal wieder Lust auf Shopping hatte, haha! Ich muss auch echt mal erwähnen, dass ich alle meine Laufsteg-Outfits richtig toll fand! Von gemütlich und entspannt bis hin zu extravagant und aufregend war ja alles dabei und es ist so schön, dass die Marken sich auch wirklich Gedanken dazu machen, welcher Look zu den Models passt, um am besten zu wirken! ♥️ Habt ihr denn einen Favoriten bei meinen Looks gefunden? 😉 #PSFDays2018 | 📷 @thomas_joedicke_photography

[Werbung wegen Verlinkung] Und hier...

[Werbung wegen Verlinkung] Heute gibt’s endlich die erste Hälfte meiner @plussizefashiondays Looks vom Laufsteg! Das war schon ordentlicher Stress hinter der Bühne, aber ich bin stolz und glücklich, dass alles so toll geklappt hat! ♥️ Danke an @thomas_joedicke_photography für die vielen wunderbaren Fotos!! 😘 #PSFDays2018

[Werbung wegen Verlinkung] Heute gibt’s...

„A flower blossoms for its own joy.“ - Oscar Wilde • 
In Interviews werde ich eigentlich immer gefragt, ob ich einen Tipp habe, wie man selbstbewusst wird. Meine Antwort ist immer: hört auf, euch zu vergleichen! Immer ist irgendwer besser oder schlechter, aber davon sollten wir niemals unseren eigenen Wert abhängig machen. Anstatt uns auf Andere zu konzentrieren, was sowieso meist nur oberflächlich machbar ist, sollten wir den Fokus auf uns selbst setzen und glücklich mit dem sein, was wir haben und wer wir sind. Das zählt doch schließlich am meisten! Es geht nicht darum, sich mit anderen zu messen, sondern darum, zu erkennen, dass man, so wie man ist, gut ist. Selbstbewusstsein - das steckt schon im Wort: sich seiner Selbst bewusst sein. ♥️

„A flower blossoms for its...

[Werbung wegen Verlinkung] Grinsebacke vs. „mal ein bisschen posen“ - was gewinnt bei euch? 🤓 Das hier ist ein zusammengewürfelter PSFDays-Look: das Shirt mit der wunderbaren Message habe ich von der lieben @fancy.and.mood geschenkt bekommen (danke nochmal!), die Hose hatte ich auf dem Laufsteg an und musste direkt am nächsten Tag selbst bei @sueperbthelabel shoppen (übrigens gibt‘s bald noch ein paar Looks mit der Marke auf dem Blog!). Das Jäckchen war ein Glücksfund bei TK Maxx von @elietahari und die Boots kennt ihr mittlerweile, die sind von @31philliplim (und wird es jetzt dann ab Herbst ganz oft an mir zu sehen geben, ich liebe sie einfach).
Ich hatte heute übrigens einen halben Probearbeitstag, die zweite Hälfte steht nächste Woche an. Wo genau, verrate ich euch noch nicht, aber soviel: es hat was mit Mode zu tun und könnte doch ziemlich cool sein, zumindest hatte ich Spaß heute! 😊 Morgen steht dann noch ein Termin für einen zweiten Job an, auf den ich mich eigentlich auch sehr freue (also den Job, nicht den Termin, der ist leider nicht so cool, aber muss halt sein) und ihr dürft nochmal Daumen drücken. Jetzt muss ich dann rausfinden, wie ich das alles am schlauesten mache, weil unser Steuersystem irgendwie nicht so nett ist, wenn es um zwei Teilzeitjobs gehen soll. Falls hier Finanzprofis unter euch sind, freue ich mich über nen kleinen Tipp oder Hilfe, alles ist gern gesehen, ich bin nämlich selbst etwas überfordert mit so viel Bürokratie - ist wohl Teil meines #TimeToGrowUp-Lebens, das ich immer noch stark verfolge. Bald gibt’s da auch mal wieder was auf dem Blog. 😘✌🏻 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

[Werbung wegen Verlinkung] Grinsebacke vs....

[Werbung wegen Verlinkung] Ich schulde euch ja noch meinen Aftershowparty-Look! Entschieden hab‘ ich mich für das wunderbare durchsichtige Kleid von @remiraylondon, das ich vor ein paar Jahren schon auf dem Blog gezeigt hatte. Ich trage darunter ein Lingerie-Set von @agentprovocateur und dazu meine Boots von @31philliplim (hohe Schuhe waren nicht mehr machbar, haha!) und ein Täschchen von @gucci. Das Thema mit dem Cabaret hab‘ ich ja ziemlich ernst genommen, auch an Tag 2, wollte aber gerne einen persönlichen und modernen Touch mit reinbringen und hoffe, dass mir das gelungen ist. 🤓 Durchsichtiges Kleid, ja, das ist nix für jeden Tag, aber wo, wenn nicht bei den @plussizefashiondays kann man das tragen? 😉 Ich freu‘ mich schon auf die offiziellen Fotos und das Video und dann gibt‘s natürlich auch einen Blogpost zu den #PSFDays2018 - same procedure as every year! ✌🏻 Und weil ich das im letzten Post gar nicht gemacht habe, möchte ich mich in diesem hier unbedingt noch bei all den lieben Menschen bedanken, die mich nach der Show und auch am zweiten Tag angesprochen und mich regelrecht mit Komplimenten überhäuft haben - das war so, so lieb von jedem einzelnen von euch und ich freue mich so unglaublich über eure lieben Worte!! Das bedeutet mir wirklich ganz viel und macht mich sehr glücklich! Danke, dass ihr immer so wundervoll zu mir seid! ♥️ Ich hoffe, keiner war eingeschüchtert oder so und hat sich nicht getraut, mich anzusprechen, weil ich wirklich gerne mit euch rede! Ohne euch wäre das ja alles auch nur halb so schön! 😘😘😘 #plussize #plussizeoutfit #plussizeblogger #luziehtan #celebratemysize #honormycurves #effyourbodystandards

[Werbung wegen Verlinkung] Ich schulde...

• #BeachBodyNotSorry | Zenaya •

By Posted on 14 3.2K views

Der heutige #BeachBodyNotSorry-Look ist ein bisschen anders – in erster Linie, weil wir ihn im Studio fotografiert haben, also ist da kein Strand oder Pool im Hintergrund. Aber ich finde das ganz okay, denn hauptsächlich geht es ja um die Message, die ich mit meinem jährlichen Projekt in die Welt hinausbrüllen will. :)

Ihr erinnert euch vielleicht noch an das Projekt, das ich letztes Jahr mit Sung-Hee geshootet habe. Es heißt „Female Diversity“ und dafür hatte ich mich ja nackt gemacht – ich hab‘ die Fotos für → diesen sehr persönlichen Blogpost verwendet. Dieses Mal haben wir uns für Kleidung entschieden, obwohl die meisten Ergebnisse in Lingerie sind. Wir hatten uns dazu entschlossen, Unterwäschefotos zu machen, die nicht primär sexy und/oder erotisch sein sollen, was natürlich nicht so einfach zu fotografieren ist, wenn man scharfes Zeug anhat, aber ich finde, dass wir wirklich grandiose Fotos hinbekommen haben und ihr werdet ein paar davon in den nächsten Posts sehen (muss aber ja auch irgendwie thematisch passen, ne?). 

Ich denke, dass das hier mein letzter #BBNS-Post für 2018 ist, denn ich werde nicht so bald wieder shooten können – es ist immer noch ein wenig Chaos hier durch den Umzug, ich muss außerdem unbedingt einen Fotografen finden und ich hab‘ nicht wirklich was Neues zum Shooten dabei. Es wird interessant, wie sich alles so entwickeln wird, blogtechnisch. Und ich hoffe, dass ich euch nächstes Jahr wieder mehr Badesachen zeigen kann.

Die heutigen Fotos sind ein bisschen anders als die, die ich für mein Projekt bisher verwendet habe, aber ich finde ja, dass genau das sie noch besonderer und interessanter macht. Als dicke Frau zu sitzen ist so oft ein Problem für viele, aber warum eigentlich? Nur, weil wir noch dicker aussehen, wenn wir sitzen, und unsere Bauchrollen da so vor sich hinrollen? Jeder hat diese Röllchen, wenn wir sitzen. Jeder sieht beim Sitzen ein bisschen mehr nach einem kleinen Buddha aus, vor allem, wenn man da so krüppelig auf dem Boden am Strand sitzt. Was bringt es also, sich zu entscheiden, nicht zu sitzen, weil die Leute dann sehen könnten, dass man dick ist? Ist es das wirklich wert, zu versuchen, sich mit aller Kraft zu verstecken? Egal, ob man steht oder sitzt, man ist immer noch der gleiche Mensch – und wenn man dick ist, ist man halt dick. So ist das eben. Daran ist nicht Schlimmes auszusetzen, nichts, wofür man sich schämen müsste. Es ist einfach nur eine Tatsache. Und immer noch nur ein Adjektiv. Auch wenn man das selbst sehen kann und andere es auch sehen können. Leute, die ernsthaft glauben, dass sie das Recht dazu haben, irgendwas dazu sagen zu dürfen, sollten sich stattdessen doch einfach mal ins Knie f***en. Vielleicht sollten wir, die Dicken, einfach mal damit anfangen, genau das zu antworten, anstatt uns zu schämen und uns für unsere Existenz zu entschuldigen, auch wenn das überhaupt nicht nett ist. Aber ist es nett, jemand anderem zu sagen, dass er oder sie eklig ist? Oder denjenigen auszulachen? Oder mit dem Finger drauf zu zeigen und den Freunden was zuzuflüstern? Denkt mal drüber nach. Und dann entscheidet euch doch einfach dazu, stattdessen ein bisschen Liebe zu verteilen. Hab‘ ich da grad meinem eigenen Vorschlag widersprochen, gemeinen Leuten zu sagen, dass sie sich selbst ins Knie f***en können? JA, HAB‘ ICH. Denn: vielleicht ist es eine bessere Antwort auf den Hass, wenn man diese Menschen einfach anlächelt und ihnen einen schönen Tag wünscht. Und vielleicht führt es ja dazu, dass sie mal über den Mist nachdenken, den sie da grad gebracht haben. Vielleicht verändert es ihren Tag, ihre Sicht auf andere Menschen. Vielleicht verändert es auch gar nichts. Aber wisset, dass ihr in dem Moment bewiesen habt, dass ihr nicht auf ihrem sehr niedrigen Niveau ohne Akzeptanz und Toleranz seid. Und das ist vieeeel besser. ♥

Photos: Sung-Hee Seewald

» München (Studio)

Swimsuit: Agent Provocateur „Zenaya“

[This post contains affiliate links.]

• Time to grow up | I – Previously on… •

By Posted on 24 3.9K views

Was bisher geschah…

 

Ihr kennt das – nach 8 Jahren Beziehung wird man über WhatsApp abgeschossen (sehr verkürzte Kurzversion der Trennungsgeschichte) und man steht mit 27 Jahren so ein bisschen arg verloren da – zum Einen, weil man natürlich todunglücklich ist, zum Anderen, weil man sich nach so langer Zeit auch irgendwie an diesen Menschen und das Zusammenleben gewöhnt hat. Was → nach der Trennung so passiert ist, wisst ihr ja mittlerweile, und ich kann stolz sagen, dass ich mich wieder zurück ins Leben gekämpft habe. Ich habe an meinen Ängsten gearbeitet, die ja eigentlich so der Hauptgrund meiner Depressionen waren, bin selbstständiger geworden, habe mir eine → Bucket List gemacht, von der ich einige Dinge schon abhaken konnte, und hatte ein großes Ziel: zurück nach Hamburg.

Dieses Ziel habe ich letzten Sonntag erreicht und mich damit direkt in ein neues Abenteuer gestürzt. Erwachsen werden. Mit 28. Tatsache ist: ich stehe zu dem, was ich in meinem Leben bisher so gemacht habe, und stehe auch zu meinen Entscheidungen und dem, was ich bin – aber so wirklich erwachsen bin ich wohl eigentlich noch nicht (wann ist man das schon?). Ich bin sehr behütet aufgewachsen, habe mich immer sicher gefühlt und bin dann in einer langen Beziehung gelandet – von einem gemachten Nest ins nächste. Und dann wurde ich ins eiskalte Wasser geworfen und bin natürlich erst mal wieder ins erste Nest geflüchtet – meiner Meinung nach eine logische Reaktion, wenn man gezwungen ist, die gemeinsame Wohnung zu verlassen, und nicht in der Lage ist, so schnell was Eigenes zu finden und da auch noch etwas, das man sich leisten kann, wenn – und so ist das nunmal, wenn ein Blog vor allem auch auf Fotos basiert – der Job durch die Trennung dann auch erst mal ruiniert ist.

• Recap | June •

By Posted on 16 3.4K views

Yay, wir haben es durch die erste Hälfte des Jahres geschafft! Der Juni ist vorbei und es war der aufregendste Monat bisher für mich – denn er hat die besten News ever mit sich gebracht. Ich werde euch nicht auf die Folter spannen, also hier kommen die größten Neuigkeiten überhaupt: ich gehe endlich wieder zurück nach Hamburg! Das wird für mich ein ganz großes Abenteuer und auch irgendwie ein Teil meiner → #SingleBucketList, denn ich bin dabei doch irgendwie spontan und mache was Neues. Ich werde erst mal mit einer Freundin zusammenziehen, wir machen eine WG und ich werde einen kleinen Raum für mich habe, also wird es irgendwie ein wenig wie letztes Jahr, als ich meine Sachen zurücklassen musste und lediglich das Wichtigste und meinen Kater mitnehmen konnte – genau das werde ich jetzt wieder machen. Ich lasse die meisten meiner Habseligkeiten bei meinen Eltern und packe zur Zeit meinen Kram für Sonntag ein, an dem ich dann ein weiteres Riesending machen werde: ich fahre mit dem Auto nach Hamburg, was bedeutet, dass ich 6-7 Stunden allein fahren werde (mit meinem Kater, der im Auto aus allen Löchern ausläuft, also wird mich der Gestank umbringen und wir müssen hinterher gemeinsam duschen, haha!). Ich hatte davor eine Riesenangst, aber wieder mehr zu fahren, nach 7 Jahren, in denen ich gar nicht gefahren bin, hat mich dann doch wieder dazu gebracht, kein Angstbündel mehr im Auto zu sein. Also ziehe ich das durch und werde dann unglaublich stolz auf mich sein, wenn ich sicher angekommen bin, in meiner alten, neuen Heimat zusammen mit meiner Freundin. Ich bin so glücklich und dankbar, dass sie mir diese Möglichkeit gibt, weil es mir dadurch definitiv etwas erleichtert wird, was Eigenes zu finden, wenn ich vor Ort bin. Also kommt hier auch direkt ein kleiner Hilferuf: wenn ihr jemanden kennt, der einen Nachmieter sucht, oder generell was von einer Wohnung wisst – lasst es mich wissen! Ich freue mich über jeden Tipp!

Noch eine aufregende Story: ich habe einen Job gefunden! Ich verrate euch noch nicht, welchen Job ich da gefunden habe, aber wenn alles läuft und ich definitiv drin bin, seid ihr die Ersten, die es erfahren, versprochen! Ich bin für einen Probearbeitstag nach Hamburg gekommen und es war so cool, ich hatte wirklich riesigen Spaß dabei und es hat mir echt gefallen, also kann ich es kaum erwarten, die neue Arbeit zu beginnen! Natürlich mache ich auch mit dem Blog weiter, aber wie ihr ja schon gemerkt habt, ist es nicht so einfach, das alles wie die letzten Jahre vorher hinzukriegen. Außerdem, wie ihr in → meinem letzten Private-Post gelesen habt, will ich nicht mehr so oberflächlich sein, also hab‘ ich das Gefühl, dass mein neues Ich irgendwie einen neuen Blog brauchen wird. Ich muss noch rausfinden, wie ich an den Outfitposts weiterarbeiten kann, muss einen neuen Fotografen finden (und werde die wunderbare Freundin, die ich hier gefunden habe, → Jacqueline, die so großartige Fotos von mir gemacht hat, während ich hier war, vermissen!) und will wieder anfangen, mehr zu schreiben, Geschichten mit euch teilen und vielleicht auch ein bisschen mehr über Hamburg, Orte, die ich liebe, Erfahrungen, die ich mit diesem Neustart machen werde, schreiben. Ich freue mich schon sooo sehr auf alles! ♥

Der Juni hatte außerdem noch eine wundervolle Erfahrung für mich übrig: ich habe meinen ersten richtigen Urlaub gemacht. Ihr wisst ja, → ich war vorher schon in Brasilien, aber, um ehrlich zu sein, ist das wirklich kein Urlaub, weil das ja bedeutet, dass ich Zeit mit meiner Familie verbringe. Und so sehr ich meine Familie liebe, so stressig ist  das halt nunmal, plus Brasilien macht mich wirklich nervös, weil das Land so gefährlich ist, also ist das nicht wirklich „Urlaub“ im klassischen Sinne. Also begab es sich Anfang Juni, dass ich irgendwie das Bedürfnis hatte, etwas Verrücktes zu machen, und so beschloss ich, für fünf Tage nach Stockholm zu gehen. Ich hab‘ günstige Flüge und ein nettes Hotel gefunden und in unter fünf Stunden meinen Urlaub gebucht. Es hat sich so unglaublich angefühlt, das zu tun, vor allem, weil ich Skandinavien schon immer geliebt habe – als ich 15 Jahre alt war, wollte ich unbedingt Finnisch lernen, weil ich die Band Rasmus so toll fand, und so fing meine Liebe zu Finnland an, aber ich mochte auch Schweden schon immer, also hab‘ ich es einfach getan, als ich dieses hübsche Angebot fand, und bin am 21. nach Stockholm geflogen. Ich hatte dort eine wunderbare Zeit, hab‘ einen neuen Freund gefunden, aber auch Zeit allein verbracht und meine Angst vor so ziemlich allem überwunden: ich hab‘ allein die U-Bahn genommen, bin an unbekannten Orten allein rumgelaufen, ich hab‘ sogar mit meinem Freund ein Auto gemietet und bin gefahren (so verrückt – vor einem Jahr hatte ich tatsächlich Angst davor, in Hamburg zu fahren!), war allein zum Mittagessen und Abendessen raus,… und ich hab‘ so viele wundervolle Orte gesehen, inklusive eines so traumhaften Sees, an dem ich einen perfekten Sommertag verbracht habe. Ich werde definitiv wiederkommen! ♥

Und mein letzter Termin im Juni war die letzte Stunde mit meiner Therapeutin. Ich muss wirklich sagen, dass das das Beste war, das ich in diesen zwölf Monaten gemacht habe. Eine so gute Entscheidung, die Therapie zu beginnen und Hilfe zu suchen! Ich kann nur wiederholen, wie wichtig das für meine Entwicklung war, vor allem nach der Trennung, aber auch einfach für mein ganzes Dasein. Es ist unglaublich, wie ängstlich ich war, dass ich nichts mehr gemacht habe und wie viel Angst ich vor einem normalen Leben hatte. Es ist so wunderbar, den Fortschritt zu sehen, den ich gemacht habe, wie viele wundervolle Dinge ich getan habe – angefangen dabei, dass ich wieder mit dem Fahren begonnen habe, bis hin zum Ausgehen allein und sogar den ganzen Weg in eine Stadt auf mich zu nehmen, in der ich noch nie war, nur um ein Konzert zu erleben – allein. Ich bin stolz auf mich. Und es macht mich zum glücklichsten Menschen überhaupt, dass ich das sagen kann. ♥

• Private XXIV | Different •

By Posted on 6 3.2K views

Ich will anders sein. Versteht mich nicht falsch, das hier wird kein „Ich bin so viel besser als die Anderen“ oder „Ich bin ja so besonders“-Post – aber es wird ein Ehrlicher, in dem ich euch erzähle, dass mir das aktuelle Bild der Plus-Size-Blogger und/oder -Influencer nicht mehr gefällt. Tatsächlich bin ich sogar ganz schön genervt von der ganzen Art des Auftretens, für das sich das Business entschieden hat. Und ich bin genervt von der Tatsache, dass ich irgendwie ein Teil davon bin.

Ich bin definitiv nicht prüde oder spießig, aber ich finde, dass das ganze „Sex sells“-Ding mittlerweile zu viel geworden ist und auch nicht wirklich hilfreich für das ist, wie „Plus-Size“ eigentlich von der Welt gesehen werden will. Wir fordern immer wieder Akzeptanz und Toleranz und gleichzeitig gibt es so viele meiner Kolleginnen, die deutlich sexuelle, manchmal auch ganz schön billig aussehende Bilder oder Videos von sich in den sozialen Medien posten, bei denen sie ganz offensichtlich Aufmerksamkeit und mehr Follower haben wollen – und dabei machen sie das nicht oder nur teilweise für die eigentliche Body-Positivity-Bewegung.

Ja, ich selbst hab‘ auch schon einige Fotos von mir in Unterwäsche, sogar nackt, gepostet und ich glaube auch wirklich daran, dass es ein Teil von Body Positivity und dem Empowerment, dem Bestärken sich selbst auf eine sexy Art und weise zu lieben und zu zeigen sein sollte und auch ist. Aber ich hab‘ das Gefühl, dass es doch irgendwie außer Kontrolle gerät und an Stelle eines eigentlichen Statements eher eine Provokation und Selbstdarstellung geworden ist.

Ich glaube daran, dass Sexualität und auch Bilder, die zeigen, dass dicke Menschen sexy sind und Sex haben, wichtig sind. Diese Fotos müssten genauso gesehen werden wie die der Sexualität dünner Menschen, um etwas zu verändern. Die Medien brauchen Frauen „wie uns“, die sich genauso zeigen wie dünne Frauen in Werbungen und auf internationalen Laufstegen. Die Welt muss Frauen aller Art sehen, ohne den „Zauber“ von Photoshop, stattdessen aber mit der Macht von Selbstliebe und Selbstvertrauen, die andere Frauen bestärkt zu verstehen, dass sie genau so wie sie sind wundervoll sind. Man muss nicht wie ein Model aussehen, es gibt keinen Grund dazu, zu versuchen, wie ein unrealistisches Ideal auszusehen, keinen Grund, sich selbst zu verändern und sich etwas aufzuzwingen, das man nicht ist. Das gilt auch für behinderte Körper, Trans-Körper und jeden anderen Körper, der nicht dem idealen Körpertypen unserer Gesellschaft entspricht – dem dünnen und gephotoshoppten.

Aber ich glaube auch, dass Plus-Size-Frauen so viel mehr als nur sexy sein können und auch sind. Ich glaube, dass wir uns nicht die ganze Zeit in Unterwäsche oder nackt zeigen müssen, oder dass wir provokant-sexuelle Bilder hochladen müssen, wenn vor allem auf Social Media das eigentliche Feedback zum Großteil von ganz ekligen Paradebeispielen von Männern kommt, denen unsere [Body Positivity] Message einen Scheiß interessiert, aber die uns immer wieder sagen, wie geil wir sind und uns dann Penisbilder schicken oder uns anderweitig belästigen, während es wohl nur eine Handvoll Frauen gibt, die wirklich finden, dass das toll, aber immer noch zu mutig ist, also sagen sie, dass sie das niemals machen würden, weil sie Angst davor haben.

Ihr wisst ja, wie wichtig mir Body Positivity ist. Und dieser Post soll meine bloggenden und instagrammenden Kolleginnen nicht an den Pranger stellen. Trotzdem will ich anders sein. Ich will kein Teil dieser „Sex sells“-Bewegung sein. Weil ich das Gefühl habe, dass ich zu dieser Bewegung nicht mehr gehöre. Ich will Body Positivity nicht promoten, indem ich die ganze Zeit nackt bin. Indem ich vor der Kamera mit meinen Brüsten wackele. Indem ich meinen nackten Hintern in Nahaufnahme auf einem Foto zeige. Indem ich belanglose Zitate unter anzüglichen Fotos von mir tippe, die ich sonst nur meinem imaginären Freund schicken würde.

Ich will weiter Texte schreiben, euch mit Worten und einer tatsächlichen Botschaft inspirieren und motivieren.

Natürlich werde ich ab und zu mal Unterwäschebilder posten. Einfach, weil sie dazugehören und weil ich fest daran glaube, dass wir als Plus-Size-Frauen nichts zu verstecken haben. Ich weiß, dass „Sex sells“ immer ein Ding bleiben wird und das ist in Ordnung – so war es gefühlt ja schon immer und das ist okay. Ich fühle mich nur einfach nicht mehr als ein Teil davon. Ich bin tatsächlich davon genervt, dass ich ein Teil dieser oberflächlichen und hohlen Subkultur war. Ein Fashionblogger zu sein ist in der Tat ein recht hohler Job, wenn man ihn nicht besonders genug macht, indem man eine Botschaft hat. Und natürlich ist es auch okay, einer zu sein, wenn man keine Botschaft hat – man muss nicht immer etwas zu sagen haben und es geht auch nicht immer darum, ein Vorbild zu sein. Ich hab‘ mich selbst nie als eins gesehen, obwohl ich natürlich von der Verantwortung weiß, die ich habe, wenn ich Fotos von mir poste – egal, wie sie aussehen. Ich weiß, dass ich andere Frauen stärker machen will (und alle Geschlechter/Identitäten), ich weiß, dass ich Menschen motivieren und inspirieren will. Zeigen, dass dick sein kein Problem oder das Ende der Welt ist. Du bist, was du draus machst. Du selbst entscheidest, welchen Weg du gehst. Und ich habe meinen gewählt.

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